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Straßensperrungen und Tempolimits wegen Krötenwanderung in Wunstorf

03.03.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 10

Die Kröten sind wieder unterwegs – und Wunstorf nimmt entsprechend Rücksicht. In der Kernstadt und in Idensen wurden Straßen gesperrt oder Tempolimits gesetzt. Das ist auch außerhalb der Hauptwanderzeiten wichtig, denn die Amphibien werden nicht nur vom Überfahrenwerden bedroht.

03.03.2026
Redaktion
2 Min.
Amphibienschutz in Wunstorf (Archiv) | Foto: Schneider

Wunstorf (red). Aufgrund einsetzender Amphibienwanderungen sind zum Schutz der Amphibien, der Helfer des Naturschutzbundes NABU sowie der Autofahrer einige Straßenbereiche seit dem zurückliegenden Freitag, den 27. Februar gesperrt oder verkehrstechnisch geändert worden.

Wie lange die verkehrslenkenden Maßnahmen bestehen bleiben, hängt von den konkreten Wanderbewegungen der Tiere ab und ist beispielsweise auch wetterabhängig, so dass es dazu noch keine genauen Informationen geben kann.

Idensen

Die K340/K39 zwischen Idensen und der Kläranlage Reiherwald (Idenser Moor) ist täglich zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens durch entsprechende Verbotsbeschilderung gesperrt. Eine Umleitung ist über die Ortsdurchfahrt Mesmerode ausgeschildert.

Im übrigen Zeitraum wird mit Gefahrenzeichen auf die Situation hingewiesen, Autofahrer sind zu einer angepassten Fahrweise aufgerufen.

„Die ausgeschilderte Umleitung über Mesmerode nimmt einen zeitlichen Verzug von maximal zwei Minuten in Anspruch und kann daher jedem Verkehrsteilnehmer zugemutet werden“, heißt es von der Stadtverwaltung.

Kernstadt Wunstorf

In der Kernstadt ist die Willi-Langhorst-Straße im äußerst westlichen Bereich zwischen dem Hallenbad und der Grenze zur Wohnbebauung voll gesperrt.

Auch in der Straße „Am Hohen Holz“ hinter der Obi-Kreuzung auf der Strecke nach Alten’s Ruh wurden neue temporäre Verkehrsschilder aufgestellt: Dort gilt nun eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h – knapp über Schrittgeschwindigkeit. Ebenfalls wird dort mit Schildern vor der Krötenwanderung gewarnt.

Es geht nicht nur ums Ausweichen

Vom Naturschutzbund kommt der Hinweis, dass die Amphibien nicht allein durch Überfahren gefährdet sind, sondern bereits dadurch verenden können, wenn von vorbeifahrenden Fahrzeugen ein Luftsog oder eine Druckwelle erzeugt wird. Innere Organe der Amphibien können auf diese Weise verletzt oder sogar zum Platzen gebracht werden, die Tiere sterben. Deshalb wird auch außerhalb der Straßensperrungszeiten darum gebeten, mit mäßigem Tempo in den betroffenen Bereichen zu fahren.

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Kommentare


  • Anonym sagt:

    „…sondern bereits dadurch verenden können, wenn von vorbeifahrenden Fahrzeugen ein Luftsog oder eine Druckwelle erzeugt wird. Innere Organe der Amphibien können auf diese Weise verletzt oder sogar zum Platzen gebracht werden, die Tiere sterben.“

    Ich lach mich schlapp. Also ich hab noch keine Kröte gesehen, welche durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug durch einen Lungenplatzer tot umgekippt wäre. Diese Behauptung ist vollkommen lächerlich. Bis 50 km/h besteht gar kein Risiko, außer man fährt direkt drüber.

    Wie sieht es denn aber mit den ach so tollen Windrädern in der Region aus? Die Rotorblattspitzen erreichen Geschwindigkeiten von 250–300 km/h. Das ist weder für Insekten, noch für Vögel und noch viel weniger insbesondere für Fledermäuse lustig.

