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Weihnachtstruck: Klein Heidorn leuchtet auf

18.12.2023 • Deppe/Dombrowski • Aufrufe: 3678

Am Samstag des dritten Adventswochenendes ist nun bereits zum dritten Mal der „Weihnachtstruck“, organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr Klein Heidorn, durch den Ort gefahren und hat für strahlende Augen bei Groß und Klein gesorgt – und auch das Christkind und der Weihnachtsmann waren dabei.

18.12.2023
Deppe/Dombrowski
Aufrufe: 3678

Was vor drei Jahren bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Auflagen als Alternative zu einem Weihnachtsmarkt begonnen hatte, hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Klein Heidorner Weihnachtszeit etabliert, erzählt uns Jens Adamskie, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Klein Heidorn. Pünktlich um 17 Uhr am 16. Dezember startete die Weihnachtstruck-Kolonne, bestehend aus bunt geschmückten Treckern und Feuerwehrfahrzeugen, in der Straße In den Ilschen.

Zuschauermagnet

Bereits am Mittag hatten sich die Beteiligten getroffen und die Einsatzfahrzeuge für den ganz besonderen Einsatz am Abend abschließend geschmückt. Entlang der Straßen innerhalb Klein Heidorns zogen diese dann durch das Dorf und sorgten bei den am Wegesrand wartenden Zuschauern, die auch aus anderen Ortsteilen gekommen waren, für leuchtende Augen. Ebenfalls leuchtend reihte sich dahinter zwischenzeitlich ein wartender Autokorso nichtsahnender Autofahrer ein, die zu einer geschwindigkeitsreduzierten Ortsdurchfahrt gezwungen waren und dem Weihnachtstruck folgten.

Ziel der diesjährigen Tour war nach einer Stunde der Dorfplatz, auf dem sich alle Fahrzeuge zum Schluss präsentierten. Unter Flutlicht der Feuerwehr verteilten der Weihnachtsmann und das Christkind Geschenke für die Kleinen – und warme Getränke für die Großen. Sogar das Team der Auepost bekam, genauso wie die knapp 200 Kinder im Ort, einen Schokoweihnachtsmann in die Hand gedrückt.

Dass auch für den Weihnachtstrucker-Nachwuchs bereits gesorgt ist, zeigten uns unter anderem Arjan (6) und Milo (5), die stolz ihr bunt leuchtendes Kettcar präsentierten.

Fährt die Feuerwehr dann voller Lichterketten in den Einsatz, wenn’s brennt?

Nicht nur die Auepost hat sich die Frage gestellt, was im Falle eines ernsthaften Einsatzes der Feuerwehr passieren würde. Was macht die Feuerwehr Klein Heidorn, wenn jemand im Ort die 112 wählt, aber die Feuerwehrwagen ausgerechnet dann gerade mit Lichterketten geschmückt durch die Straßen ziehen? Geht es dann mit Zipfelmütze und Leuchtstern statt Feuerwehrhelm und Blaulicht in den Einsatz?

Das sei kein Problem, berichtet der Ortsbrandmeister: Im Normalfall würden die Kameraden zwei bis drei Minuten zum Feuerwehrgerätehaus benötigen, um zu einem Einsatz aufzubrechen. Während des Weihnachtstrucks-Umzuges seien aber alle schon vor Ort, und man brauche dann lediglich zwei Minuten, um die Einsatzfahrzeuge von den Lichterketten zu befreien. Das Geheimrezept der Klein Heidorner Feuerwehrleute dazu: Saugnäpfe. Mit diesen sind die Lichterketten an den Fahrzeugen befestigt, so dass die sich schnell wieder abnehmen lassen, erklärt es uns Adamskie.

Die permanente Einsatzbereitschaft musste jedoch nicht unter Beweis gestellt werden – das einzig benötigte Blaulicht am Samstagabend kam von den Lichterkettendekos an den Fahrzeugen.

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Kommentare


  • Basti g. sagt:

    Alles ganz schön gemacht aber warum muss dafür soviel diesel verbrannt werden ? Könnte man nächstes mal vielleicht pferdegespänne schmücken dieses wäre viel romantischer und passt besser zu Weihnachten denn was hat eine Feuerwehr mit Weihnachten zu tun

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