Polizeipräsenz in der Region Hannover wird erhöht

Infolge des gestrigen Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche werden auch in der Region Hannover die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Dies betrifft vor allem die Landeshauptstadt, in der Polizisten nun auch schwerbewaffnet patrouillieren.

Begeh­ba­re Weih­nachts­py­ra­mi­de auf dem Weih­nachts­markt Han­no­ver | Foto: M. Lerch
Bereits am gest­ri­gen Mon­tag­abend wur­de die Anzahl der Beam­ten, die nun vor allem in der City Han­no­ver Prä­senz zei­gen, erhöht. Auch in den nächs­ten Tagen wer­den mehr Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten für die Sicher­heit in der Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver und im Umland sor­gen.

Beamte mit Maschinenpistolen unterwegs

Unmit­tel­bar nach Bekannt­wer­den des mut­maß­li­chen Anschlags in Ber­lin hat­te die Poli­zei Han­no­ver bis in die spä­ten Abend­stun­den die Zahl der Beam­tin­nen und Beam­ten auf den inner­städ­ti­schen Weih­nachts­märk­ten auf­ge­stockt. In den fol­gen­den Tagen wird die Poli­zei­prä­senz dort, aber auch an ande­ren Ört­lich­kei­ten, wei­ter­hin auf einem hohen Niveau auf­recht­erhal­ten. Dabei wer­den eini­ge der Sicher­heits­kräf­te neben ihrer Uni­form auch Maschi­nen­pis­to­len sowie schwe­re Schutz­wes­ten tra­gen.

Eine kon­kre­te Gefahr für die Regi­on Han­no­ver besteht auch nach dem schreck­li­chen Vor­fall in Ber­lin nicht, es han­delt sich hier­bei um vor­beu­gen­de Maß­nah­men.“Poli­zei­prä­si­dent Vol­ker Klu­we

Bei­de Behör­den wei­sen die Men­schen in der Regi­on in die­sen Tagen dar­auf hin, beson­ders acht­sam zu sein und ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen den im Stadt­bild prä­sen­ten Poli­zis­ten zu mel­den. Alter­na­tiv kann natür­lich auch der Not­ruf (110) gewählt wer­den.

Info: Anschlag auf Ber­li­ner Weih­nachts­markt
Am Abend des 19. Dezem­bers fuhr ein Last­wa­gen gezielt in die Besu­cher­men­ge des Ber­li­ner Weih­nachts­mark­tes auf dem Breit­scheid­platz. Neun Men­schen star­ben unmit­tel­bar, zwei wei­te­re spä­ter an ihren schwe­ren Ver­let­zun­gen in Kran­ken­häu­sern. Dut­zen­de wei­te­re Opfer wer­den in Kli­ni­ken behan­delt, dar­un­ter 30 Schwer­ver­letz­te. Der Weih­nachts­markt rund um die Gedächt­nis­kir­che im alten West-Ber­li­ner Zen­trum ist neben den Weih­nachts­märk­ten auf und am Alex­an­der­platz, am Opern­pa­lais oder am Gen­dar­men­markt einer der größ­ten und fre­quen­tier­tes­ten in der Haupt­stadt. Ein­ge­rahmt wird er von zwei mehr­spu­ri­gen Haupt­ver­kehrs­stra­ßen.

Betreiber werden beraten

Es erfolgt auch mit den Orga­ni­sa­to­ren ein inten­si­ver Infor­ma­ti­ons­aus­tausch. So wur­den unter ande­rem die Betrei­ber der Weih­nachts­märk­te heu­te hin­sicht­lich der Vor­komm­nis­se in Ber­lin infor­miert und sen­si­bi­li­siert.

Es geht auch dar­um, dass wir uns wegen einer dif­fu­sen Ter­ror­ge­fahr nicht im All­tag ein­schrän­ken las­sen. Des­halb fin­det der Weih­nachts­markt wei­ter­hin statt.“Han­no­vers Ober­bür­ger­meis­ter Ste­fan Schos­tok

Han­no­vers Ober­bür­ger­meis­ter Ste­fan Schos­tok kün­dig­te an, dass auch künf­tig Groß­ver­an­stal­tun­gen wei­ter­hin auf ihre Sicher­heits­kon­zep­te hin über­prüft wür­den.

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