Stadtgespräch

Versuchte Tötung

Messerangriff am Wunstorfer Bahnhof

Gestern Abend wurde ein 27-Jähriger am Bahnhof Wunstorf lebensgefährlich verletzt. Ein Notarzt war rechtzeitig vor Ort.

Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Am Freitagabend gerieten zwei Personen an der Adolph-Brosang-Straße in der Nähe des Bahnhofs aneinander. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war es gegen 22 Uhr aus unbekannten Gründen zum Streit gekommen. Einer der Kontrahenten zog ein Messer und stach auf sein Gegenüber, einen 27-jährigen Wunstorfer, ein. Das Opfer der Messerattacke wurde lebensgefährlich verletzt.

Ein Notarzt versorgte den Schwerverletzten, der die Stichverletzungen am Oberkörper erlitten hatte. Anschließend wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht, wo sein Zustand stabilisiert werden konnte.

Fahndung nach dem Täter

Eine mit mehreren Streifenwagen sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos. Die Kriminalpolizei Hannover nahm noch in der Nacht die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts auf und sucht dringend Zeugen des Geschehens.

Sachdienliche Hinweise zur Tat oder dem Täter werden durch den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109-5555 entgegengenommen.

3 Kommentare

  1. Mit dem mir bekannten bisweilen mächtig schwarzen Humor:
    „Coronaviren greifen also auch das -hier nicht vorhandene- Hirn an“.

    Im Ernst:
    dass beim Täter was mächtig aus dem Ruder läuft, dürfte als bewiesen betrachtet werden…

  2. Schlimm ! Aber ich denke keiner greift einen ohne Grund an entweder pöbelei,Schulden oder drogengeschäfte usw. Aber dies wird die Polizei ja klären

    1. „…keiner greift einen ohne Grund an“.
      Ich will nicht in Abrede stellen, dass dem so ist; dennoch: kein Grund rechtfertigt und/oder entschuldigt Übergriffigkeit.

      Ob sich übergriffiges Verhalten wie hier als körperlichem Angriff zeigt, oder in Form von Attacken auf der psychischen Ebene ist gänzlich unerheblich.
      Gewalt ist das eine wie das andere.
      Und beides gehört in einer zivilisierten Gesellschaft zu den No-Goes. Punkt.

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