
Kolenfeld (red). Es ist ein Bereich, der im Wunstorfer Stadtgebiet als Verkehrsunfallschwerpunkt gilt und an dem zuletzt zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen für einen besseren Schutz von vor allem Radfahrern getroffen wurden: Der Schnittpunkt von L392 und L403 an den Autobahnanschlussstellen in Kolenfeld. Stoppschilder wurden aufgestellt, Markierungen deutlicher gezogen, Spuren besser hervorgehoben und Abbiegewinkel mit anders gezogenen Sperrflächen geändert.
Nun geschah heute dort wieder ein schwerer Verkehrsunfall, jedoch zwischen einem LKW und einem Auto. Die Ortsfeuerwehr Kolenfeld wurde um kurz vor 10 Uhr heute Morgen in den Einsatz gerufen, nachdem die Fahrzeuge im Kreuzungsbereich kollidiert waren.
Der beteiligte PKW-Fahrer war verletzt, konnte sein Auto jedoch noch ohne Hilfe von selbst verlassen. Die Feuerwehr musste nicht zur sogenannten technischen Rettung übergehen. Der schnell eingetroffene Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 eingeflogen wurde, übernahm mit dem Rettungsdienst die Versorgung des Verletzten.
Die Feuerwehr Kolenfeld sicherte die Einsatzstelle, stellte den Brandschutz sicher, trennte die Hochvolt-Anlage des beteiligten Hybridfahrzeugs und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte die Unfallstelle zeitnah wieder verlassen werden.



Die polizeiliche Unfallaufnahme wurde durch die Polizei sowie die Unfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt.
Bin ja kein Fan davon, den fließenden Verkehr mit Ampeln zu regeln, aber an DER Stelle scheint eine dauerhaft eingerichtete Ampel nötig zu sein. An der Abfahrt Luthe steht auch eine, der Verkehrsfluss ist sicher vergleichbar.