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Fahrradsternfahrt von Fridays for Future

02.09.2021 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 3

Am Freitag um 13 Uhr startet vom Wunstorfer Bahnhofsvorplatz ein Arm der Fahrraddemo-Sternfahrt nach Hannover.

02.09.2021
Redaktion
2 Min.
Fahrraddemograffiti
Termin der Fahrraddemo in Wunstorf auf die Straße gesprüht | Foto: privat

Wunstorf (red). Fridays for Future Niedersachsen ruft zur Teilnahme an einer Fahrraddemo auf: An diesem Freitag, den 3. September, findet eine von der Bewegung organisierte landesweite Fahrradsternfahrt nach Hannover statt. Der Anlass des niedersächsischen Zentralstreiks ist dabei die Kommunalwahl in Verbindung mit der von Fridays for Future geforderten Verkehrswende. „Viele Kommunen diskutieren gerade Konzepte für nachhaltigere Mobilität. Das Land ist hier in der Pflicht, die Grundlagen zu legen und ein Umdenken und Umgestalten hin zu einer klimaneutralen Mobilität auf kommunaler Ebene zu ermöglichen“, sagt Jonas Freiwald von Fridays for Future dazu.

Ab Wunstorf um 13 Uhr

Von vier Städtepunkten aus will man auf die Landeshauptstadt zufahren, um schließlich zur Abschlusskundgebung „Verkehr neu denken – keine neuen Autobahnen“ am Waterlooplatz zusammenzutreffen. In Hannover ist dann ein vielfältiges Programm von Rednern und Musikern geplant. Auch Wunstorf gehört zu den Startorten der Sternfahrt: Um 13 Uhr soll hier die Fahrt vom Bahnhofsvorplatz/ZOB aus starten. Ebenfalls gestartet wird aus Hildesheim, Peine und der Wedemark.

Unter dem Stichwort „Mobilitätswende jetzt“ werden die Teilnehmer für mehr Klimaschutz, insbesondere im Verkehrssektor, demonstrieren. Für einige Demonstrationsstrecken wurden Routen auf Autobahnen angemeldet, da diese am wenigsten mit dem Klimaschutz vereinbar seien. „Der Bau neuer Autobahnen ist nicht mehr zeitgemäß. Mit dem Bau werden die wenigen noch vorhandenen und dringend benötigten Naturflächen reduziert und das Ungleichgewicht im Straßenverkehr verstärkt“, sagt Kira Valentin von Fridays for Future.

Route kann nicht über die Autobahn führen

Auch die Wunstorfer Demostrecke sollte über die Autobahn führen, eine entsprechende Versammlung war für die A2 angemeldet. Diese Pläne haben sich jedoch zerschlagen, so dass die Demonstranten aus Richtung Wunstorf über die B 441 nach Hannover gelangen werden. Für die rund 23 Kilometer lange Strecke sind ca. anderthalb Stunden Fahrtzeit eingeplant.

Die Wunstorfer Grünen haben sich unterdessen dem Demonstrationsaufruf angeschlossen und unterstützen das Engagement für schnelleren Klimaschutz. Alle Wunstorferinnen und Wunstorfer, die großes Interesse an einer deutlichen Verbesserung des Klimas haben, seien aufgerufen, sich an der Sternfahrt zu beteiligen, so die Grünen.

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Kommentare


  • Basti g. sagt:

    Umweltverschmutzung durch Umweltschützer (hirnlose Umweltschützer) schämt euch für diese tat

  • Birgit sagt:

    Eine gute Idee und hoffentlich ein Aspekt zur Nachahmung forever. Allerdings mischt sich bei der Sache „Nichtplanung neuer Bau von Autobahnen“ sofort ein bitterer Beigeschmack. Deutschland ist Ausnahmeland bei Zulassen absoluter Höchstgesschwindigkeit in Sachen Rasen, weil es eben Spaß macht. Unsinnig, dümmlich und absolut hinterherhängend einem Klimaschutz, der auch hier propagandiert wird. Und warum? Weil eben die Autoindustrie ihre Gewinne fahren muss, ansonsten kauft ja keiner mehr dicke Schlitten. Und manche sind sicherlich total stolz, mit Höchstgeschwindigkeit auf linker Spur schier klebenzubeiben und anderen nebendran ein müdes, blasiertes Lächeln zuzuschmeissen.

    Lieber Leser, verzeihe diese etwas polemisch klingende Feststellung, aber, ganz ehrlich, ist es nicht so? Unsere Nachbarländer machen es Deutschland vor.

    Auch in Sache Radfahren. Bedenkt man, dass es bespielsweise in Enschede NL eigenständige Radfahrnetze mit Ampeln und Richtungsweisern gibt und sich das Radwegeanlegen nicht nur mit Aufmalen weißer Striche auf Fahrbahnen begnügt – man betrachte Wunstorf Innenstadt-Netto – ist Deutschland in Sachen Radfahrland absolut unterbemittelt.

    Gut wäre auch, wenn das Fahrrad sich zu einer Art „Statussymbol“ in Sachen Klimaschutz aufstellen würde, denn das hätte sicherlich höhere Priorität als die als gemeinhin mittlerweile unverzichtbar geltenden SUV, die jeder fahren muss, um etwas nach Außen darzustellen, weil er glaubt, das müsste er … !

    Ach, wie traurig.

  • Birgit sagt:

    Pardon, unverzichtbar noch der Zusatz, dass es erstaunlich ist, wieviele Wege manche Radfahrer inklusive vieler Kilometer mühelos schaffen und oftmals auch Lastentragende oder -ziehende, inklusive Hund oder Kindern, wo andere Typen anscheinend einen dicken SUV brauchen, um nur eine kurze Fahrt zum Lidl zu absolvieren zum Kauf einer Wasserflasche, der Fuß- oder Radweg ist ja, ach, so weit. Und man schwitzt so leicht … !

    Und, jawohl, wir haben ja hohe Berge hier in dieser Ebene, wo ein Geländewagen unabdingbar ist, Kraftfahrzeuge, die früher nur im Gebirge oder auf unwegsamem Gelände ihren Platz fanden.

    Also: Hochachtung vor Radfahrern.

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