
Wunstorf (red). Bislang konnten sich Ukraine-Flüchtlinge in einer beim Flüchtlingswohnheim am Luther Weg angesiedelten Stelle registrieren oder beraten lassen und anschließend z. B. Sozialleistungen beantragen. Die Nachfrage war jedoch zuletzt größer als die dort zur Verfügung stehenden Kapazitäten. Die Stadt verlegt daher das Angebot für aus der Ukraine Geflohene ins Bürgerbüro und verschiebt die Sprechzeiten: Das Angebot verschiebt sich von Dienstag auf Mittwoch und steht in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zur Verfügung.
Die Räumlichkeiten des Bürgerbüros seien für die Vielzahl der zu erwartenden Menschen besser geeignet, teilte die Stadt mit. Durch das neue Angebot könnten die Geflüchteten gleichzeitig auch vor Ort einen neuen Wohnsitz anmelden. Dazu sind Pass, Reisepass oder Geburtsurkunde mitzubringen. Kinder, die mit angemeldet werden sollen, müssen nicht ins Bürgerbüro mitgenommen werden, es reicht die Vorlage es entsprechenden Ausweises.
Sozialleistungen können auch auf folgendem Weg beantragt werden:
Per Post an Stadt Wunstorf, Soziale Dienste, Südstr. 1, 31515 Wunstorf
Per E-Mail an soziale.dienste@wunstorf.de
Per Fax an (05031) 101-282
Dazu ist der ausgefüllte und unterschriebene Antrag sowie das unterschriebene Merkblatt zusammen mit einer Kopie des Passes oder der Geburtsurkunde einzureichen. Die nötige Anmeldung am Wohnort kann in diesen Fällen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Am Dienstag im Luther Weg waren Dolmetscherinnen dabei
Die Information von #friedlies reschke, dass im vorherigen Ort Sprachkundige anwesend waren, lässt mich hoffen, dass es auch künftig ermöglicht werden wird, dass unsere Neubürger*innen das doch recht schwierige „Amtsdeutsch“ verstehen werden.
Ein Deutsch, an dem ich mir oft- zu oft „die (meine) Zähne ausbeissen“ musste- und Deutsch ist meine Muttersprache…
Auch gestern bei der Stadtkasse war eine sehr nette russisch sprechende Dame. Die Stadt gibt sich sehr viel Mühe. Machen das ganz toll
Fehlerteufel:
ZEISTSPANNE nicht „Zeitschrift“! *Grrr*
Wenn dir Gegebenheiten es erforderten, dass sich unsere neu hinzugekommenen Mitbürgerinnen und -bürger (on nun lediglich für eine vergleichsweise kurze Zeitschrift oder auf Dauer ist für mich hierbei unerheblich), nun an einen neuen Ort gewöhnen müssen- nicht schön, doch wohl leider nicht zu umgehen.
Wer bitteschön übernimmt die zwingend nötige Übersetzung in deren Muttersprache der Erläuterungen zum Ablauf und den Inhalten?
Die wenigsten dürften über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, um all Das, bei dem selbst wir Deutsche uns mit dem Verständnis teils mächtig schwer tun, nachvollziehen zu können.