    Bei Fledermäusen spricht man von Barotrauma.
    Hinter den Rotorblättern entsteht ein plötzlicher Unterdruckbereich (Druckabfall).
    Wenn eine Fledermaus sehr nah am Rotor fliegt, erlebt sie einen raschen Druckwechsel.
    Ihre dünnwandigen Lungen können dabei überdehnt werden.
    Es kann zu inneren Blutungen oder geplatzten Lungenbläschen kommen.

    Äußerlich sieht das Tier oft unverletzt aus.
    Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der an Windrädern gefundenen Fledermäuse keine äußeren Verletzungen, aber massive innere Schäden aufweist.

    Warum Fledermäuse besonders betroffen sind:
    Sehr empfindliche Lungenstruktur
    Geringe Körpermasse
    Flugverhalten in Rotorhöhe (besonders bei warmem, windschwachem Wetter).

    Aber da es hier ja um „erneuerbare“ Energie geht – die es laut Energieerhaltungssatz gar nicht gibt – ist das nicht so wichtig. Da sperren wir lieber die Straße für ein paar Kröten – alles klar.

  • Birgit sagt:

    Amphibien haben sehr empfindliche innere Organe.

    Durch die Druckwelle vorbeifahrender Autos entsteht ein Druckunterschied durch Luftdruckanstieg und einen Luftsog, ähnlich wenn an uns Fahrern ein 30Tonner vorbeidüst. Gut zu merken auf der Bundesstraße zwischen Hagenburg und Wunstorf. Nur wir leiden darunter nicht.

    Durch die Druckwelle zerreißen innere Organe der empfindlichen Tiere. Ihre luftgefüllten Lungen halten den plötzlich aufeinanderfolgenden Kompressions- und Dekompressionsdrucks nicht stand.

    Die Tiere verenden qualvoll.

    Irgendwie ist es schon merkwürdig. Sind Blitzer in sichtbarer Nähe oder via Social Media, anderswo oder sonstwo angekündigt, fahren alle brav langsam, weil es um die Kohle geht und um den Schein.

    Traurig, dass anscheinend diese verlangsamte Fahrt, die den Tieren hilft und für sie lebensrettend ist, manchen Autofahrer aufregt, während er auf der anderen Seite brav seine heruntergedrosselten Kilometer fährt, um auch ja nicht geblitzt zu werden.

    • Anonym sagt:

      So langsam wird es komplett lächerlich.

      „Auch in der Straße „Am Hohen Holz“ hinter der Obi-Kreuzung auf der Strecke nach Alten’s Ruh wurden neue temporäre Verkehrsschilder aufgestellt: Dort gilt nun eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h – knapp über Schrittgeschwindigkeit. Ebenfalls wird dort mit Schildern vor der Krötenwanderung gewarnt.“

      Ich glaube, der armen Kröte ist es vollkommen wumpe, ob ich sie nun mit 10 km/h oder mit 50 km/h überfahre. Mit 50 km/h hat sie es aber schneller hinter sich.

      „Am ‚Hohen Holz‘ gilt nun eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h – knapp über Schrittgeschwindigkeit. Ebenfalls wird dort mit Schildern vor der Krötenwanderung gewarnt.“

      Was macht denn eigentlich der arme Zugführer, welcher mit zig tonnenschweren Abwässern in Richtung Kaliwerk unterwegs ist, wenn er auf den Gleisen plötzlich ein paar arme Kröten entdeckt, von denen bekannt ist, dass sie bei Gefahr nicht weghüpfen, sondern eher erstarren und auf dem Fleck bleiben, wo sie gerade sitzen.
      Leitet der dann eine Notbremsung ein, die gar keinen Sinn macht, weil der Anhalteweg viel zu lang ist? Also müsste man zur Krötenwanderungszeit den kompletten Zugverkehr auf dieser Strecke einstellen – richtig?

      Und wie siehts es aus mit diesen bösen schnellen ICE-Zügen, die durch Wunstorf rasen? Hat man in diesem Bereich nicht auch schon Kröten gesichtet? Dann müsste der ICE vor Wunstorf auf Schritt-Tempo abbremsen und – keine Ahnung – wo er dann wieder beschleunigen dürfte.

