
Das aktuelle Stadtmagazin beschäftigt sich schwerpunktmäßig diesmal mit in Steinhude spielenden Themen: Auepost-Heft Nr. 27 hat als Titelgeschichte die Reportage von der Motorrad-Polizeikontrolle in Steinhude an Bord.
Zweites großes Thema ist die Kulturreportage von den Marionetten der Welt, die im vergangenen Jahr bei den Steinhuder Museen gastierten. Dazu kommen die gewohnten Rubriken, großformatige Photographien und das traditionelle Interview mit dem Bürgermeister.
Das Extrablatt im klassischen Retro-Zeitungsformat bringt die Redaktion nur zu besonderen Ereignissen in der Stadt heraus, es ist einem bestimmten Thema gewidmet. Im vergangenen November war das aktuelle Extrablatt erschienen, anlässlich des ersten Jahrestages der Stolpersteinverlegungen in Wunstorf.
Aus dem Einleitungstext: Wunstorfs Entstehung in den Grenzen von heute war ein großes Thema. Herausragend aber ist die Verlegung der Stolpersteine. Gäbe es das Siegel „Erinnerungskultur“: Die Aktion hätte es verdient. Grundsätzlich und wegen der besonderen Umstände. 80 Jahre nach Kriegsende sind Rückblicke an der Tagesordnung. Erinnerungskultur ist ein gebräuchlicher Begriff geworden. Aber alle tun sich schwer. Manche Staaten haben es nicht geschafft, Vergangenheit aufzuarbeiten. Viele Menschen auch nicht. Den Finger in die Wunden zu legen, bleibt Einzelnen überlassen. Nicht so in dieser Stadt. Bürger haben die Initiative ergriffen, Bürger geben das Geld und setzen ein Zeichen. Dass auch kritische Worte fallen, ist normal. Bücher zum dunkelsten Kapitel der Geschichte füllen Bibliotheken, Filme die Archive. Zeitungsartikel sind nicht zählbar. Deutschland hat sich lange nicht besonders angestrengt, sich ehrlich zu erinnern. Wunstorf auch nicht. Die Verbrechen der Nationalsozialisten und ihrer Helfer sind nicht verschwiegen worden, aber von einer Kultur der Erinnerung konnte nicht gesprochen werden.

Mahner blieben Ausnahmen. Immerhin gibt es „Mahnmale“. Wenn Erinnerung gelingt, geht es nach wie vor vor allem um die Opfer. Die Täter blieben vielfach im Dunkel. Aber: Die Vergangenheit wird ins Licht geholt. Behutsam, unaufdringlich, mit Stil. Erinnerung braucht Zeitzeugen. Das sind nicht mehr viele. Erinnerung braucht Zeugnisse. Davon gibt es viele. Sie müssen präsentiert werden. Mit diesem Extrablatt dokumentiert die Auepost zum 1. Jahrestag der Stolpersteinverlegung eine besondere Episode der Stadtgeschichte – und versucht, diejenigen zu würdigen, die dafür sorgen, dass die Namen der Opfer bleiben.
Zum Beispiel im Teefugium (Lange Straße/Fußgängerzone), bei Tyfour Interieur (Lange Straße/Fußgängerzone), bei Icks Plus Der Bastelladen (Lange Straße, Fußgängerzone) im Hotel Cantera (Adolf-Brosang-Straße, nahe Bahnhof), im Bücherparadies (Südstraße/Fußgängerzone), bei Angelo (Nordstraße/Fußgängerzone), bei Fräulein Fröhlich (Südstraße/Fußgängerzone), bei Edeka Kappe (Hindenburgstraße) und vielen weiteren Auslagestellen.
Alternativ können Extrablatt und Auepost-Magazin auch direkt bestellt werden (kostenpflichtig):
Direktbestellung Auepost-Magazin
Einer Bestellung von Auepost Nr. 27 wird das Extrablatt Stolpersteine automatisch beigelegt, es kann aber auch einzeln geordert werden.
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