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Sigmundshall: REKAL-Anlage kann weiterbetrieben werden

19.11.2021 • Redaktion • Aufrufe: 562

Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat grünes Licht für den Weiterbetrieb der REKAL-Anlage in Bokeloh gegeben.

19.11.2021
Redaktion
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Werk Sigmundshall
Die REKAL-Anlage bleibt in Betrieb (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Bokeloh (red). Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat heute die Zulassung erteilt, dass die REKAL-Anlage der K+S Minerals and Agriculture GmbH auf dem Werksgelände Sigmundshall in Bokeloh eigenständig weiterbetrieben werden darf.

Für die Zulassung dieses sogenannten Stand-alone-Betriebes ist ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt worden. Das LBEG hat sechs Einwendungen erhalten, eine Einwendung wurde mit 30 Unterschriften unterstützt. Von den Trägern öffentlicher Belange und Naturschutzvereinigungen gab es zwölf Stellungnahmen.

Mit Ende der Begrünung ist Schluss

Nachdem der aktive Bergbau im Kalibergwerk mittlerweile eingestellt ist, kann die REKAL-Anlage nun eigenständig betrieben werden. Damit ist die Herstellung des Materials für die Abdeckung der Halde Sigmundshall weiterhin gewährleistet. Der Betrieb der REKAL-Anlage ist jedoch auf die Dauer der Haldenabdeckung begrenzt.

Die sogenannte REKAL-Anlage (REcycling KALium) gewinnt aus Salzschlacken der Sekundäraluminiumindustrie unter anderem Aluminiumgranulat zurück und produziert Material für die Abdeckung und Begrünung der Rückstandshalde Sigmundshall. Die Anlage wurde 1995 auf Basis berg- und baurechtlicher Genehmigungen in Betrieb genommen und wird vom LBEG berg- und immissionsschutzrechtlich überwacht.
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Kommentare


  • Basti g. sagt:

    Hoffentlich passiert nicht so ein heftiger Brand wie vor 4 Wochen bei der Firma befesa im brinker Hafen die Verarbeiten angeblich das gleiche Material !

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