      „In der Kernstadt ist die Willi-Langhorst-Straße im äußerst westlichen Bereich zwischen dem Hallenbad und der Grenze zur Wohnbebauung voll gesperrt.“
      Sehr gut – ich würde den gesamten Bereich von der Willi-Langhorst-Straße bis zur Kolenfelder Straße oder am besten noch bis zum ZOB großflächig absperren und zwar ganzjährig. Damit hätte sich dann auch der Ausbau des Elements erledigt, denn es könnte ja sein, dass das eine oder andere Krötchen sich von diesen bösen großen Bau-LKWs gestört fühlt. Das geht ja gar nicht.

      „…Deshalb wird auch außerhalb der Straßensperrungszeiten darum gebeten, mit mäßigem Tempo in den betroffenen Bereichen zu fahren.“
      Und ich bitte darum, dass diese selbsternannten Tierschützer ganzjährig aufhören, mir auf die Nerven zu gehen mit ihren lächerlichen Forderungen und Maßnahmen. Kümmert Euch erstmal um diese Drecks-Windräder, welche mit Rotorblattgeschwindigkeiten von 250 – 300 km/h die Innereien von Fledermäusen zerreißen und Vögel und Insekten schreddern. Diese Windräder, die nach ihrer Lebensdauer nicht recyclefähiger Sondermüll sind und welche auch noch das umweltschädliche Gas Schwefelhexafluorid (SF₆) enthalten. SF₆ ist eines der stärksten bekannten Treibhausgase:
      Global Warming Potential: etwa 23.500-mal stärker als CO₂.
      Atmosphärische Lebensdauer: bis zu ~3.200 Jahre.
      Schon kleine Leckagen können deshalb klimatechnisch relevant sein.

      DAS wäre mal ein sinnvolles Betätigungsfeld für unsere selbsternannten Klima- und Umweltschützer. Aber nein – da kümmert man sich lieber um drei versprengte Kröten. Bei umweltschädlichen Windrädern würde man ja blöderweise gegen die eigenen Ideologie agieren.

      Oder sammelt Gelder für Krötentunnel unter der Straße – da gibt es bundesweit Pilotprojekte. Natürlich müsst Ihr dann noch den Kröten zeigen, wo der Einstieg und der Ausstieg bei einem Krötentunnel ist, damit die das auch wissen. Aber Ihr seid ja alles sicher exzellente Krötenflüsterer – Ihr schafft das.

      Die sperren tatsächlich Stadtbereiche ab, wegen drei Kröten – ich fasse es nicht.

  • Birgit sagt:

    Tierschutz geht alle an. Und er sollte alle Lebewesen umfassen.

    In Wäldern befinden sich Schilder, die auf Wildwechsel hindeuten. Wer dennoch rast, ist einfach blöd.

    Wer hohe Windräder kritiklos hinnimmt, ebenso.

    Aber es wird verschleiert, warum im Süden dieser Republik so wenige stehen.

    Im Berchtesgadener Land will sie sicherlich keiner, daher müssen sie in den Norden. Stehen sie Leute alle auf diese Art Parks?

    Wälder müssen dran glauben, wir sind ja alle so fortschrittlich, besonders was Akkus für den oft nur von Sonntagsfahrern benutzten „Part“ des anheimgeschriebenen „Umweltschutzes“ angeht.

    Wir lehnen uns zurück und glauben, das E-Auto reißt alles raus. Warum hat sich eigentlich die Ökologische Bilanz dann noch immer nicht wesentlich verbessert?

    Weil’s weiter stinkt.

    Zu Coronazeiten schon weniger. Da freute sich auch die Tierwelt. Saubere Luft war plötzlich da. Man betrachte die Höhenbilder.

    Dass der Lokführer rechtzeitig bremsen kann oder seine Lok schon beim Anblick die Amphibien verscheucht, wäre top. Und wenn ein Autofahrer ein klein wenig langsamer fahren würde, ebenso.

    Er verliert minimal an Zeit, die Tiere aber ihr Leben.

