Aggressive Fahrweise

Poli­zei stoppt Auto­fah­rer auf der B 441

Ein 20-Jäh­ri­ger hat­te sei­nen Wagen am Wochen­en­de nicht mehr sicher unter Kon­trol­le, über­hol­te dabei jedoch zufäl­li­ger­wei­se auch noch die Poli­zei.

Sym­bol­bild: Poli­zei­be­am­ter mit Anhal­tekel­le | Foto: Poli­zei­in­spek­ti­on Nienburg/Schaumburg

Wunstorf (red). Was war das für eine „Ver­fol­gungs­jagd“ auf der B 441 zwi­schen Hagen­burg und Bad Reh­burg, das frag­ten sich eini­ge Auto­fah­rer, die am Sams­tag­abend von Wunstorf Rich­tung Wes­ten fuh­ren. Denn ihnen kam die Poli­zei ent­ge­gen, die einen schwar­zen Mer­ce­des ver­folg­te und zum Anhal­ten auf­for­der­te.

Beam­te in einem zivi­len Ein­satz­fahr­zeug der Schaumburger/Nienburger Poli­zei waren unter­wegs gewe­sen, als sie von dem Mer­ce­des E 350 über­holt wur­den. Zwar war das Über­ho­len an die­ser Stel­le nicht ver­bo­ten, und auch die Höchst­ge­schwin­dig­keit wur­de nicht über­tre­ten, doch den Poli­zis­ten fiel die aggres­si­ve und auch unsi­che­re Fahr­wei­se des Mer­ce­des­fah­rers auf.

Halt, Poli­zei!

Die Poli­zei setz­te sich hin­ter das Fahr­zeug und for­der­te den Fah­rer zum Anhal­ten auf, was die­ser schließ­lich tat. Es war ein 20-Jäh­ri­ger aus dem Land­kreis Nien­burg. Der durch­ge­führ­te Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,45 Pro­mil­le, so dass der Mann anschlie­ßend zur Blut­ent­nah­me in ein Kran­ken­haus gebracht wur­de.

Der Füh­rer­schein wur­de sicher­ge­stellt und damit die gericht­li­che Ein­zie­hung der Fahr­erlaub­nis ein­ge­lei­tet. Der 20-Jäh­ri­ge ver­ließ das Kran­ken­haus spä­ter zu Fuß, wie die Poli­zei mit­teil­te.

- Anzeige -
1 Kommentar
  1. Grit Decker meint

    Wie war das noch???
    Ach ja: „Düm­mer als die Poli­zei erlaubt“! *grins etwas fies*

    Ver­dient Pech gehabt, jun­ger Mann!

    Man­ches geht eben nach hin­ten los -und wenn dann zufäl­lig berufs­er­fah­re­ne Poli­zei­be­am­te die „Mis­se­tat“ sozu­sa­gen live ver­fol­gen (im wahrs­ten Wort­sinn) kön­nen, ist der „Lap­pen“ ratz-fatz weg -für ver­mut­lich län­ge­re Zeit weg.

    Und was lehrt dich dich Geschicht:
    Fahr’ unter Alk und Dro­gen nie­mals nicht!

    (Hier hat­te auch ich mei­ne Freu­de, einen etwas (!) gehäs­si­gen Kom­men­tar geschrie­ben zu haben…)

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.