
Kolenfeld (red). Kurz vor 15 Uhr am heutigen Nachmittag war es auf der A2 bei Wunstorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. In Fahrtrichtung Hannover hatte es zwischen den Anschlussstellen Bad Nenndorf und Kolenfeld gekracht.
Die alarmierten Feuerwehren aus Wunstorf und Kolenfeld wurden mit dem Stichwort „6 beteiligte PKW“ zur A2 beordert. An der Unfallstelle bestätigte sich diese Zahl: Sechs Autos waren in einen Crash verwickelt. Aus Wunstorf und Kolenfeld waren dann 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, die sich die zahlreichen Aufgaben im Einsatz teilten.
Ganz vorn stand dabei die medizinische Erstversorgung der Unfallbeteiligten. Drei Personen hatten leichte Verletzungen erlitten, eine weitere Person war sogar noch in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab, machten sich bereit, ein eventuell entstehendes Feuer an den Unfallfahrzeugen schnell unter Kontrolle bringen zu können und bereiteten parallel dazu auch die sogenannte technische Rettung vor: Dabei ging es darum, den Eingeklemmten möglichst schnell und sicher aus dem Unfallauto herauszubekommen.

Hydraulische Schere und hydraulischer Spreizer wurden verwendet, um die Fahrzeugkarosserie zu zerschneiden und aufzudrücken – und die eingeklemmte Person zu retten. Der Rettungsdienst übernahm anschließend die weitere Versorgung und brachte den Verunfallten in ein Krankenhaus.
Die aus den Fahrzeugen auslaufenden Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr ebenfalls neutralisiert, die Autobatterien waren ebenfalls abgeklemmt worden, um Funkenbildung und damit Brandgefahr an den Unfallautos zu minimieren.
Der Unfall wirkte sich deutlich auf die Autobahn aus, ein langer Stau bildete sich hinter der Unfallstelle aus Richtung Lauenau. An den Autobahnanschlüssen und den umliegenden Straßen in Bad Nenndorf wurde es infolge des Ausweichverkehrs besonders chaotisch. Die A2 Richtung Hannover blieb trotz der Rettungsmaßnahmen jedoch befahrbar, es kam zu keiner Vollsperrung. Der Verkehr wurde als eine Spur über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Auf Höhe Kolenfeld floss der Autobahnverkehr dann bereits wieder normal.
Zur Unfallursache ist derzeit noch nichts bekannt, die Polizei ermittelt.
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