
Wunstorf (ds). Der Starkregen am Montagmorgen hat zu Überflutungen auf Wunstorfer Straßen geführt. Die niedergegangenen Wassermassen, die gegen 8.30 Uhr am stärksten waren, konnten nicht mehr schnell genug abfließen.
Am heftigsten traf es erneut den Bereich unter der Bahnbrücke am Ende der Kolenfelder Straße/Hochstraße, hier kam es wieder zu den berüchtigten „Wunstorfer Wasserspielen“. Zahlreiche Fahrzeuge holten sich eine kostenlose Unterbodenwäsche.
Die Feuerwehr musste nicht ausrücken, die Senke am Ende der Hochstraße war nicht betroffen. Fahrzeuge blieben nicht stecken, es kam nicht zu Motorschäden wie etwa zuletzt 2021 auf der Hochstraße. Mitarbeiter des Baubetriebshofes waren schnell zur Stelle und öffneten die Gullyabdeckungen, so dass das Wasser schneller abfließen konnte.
Zuletzt waren genau für diesen Fall Schilder aufgestellt worden, die vor Überschwemmungen in diesem Bereich warnen. Der heutige Montagvormittag zeigte jedoch, dass diese kaum Wirkung erzielen.
Viele Autofahrer, die aus Richtung Stadtmitte kamen und mit Schwung in die Kolenfelder Straße einbogen, rechneten nicht mit den dortigen Wassermassen und fuhren mit teils unvermindert hohem Tempo durch die Überspülung.



Diese Autofahrer hatten diesmal Glück, das Wasser stand nicht allzu hoch – es blieb deshalb bei eindrucksvollen Bildern, ohne dass die Motoren Schaden nahmen. In der Vergangenheit waren auch dort Autos bei höherem Wasserstand mit Motorschaden liegengeblieben.
Durch das Wasser gepflügt wurde auch, als die städtischen Mitarbeiter noch mit den Kanalarbeiten auf der Fahrbahn beschäftigt waren – und einer von ihnen eine volle Breitseite der von den Fahrzeugen erzeugten Wasserfontänen abbekam. Der Durchnässte war sichtlich unbegeistert.
Viele Autofahrer neigen dazu, überschwemmte Straßenteile mit höherem Tempo zu durchfahren, um schnell durch das Wasser hindurchzukommen. Akute Gefahr für das Fahrzeug bei geringerer Wassertiefe entsteht jedoch nicht dadurch, dass das Auto ins Schwimmen geraten könnte, sondern wenn der Motor in Kontakt mit Wasser gerät. Dies kann dazu führen, dass keine Luft mehr angesaugt werden kann und stattdessen Wasser in den Motorblock eindringt. Dies bedeutet in der Regel einen schweren Motorschaden, die Autos können nicht mehr bewegt werden. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollten überschwemmte Straßenstellen möglichst langsam durchfahren werden, um keine hohen Wellenbewegungen auszulösen - und nicht von tieferen Stellen überrascht zu werden.
Aber nicht nur die Kolenfelder Straße war überschwemmt, auch auf anderen Fahrbahnen staute sich das Wasser. So kam es etwa auch am Alten Markt zu überraschenden Begegnungen zwischen Fahrzeugen und einer überfluteten Fahrbahn. Wer sich nicht an die dortige Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h hielt, war nun deutlich erkennbar: Wer schneller fuhr, schickte eine Wasserwelle über den angrenzenden Schotterparkplatz.

Statt Schilder mit dem Hinweis „Überflutungsgefahr“ aufzustellen, sollte man des Problems annehmen und versuchen, die Gefahr zu bannen. Warum geht das denn nicht?
Man könnte unterirdisch einen großen Speicher errichten und diesen nach dem Regen wieder auspumpen aber das ist wohl zu einfach und zu günstig
Mit Strickjacke und Gummistiefeln lässt sich die extreme Hitze wie Dürre zum Glück überleben.
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Einer der letzen, von der Temperatur her grünen Flecken ist Murmansk mit kuscheligen 9°C
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Die geplanten Wasserspender der Fußgängerzone werden händeringend erwartet, um das rettende Nass zuhause zu erreichen.