
Wunstorf (red). Der Trick ist nicht neu, vor allem auch in sozialen Medien und Videos wird immer mal wieder davor gewarnt: Der Ablenkungstrick von Kriminellen auf Supermarktparkplätzen.
Ziel ist dabei ein Trickdiebstahl, bei dem die Täter ihre Opfer psychologisch geschickt ablenken, um unbemerkt an Wertsachen zu kommen. Eine besonders perfide Variante: Leere Plastikflaschen werden in den Radkästen von parkenden Autos platziert – und beim Losfahren denken die Opfer bei den entstehenden Geräuschen an einen technischen Defekt. Hilfsbereit kommen die Täter dann hinzu, und während der Fahrer abgelenkt ist, verschwinden Wertsachen aus dem Auto.
Vor allem Einkaufsmärkte und Fußgängerzonen zählen dabei zu den bevorzugten Tatorten für die Kriminellen.
Nun ist ein Täter in Wunstorf nach diesem Muster vorgegangen, sogar ohne eine Plastikflasche zu benötigen – ihm reichten ein paar Münzen. „In Wunstorf ist es das erste Mal, dass wir diesen Modus Operandi beobachten können“, sagt Christopher Thürnau, der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes vom Polizeikommissariat Wunstorf.
Am vergangenen Donnerstag gegen 17 Uhr passierte es auf einem Supermarktparkplatz in Luthe: Eine 57 Jahre alte Frau hatte gerade ihre Einkäufe ins Auto geladen und war losgefahren, als ein Mann an das Autofenster klopfte und etwas auf Englisch sagte.
Der Mann gab vor, dass die Wunstorferin ihr Geld hinter dem Auto verloren hatte. Aber natürlich war die Hilfsbereitschaft nur gespielt. Tatsächlich lag dort Geld, das die Frau aufsammelte – doch als sie damit fertig war, war der hilfreiche Mann verschwunden – und mit ihm auch ihre Handtasche.
Der entstandene Schaden beträgt 1.500 Euro. Die Polizei Wunstorf ermittelt nun wegen Diebstahl und warnt vor dieser Masche, damit auf diese Weise Angesprochene wachsam und misstrauisch bleiben.
Immer wieder finden Menschen mit üblen Absichten perfide Tricks und Möglichkeiten, um andere eiskalt abzuziehen.
Leider immer wieder mit Erfolg, wie der in diesem Artikel beschriebene Fall zeigen muss.
Das Schockerende dabei auch, dass niemand von uns davor sicher ist, zum Opfer werden zu müssen.
Meiner Meinung nach kann man noch so aufmerksam und achtsam sein- es gibt keinen 100 prozentigen Schutz davor, in eine der- ohne Worte (>Netiquette)- Fallen zu tappen.
Bei derartige könnte ich im Strahl ko***!