Stadtgespräch

77-Jähriger kippt beim Autosäubern um

Rettungswagen fährt zur Waschstraße

Das Autowaschen stand gestern für einen Wunstorfer unter keinem guten Stern. Erst erlitt er einen Schwächeanfall, und nun läuft auch noch ein Strafverfahren gegen ihn.

Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Ein angeblicher Erkrankungsfall ließ gestern Vormittag zur Hagenburger Straße ausrücken. An einer dortigen Fahrzeug-Reinigungsstation hatte ein 77-Jähriger beim Putzen seines Wagens einen Schwächeanfall erlitten. Andere bemerkten dies und wählten den Notruf. Wie sich dann jedoch herausstellte, war der Mann alkoholisiert. Er wies einen Atemalkoholwert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit auf, also über 1,1 Promille.

Polizei leitet Strafverfahren ein

Die Polizei wurde hinzugerufen. Der Wunstorfer muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten, da der dringende Verdacht besteht, dass er sein Fahrzeug in diesem Zustand zur Waschstraße fuhr.

1 Kommentar

  1. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass in einem wenn auch nur angenommenen (medizinischen) Notfall die Einsatzkräfte zur Hilfe gerufen werden. Ohne wenn und ohne aber.

    Wenn sich wie hier dann herausstellt, dass da nix mit echtem Notfall war, ist das mit Sicherheit mehr als ärgerlich. Unbestritten.
    Und richtig ist auch, dass dem ein “Ordnungsgong” folgen wird.

    Dennoch ist meine Meinung:
    Lieber einmal zu oft (und wie hier unnötig) die Einsatzkräfte alarmiert, als das eine (unter Umständen entscheidende) Mal zu wenig.

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