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Ein Projektmanager für Wunstorf: Stadt erhält Förderung in Höhe von knapp 175.000 Euro

26.08.2022 • Redaktion • Aufrufe: 651

Ministerin Birgit Honé hat gestern im Rathaus einen Förderbescheid aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ übergeben. Damit wird die Einstellung eines Projektmanagers möglich.

26.08.2022
Redaktion
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Ministerin Birgit Honé überreichte Bürgermeister Piellusch den Förderbescheid | Foto: Stadt Wunstorf

Wunstorf (red). Die Stadt Wunstorf erhält Gelder für einen „Projektmanager“, der sich um laufende und neue Projekte kümmern wird. Birgit Honé, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, übergab am gestrigen Donnerstag den entsprechenden Förderbescheid in Höhe von 174.600 Euro an Bürgermeister Carsten Piellusch.

Unterstützung für Klein- und Mittelstädte

Ziel der Richtlinie „Zukunftsräume Niedersachsen“ ist es, dass die Klein- und Mittelzentren die gewaltigen Herausforderungen, wie den zunehmenden Onlinehandel, Leerstände, den demografischen Wandel oder den Fachkräftemangel, meistern und auch zukünftig ihre zentralen Funktionen für die sie umgebenden ländlichen Räume wahrnehmen können. „Mein Ministerium bietet kleinen und mittleren Städten ein niedrigschwelliges und flexibles Instrument, das ihnen dabei hilft, wichtige Versorgungsfunktionen für ihr Umland wahrzunehmen. Außerdem können sie den großen Herausforderungen mit dem Förderprogramm ‚Zukunftsräume Niedersachsen‘ durch konkrete, innovative Maßnahmen begegnen, um ihre Innenstädte zu attraktivieren“, führte Ministerin Honé bei der Bescheidübergabe aus.

Ein echtes Statement

Bürgermeister der Stadt Wunstorf, Carsten Piellusch zeigte sich hocherfreut: „Ich möchte an dieser Stelle einmal wirklich das Ministerium und die Ministerin Birgit Honé loben und mich bedanken. Im Mai haben wir erst den Antrag auf Fördermittel für ein Programmmanagement gestellt, und heute erhalten wir bereits den Förderbescheid für eine 90-prozentige Förderung einer Stelle, die die Attraktivität unserer Innenstadt erhalten und weiterentwickeln soll. Eine so schnelle Fördermittelbearbeitung nebst positiver Rückmeldung bei einem so wichtigen Thema für unsere Stadt ist ein echtes Statement!“

2019 hat das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ aufgelegt. Es unterstützt Projekte für die Lebendigkeit und Attraktivität von Kommunen ab 10.000 Einwohnenden mit Zentrumsfunktionen in ländlichen Räumen. Das Programm beruht auf den drei Säulen Beratung, Förderung und Vernetzung. Die projektbezogene Förderquote liegt bei 60 Prozent, für Kommunen mit geringer Steuerkraft bei 90 Prozent. Die Fördersumme pro Projekt liegt zwischen 75.000 und 300.000 Euro. Um die Ideenfindung und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, finden regelmäßig Netzwerkveranstaltungen statt. Seit 2019 gingen mehr als 100 Interessensbekundungen ein, aus denen 85 Projekte ausgewählt wurden und mit insgesamt 16,4 Millionen Euro über die Richtlinie gefördert werden. Davon haben mehr als die Hälfte einen direkten Bezug zur Revitalisierung der Innenstädte. Im Rahmen der aktuellen Antragsrunde wurden 27 neue Projekte in das Programm aufgenommen.
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Kommentare


  • Lydia Bertani sagt:

    Noch so ein „Manager“…..
    Von der Stadt-Managerin hört man auch nichts mehr, oder ist das Himmel&Hölle Hüpfspiel deren Ergebnis intensiver, monatelanger Arbeit?

  • Homberti sagt:

    Wieder so ein Steuermittelgepuderter sinnloser Job! Zum Glück gibt es keine anderen Probleme.

  • Birgit sagt:

    !Außerdem können sie den großen Herausforderungen mit dem Förderprogramm ‚Zukunftsräume Niedersachsen‘ durch konkrete, innovative Maßnahmen begegnen, (…).“

    Natürlich sind diese Zukunftsräume leider nicht auf bezahlbaren Wohnraum gemünzt, der eigentlich das vorrangigste Problem in dieser Stadt ist, denn es betrifft die Zusicherung der Gewährleistung eines Existenzbedürfnisses. Aber die darüber Entscheidenden haben solche Probleme wohl kaum.

    Und es werden weiter schöne Häuser abgerissen (z. Zt. Großenheidorn, Richtung Naturschutzgebiet, Ecke Strandstraße-Zum Meer, die man sehr gut zur Beseitigung des fehlenden Wohnraumes für Bedürftige herrichten könnte. Aber es werden wieder weiße Betonbauten die Gegend verschandeln mit horrenden Mieten, wie immer.

    Traurig. Aber es entstehen ja wichtige Zukunftsräume … .

    Aber hier wird golden verbrämt, was eigentlich unter der Makulatur schon rostet. Oder gibt es in Wunstorf nur eine Schicht solcher, denen die Sorge um o.g. „fehlenden Zukunfts(t)äume“ über die Sorgen der anderen, um ihre Existenz Fürchtenden, geht?

    Projektmanager – ein geflügeltes Wort, englisch angehaucht, sozusagen „superversiv! á la „accountmanager“ oder „facilitymanager“, auf deutsch wäre es auch brauchbar darzustellen gewesen. Große Worte wie große Töne.

  • Georg Braunroth CDU Butteramt sagt:

    Um eine Innenstadt interessant zu machen muss es viele Lokale und imbissverkaufsstellen (keine Buden) geben. Aber es muss auch etwas da sein was die Spaziergänger anlockt, wie früher die Ausstellungen der kleinen und größeren Läden. Da alle größeren und ganz großen Beitriebe in Gewerbegebiete ober ins Internet abwandern und Reklame machen und brauchen, sollte man überlegen die Ladengeschäfte als Ausstellungsflächen zu Reklamezwecken anzubieten. Dann gibt es für Spaziergänger wieder was zu sehen und der Abend- oder Sonntagsbummel bringt wieder eineb Sinn

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