    Genau wie die Vögel ihres an den Windrädern, die Fische durch Netze in den Meeren, die kleinen Kälber der Nutztierhaltung, Hühner gequält in Käfigen, der Mähroboter ebenso wie der Unkrautabbrenner zerstören Lebewesen, Kleinstlebewesen hängen erbarmungslos gepeinigt an Klebebändern … (!), Fledermäusen wird der Lebensraum genommen, Brutstellen werden zerstört, Habitate vernichtet.

    Da hilft auch keine vollmundig geplante Topökobilanz, wenn man im Kleinen damit nicht zu beginnen gewillt ist.

  • Der Unbekannte sagt:

    Tja da hast Du so recht, “ Anonym, ich bin ganz bei Dir, danke für deine tolle, ehrliche, wenn auch lustige Meinung, grad mit dem ICE. Ich sags ja immer wieder, einige Deutsche werden alberner, kindischer, zurück in die 80ziger, jawoll!!!

  • Birgit sagt:

    Wenn man bedenkt, dass der Umweltschutz mal eben erst in den 70ern seinen Anfang nahm und nun, 2026, immer noch die Spritzflasche und Giftpulver von sogenannten „Alles-in-accuratesse“-Gärtnern verwendet werden, ist die Zeit der Dummheiten und Unverfrorenheit gegenüber Naturschutz in den 20er Jahren stehen geblieben, paradox, und dass bei E-Autos und sauberer Energie.

    Differenzierte Betrachtungsweise fordert auch Wissen. Kröten haben bestimmte Wege, die es zu schützen gilt. Darüber Witze zu machen, ist verfehlt. Vermisst wird ohnehin die Pointe dieser Aussagen.

    Vergleichbar mit Fahrradwegen, die zum Schutz der Menschen sind. Darüber gibt es keine „Witze“.

    Auch, wenn es „nur“ ein tierisches Lebewesen ist. Eine kleine Möglichkeit zum Überleben sollte man ihm doch gönnen, oder???

  • Anonym sagt:

    Liebe Birgit,
    so oft ich Dir gerne Recht gebe, hast Du in Deiner Argumentation ein paar Schwachpunkte:
    „In Wäldern befinden sich Schilder, die auf Wildwechsel hindeuten. Wer dennoch rast, ist einfach blöd.“
    Was heißt rasen in Wäldern? Wenn Du vorschriftsmäßig mit 80 oder 100 km/h durch einen Wald fährst und Dir ein Reh direkt vors Auto springt – war das dann rasen? Ich glaube nicht. Du hättest das Reh auch nicht bei 50 km/h retten können. Das ist leider Physik…

    „Aber es wird verschleiert, warum im Süden dieser Republik so wenige (Windräder) stehen.“
    Ich habe gelesen, weil es im Süden der Republik viel weniger Windenergie gibt, als im Norden, was der Topologie der Landschaft geschuldet ist. Auch wieder Physik.

    „Dass der Lokführer rechtzeitig bremsen kann oder seine Lok schon beim Anblick die Amphibien verscheucht, wäre top. Und wenn ein Autofahrer ein klein wenig langsamer fahren würde, ebenso.“
    Das ist leider unrealistisch und schon wieder Physik. Der Lokführer mit seinen zig Anhängern Abwassers ist gar nicht in der Lage rechtzeitig abzubremsen, das ist vollkommen unrealistisch und – wieder – Physik.
    Das Gleiche gilt für den Autofahrer, wobei hier auch noch ein versicherungstechnisches Problem hinzu kommt. Wenn Du wegen einer Kröte, so wertvoll sie auch sein mag, eine Vollbremsung hinlegst und der hinter Dir fahrende in Deine Karre reinrauscht, hast Du in aller Regel eine Mitschuld.

    Nächster Post von Birgit:
    „…und dass bei E-Autos und sauberer Energie.“
    Von welcher sauberer Energie sprichst Du bitte?
    Photovoltaik-Energie ist mit umweltschädlichem Silikonplatten hergestellt und wird irgendwann zu einem Entsorgungsproblem. Windräder sind kompletter Sondermüll – mit Atombrennstäben gleichzusetzen.
    Ergo – es gibt keine saubere Energie derzeit.

