
Mardorf (red). Am Sonntagnachmittag waren die Rettungskräfte zum schweren Verkehrsunfall in Steinhude gerufen worden, bei dem eine Motorradfahrerin und ein Auto kollidiert waren.
Doch es war nicht der einzige schwere Unfall rund ums Steinhuder Meer am Wochenende gewesen. Einige Stunden zuvor hatte es wenige Kilometer entfernt bereits einen Rettungseinsatz gegeben: auf der anderen Seite des Steinhuder Meers, im Norden auf Mardorfer Seite.
Dort war in der Nacht zu Sonntag ein blauer Opel Astra, der aus Mardorf kam, aus bislang ungeklärter Ursache von der Moorstraße abgekommen – inmitten von zahlreichen Straßenbäumen.
Kurz vor 2 Uhr wurde die Feuerwehr Neustadt alarmiert, die mit 10 Kräften ausrückte. Ebenso machten sich Polizei und Rettungsdienst auf den Weg, so dass sich schließlich fünf Rettungsfahrzeuge aus Neustadt, Wunstorf und dem Landkreis Nienburg an der Einsatzstelle befanden.
Im verunglückten Auto waren vier Personen unterwegs gewesen. Alle befanden sich beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bereits außerhalb des Fahrzeuges. Trotz der immensen Zerstörung, die das Autowrack aufwies, war niemand eingeklemmt. Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung der Verletzten vor Ort.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und das Fahrzeug: Ausgelaufene Betriebsmittel wurden mit Bindemittel abgestreut, der Unfallbereich ausgeleuchtet.

Beim ebenfalls routinemäßigen Abklemmen der Fahrzeugbatterie, um einer möglichen Brandentstehung im Fahrzeug entgegenzuwirken, scheiterten die Feuerwehrleute – die Batterie saß nicht mehr an ihrer üblichen Position. Die Wucht des Aufpralls war offensichtlich so groß gewesen, dass die Batterie schlicht nicht mehr mit dem Fahrzeug verbunden war. Es gab somit keine Batterie zum Abklemmen.
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