
Wunstorf (red). Auf den Straßen zwischen Wunstorf und den Autobahnanschlussstellen zur A2 herrscht derzeit immer wieder Ausnahmezustand. Auf Autobahnauffahrten und auf den Strecken dorthin gab es seit den Morgenstunden immer wieder Hindernisse mit teilweise völligem Stillstand auf den Straßen.
Der Grund sind die zwar geräumten, aber nicht schneefreien Straßen: Fahrspuren im Schnee werden zu Schneematsch und gefrieren – auf den glatten Stellen kommen schwerere Fahrzeuge dann nicht mehr voran.
Wegen des weiter andauernden Schneefalls wird derzeit auch noch kein Streusalz eingesetzt, dessen Effekt bei ständig neuen Schneedecken und Verwehungen ansonsten begrenzt bliebe.
Als neuralgischer Punkt hat sich die Kurve an der Steigung zwischen Mittellandkanalbrücke und Autobahn herausgestellt: An der Steigung in Richtung Kernstadt fahren sich LKWs reihenweise fest. Die Polizei ist im Einsatz, Servicefahrzeuge und Traktoren helfen beim Freischleppen der Sattelzüge. Doch kaum fließt der Verkehr wieder, hat sich kurz darauf bereits das nächste Fahrzeug festgefahren und kommt nicht mehr von der Stelle.
In der Gegenrichtung sah es zuvor noch schlimmer aus: Sattelzüge hatten sich im Bereich Groß Munzel ebenso festgefahren und dort eine Streckenblockade verursacht.




Ortskundige nutzen die Umfahrung über Kolenfeld, doch auch hier lauert Gefahr: Schneeverwehungen von den Feldern verkleinern die Fahrbahnbreite und führen zu gefährlichem Begegnungsverkehr, wenn sich Fahrzeuge nun zu nahe kommen. Da auch hier die Fahrbahn schneebedeckt ist, geraten Fahrzeuge bei zu hoher Geschwindigkeit auf dem festen Schnee ins Schlingern und verlieren die Spur.

Auch auf den Autobahnauffahrten liegt weiterhin teils viel Schneematsch, was zu gefährlichen Situationen vor allem beim Einbiegen auf die Autobahnauffahrten führt. Auch LKWs bekommen an diesen Stellen Schwierigkeiten. So mussten am Morgen etwa mehrere LKWs in der Abfahrt Luthe, die sich dort ebenfalls festgefahren hatten, freigeschleppt werden. Auf der Autobahnabfahrt kam es zu entsprechendem Rückstau.
Während beispielsweise „die Lastkraftwagen“ im Plural endungslos bleiben, kann, muss aber nicht, bei Akronymen wie LKW ein „s“ angehängt werden, also: die LKWs. Beide Varianten – sowohl mit als auch ohne „s“ – sind bei Akronymen richtig. Daher: Ja, richtig, Lukas, das deutsch ist gut!
Danke für den Hinweis! Das ist ein verbreiteter Irrtum, dass Abkürzungen ohne gesprochenen Plural geschrieben werden: Wenn die Abkürzung für sich stehen soll, dann bekommt sie natürlich ein s angehängt. Mit dem ausgeschriebenen Wort hat das nichts zu tun. Andernfalls müsste man die Abkürzung in der Tat als „Lastkraftwagen“ aussprechen, aber das war hier wegen der Häufigkeit des Begriffes im Text nicht gewollt (es wird auf diese Weise eine Silbe eingespart). Im vorletzten Satz fehlte jedoch noch ein s, dort stand bis eben einmal „mehrere LKW“. Das haben wir noch korrigiert und jetzt einheitlich ein s angehängt. Danke nochmals!
Na sowas aber auch, oje es ist Winter. Tja, das hat es dann so an sich, das Straßen bedeckt sind. Und an den Schlaumeier des ersten Kommentar….es heißt nunmal LKW’s im Volksmund. Immer diese Klugsche….und an die Auepost Leute, veröffentlicht meinen Kommentar, oder nicht. Denn Ihr könnt mich eh kaum leiden
Wir mögen auf jeden Fall Klugscheißer, wir sind ja selbst welche. Die Schreibweisen LKW und LKWs sind möglich, falsch ist jedoch LKW’s. Apostrophiert wird bei Pluralendungen nie. Ob wir Sie mögen, wissen wir nicht (Sie sind ja der Unbekannte, wir kennen Sie gar nicht), aber Einfluss auf veröffentlichte Kommentare hat das sowieso nicht. Liebe Grüße aus der Schlussredaktion.
Auepost 1
Der Unbekannte 0
Sehr gute Reaktion von euch!! :)
„LKWs“
Ausgeschrieben dann „Lastkraftwagens“. Sehr gutes Deutsch! ;-)