    Sehr lustig fand ich die Passage „Kröten haben bestimmte Wege, die es zu schützen gilt. Darüber Witze zu machen, ist verfehlt.“

    Ich habe mal gelernt, dass es in der Evolution immer so war, dass diejenige Spezies, die in der Lage war, sich anzupassen, überlebt hat und diejenige, die dazu nicht in der Lage war, ausgestorben ist. So weit, so gut.

    Du schreibst: „Vermisst wird ohnehin die Pointe dieser Aussagen.“
    Die Pointe kann ich Dir liefern.
    Ich habe einen Onkel, welcher nach einer Geburtstagfeier von mir zu Fuß nach Hause lief – vielleicht 5 km Strecke. Auf seinem Nachhauseweg lief er an einer Bundesstraße entlang, unter der besagte Krötentunnel installiert waren inklusive Ein- und Ausgangsschächten, welche jeweils ca. 1,5m in die Tiefe ragten. Um Fußgänger und Tiere vor einem nahenden Auto zu warnen, waren akustische Warner an der Strecke installiert, welche das Piepen anfingen, wenn ein Auto sich näherte. Genau das passierte, als mein Onkel auf dem Nachhauseweg war und er war nicht betrunken, wohlgemerkt. Er wollte schnell die Straßenseite wechseln – an der unbeleuchteten Bundesstraße und stieg auf der gegenüberliegenden Straßenseite über die Leitplanke und fiel dort direkt in den Ein-/Ausstieg des Krötentunnels mit dem Rücken nach unten hinein. Dort lag er ca. 30 Minuten und wäre beinahe erfroren. Er konnte sich nur mit Mühe und Not nach oben kämpfen und wurde dort über der Leitplanke hängend von Autofahrern gerettet.
    Soviel zu Pointe.

    Dafür können natürlich die armen Kröten nichts, aber man kann es mit solchen Schutzvorrichtungen auch gründlich übertreiben.

    „Vergleichbar mit Fahrradwegen, die zum Schutz der Menschen sind. Darüber gibt es keine „Witze“.“
    Doch – über Fahrradwege kann gestritten werden. Fahrradwege abseits der normalen Straße sind sehr gut und richtig – obwohl die versammelten Rennradfahrer-„Intellektuellen“ sich einen Dreck um Fahrradwege scheren. Fahrradstreifen, welche die normale Straße in der Breite einschränken gefährden jedoch sowohl Radfahrer als auch Autofahrer und gehören komplett zurückgebaut.

    „Auch, wenn es „nur“ ein tierisches Lebewesen ist. Eine kleine Möglichkeit zum Überleben sollte man ihm doch gönnen, oder???“
    Dieses Tränendrüsen-Gedrücke mag ich überhaupt nicht. Kurze Frage, auf wieviel Lebewesen bist Du zum Beispiel bei Deinen Wald-Spaziergängen draufgetreten und hast sie dabei getötet? Mal drüber nachgedacht? Sollten diese Lebewesen nicht auch eine kleine Möglichkeit zum Überleben haben? Also Wald absperren, oder wat?

    Nochmal – Umweltverbände waren meiner Meinung nach vor 20-30 Jahren sehr gut und haben gute Dinge bewirkt. Heutzutage sind es Lobbyverbände, welche Interessen vertreten, die wir nicht kennen.

  • Birgit sagt:

    Wie man sich bei Rehwechsel im Wald verhält, lernt man in den ersten Fahrstunden.

    Dass es im Süden physikalisch gesehen weniger Wind gibt, mag stimmen. Aber warum dann Windparks im Reinhardswald? Untersuchungen zeigen, dass der Wind sich dort in Grenzen hält und viele andere Faktoren wie Brandschutz, Vernichtung Artenvielfalt, Erdrutsch bei Dauerregen und Zerstörungen wertvoller Natur keine Rolle spielen. Diese werden von gewissen Kasseler Leuten missachtet und somit den Windkraftlobbyisten ein breites Feld an Akzeptanz geboten.

    Leider.

    Der Ausdruck „Saubere Energie“ war in meinen Ausführungen ironischer Art. Und sollte bitte auch so verstanden werden.

