Stadtgespräch

Schwerer Pedelec-Unfall auf Kolenfelder Straße

Ein 73-jähriger Fahrradfahrer stürzte gestern auf der Kolenfelder Straße, als er einer Fußgängerin auswich. Mit schweren Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Auch in Steinhude kam es am Donnerstag zu einem Fahrradunfall.

Rettungsdienst
Rettungswagen (Symbolbild)

Wunstorf (red). Der Fahrradfahrer aus Barsinghausen war gegen 19 Uhr mit seinem zwei Tage alten Pedelec, einem Zündapp Green S100, auf dem Radweg an der Kolenfelder Straße Richtung Wunstorfer Innenstadt unterwegs. Nachdem er den Kreisverkehr an der Einmündung zur Emanuel-Grund-Straße passiert hatte, fuhr er auf eine 68-jährige Fußgängerin zu, die in derselben Richtung unterwegs war. Kurz bevor er an der Frau aus Wunstorf vorbeifahren wollte, wechselte diese für den Pedelecfahrer unerwartet von der rechten auf die linke Seite des Geh- und Radwegs. Um eine Kollision zu verhindern, machte der 73-Jährige eine Vollbremsung und stürzte dabei über den Lenker auf den Boden. Dabei zog sich der Radler schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Fußgängerin blieb bei dem Unfall unverletzt.

Kollision zweier Radfahrer

Auch in Steinhude war es wenige Stunden zuvor zu einem Fahrradunfall gekommen: Gegen viertel nach drei hatte ein 64-Jähriger aus Kolenfeld ebenfalls mit einem Pedelec einen 81 Jahre alten anderen Fahrradfahrer in der Graf-Wilhelm-Straße überholt. Dabei berührten sich die Fahrradfahrer. Der 81-Jährige stürzte daraufhin, wurde glücklicherweise jedoch nur leicht verletzt.

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8 Kommentare

  1. Das hat damit wenig zu tun. Eine mit 80 kann fitter sein als ein 50 jähriger. Ich denke das muss man von seiner persönlichen Kondition abhängig machen. Ich bin neulich nach landen wieder Fahrrad gefahren. Ich bin eine große Strecke landweg gefahren und dann auf der Hagenburger Straße. Plötzlich kommt eine Fußgängern von hinten. Ich konnte auch gerade so ein Zusammenstoß verhindern.

    Ich hab ein Fahrrad ohne Akku. Bis ich sicherer bin werd ich nicht mehr auf der Straße fahren

  2. Mit meinen Mitte fünfzig bin ich mit Sicherheit ansich fit für die Teilnahme im Verkehr mit “fahrbaren Untersätzen”.
    Durch meine mich einschränkenden erkrankungsbedingten Handicaps werde ich “‘nen Teufel tun” und andere Menschen in irgendeine Gefahrensituation bringen.

    Erwähnung deshalb, weil in meinen Augen die Befähigung zum Führen eines “Gefährts” jeder Art NICHT vom Lebensalter abhängig ist, sondern von den persönlichen Gegebenheiten.

    Im Übrigen würde Achtsamkeit und allseitige (!!) Rücksichtnahme das Risiko für das Entstehen von gefährlichen Situationen wie im Artikel geschildert, zwar nicht gänzlich vermeiden, doch zumindest reduzieren.

  3. Diese e-bikes haben doch normalerweise bei uns im flachem Land nix verloren ! Rasende Rentner die die letzten Jahre nicht mehr als 12 kmh gefahren sind fahren jetzt doppelt so schnell und überholen wie die wilden diese Dinger gehören auf die Strasse und nicht auf den Radweg dazu eine Versicherung und Helm ! Am besten sind die e-bikes fahrer mit Aufkleber gegen Atomstrom 🙂 alle sind für Umweltschutz und vernichten jeden Tag unmengen an Wasser zur Lithium Gewinnung um Akkus herzustellen

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