    In Wäldern ebenso auf normalen Wegen bin ich bedacht darauf, Tiere, auch besonders Kleinstlebewesen zu schützen, nicht auf sie zu treten. Sie zu retten durch Wegtragen an das „sichere Ufer“. Und damit bin ich erfreulicherweise nicht alleine.

    Ich glaube, es besteht ein Unterschied darin, Unkrautverbrenner anzuwenden oder Gifte, und damit Kleinstlebewesen bewusst wissentlich zu töten oder mit Mährobotern hilflose Igel auseinanderzureissen, weil diese blöden Geräte schlimmstenfalls auch nachts laufen oder ein achtsamer Waldspaziergang.

    Und Osterfeuer?

    Wohl was anderes, wenn man achtsam durch den Wald geht.

    Eine Spezies kann nur dann überleben, wenn man sie lässt. Das hat mit natürlicher Auslese nichts zu tun.

    Das Krötenntunnel Fallstricke für Menschen bedeuteten, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Gut, dass wenigstens Fledermausbrücken und sinnlos, weil ortseinssetzend verfehlt, angelegte Bioptope aufgrund der nahenden Umgebungsstraße nicht noch Kritik tragen, obwohl sie auch nur ein Tropfen auf heißem Steine sind, eine versuchte Wiedergutmachung des zu entstehenden Schadens.

    Ich mag Ironie, wenn sie sinnerfüllend ist, gewisse Chuzpe oder auch Kritik an Missständen politischer Absurditäten.

    Aber nicht die Verhöhnung des Schutzes wehrloser Lebewesen.

    Wie man sich bei Rehwechsel im Wald verhält, lernt man in den ersten Fahrstunden.

    Dass es im Süden physikalisch gesehen weniger Wind gibt, mag stimmen. Aber warum dann Windparks im Reinhardswald? Untersuchungen zeigen, dass der Wind sich dort in Grenzen hält und viele andere Faktoren wie Brandschutz, Vernichtung Artenvielfalt, Erdrutsch bei Dauerregen und Zerstörungen wertvoller Natur keine Rolle spielen. Diese werden von gewissen Kasseler Leuten missachtet und somit den Windkraftlobbyisten ein breites Feld an Akzeptanz geboten wird Leider.

    Der Ausdruck „Saubere Energie“ war in meinen Ausführungen ironischer Art.

    In Wäldern ebenso auf normalen Wegen bin ich bedacht darauf, Tiere, auch besonders Kleinstlebewesen zu schützen, nicht auf sie zu treten.

    Ich glaube, es besteht ein Unterschied darin, Unkrautverbrenner anzuwenden oder Gifte, und damit Kleinstlebewesen bewusst wissentlich zu töten oder mit Mährobotern hilflose Igel auseinanderzureissen, weil diese blöden Geräte schlimmstenfalls auch nachts laufen.

    Und Osterfeuer?

    Wohl was anderes, wenn man achtsam durch den Wald geht.

    Eine Spezies kann nur dann überleben, wenn man sie lässt. Das hat mit natürlicher Auslese nichts zu tun.

    Das Krötenntunnel Fallstricke für Menschen bedeuteten, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Gut, dass wenigstens Fledermausbrücken und sinnlos angelegte Bioptope aufgrund der nahenden Umgebungsstraße nicht noch Kritik tragen, obwohl sie auch nur ein Tropfen auf heißem Steine sind.

    Ich mag Ironie, wenn sie sinnerfüllend ist, eine gewisse Chuzpe oder auch Kritik an Missständen politischer Absurditäten.

    Aber nicht die Verhöhnung des Schutzes wehrloser Lebewesen.

  • Birgit sagt:

    Zweifache Ausführungen zwecks
    Selbstbehalt der Wichtigkeit halber.

    Einen angenehmen Tag auch in Zuversicht dessen, was er an der perfekt nach außen gestalten Welt zu bringen vermag, noch.

  • Der Unbekannte sagt:

    Hört ihr selbsternannten Umwelt Leute auf zum jammern, alles nur zynischer Lobbyismus, grausam. Und hört auf, zu reden, das E Autos umweltfreundlich seien, dummes Gequatsche, dieses ganze Umwelt Gelaber, ist nur Eines: Sauteuer!!! Es nervt nur noch

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