Straßensperrung ignoriert

Autofahrer gefährdet die Feuerwehr

Die kurzzeitige Vollsperrung der Blumenauer Straße durch die Feuerwehr wollte ein Autofahrer nicht akzeptieren. Er umfuhr die Absperrungen und setzte seine Fahrt auf dem Radweg fort.

Drehleiterfahrzeug steht vor der Feuwerwache Steinhude
Dreh­lei­ter der Wunstor­fer Feu­er­wehr in Stein­hu­de | Foto: Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wunstorf

Stein­hu­de (red). Die Wunstor­fer Orts­feu­er­wehr war gera­de mit der Dreh­lei­ter auf dem Rück­weg von einer Übung mit den Stein­hu­der Kame­ra­den, als heu­te in der Kern­stadt ein Ein­satz auf­lief: In der Blu­men­au­er Stra­ße droh­te ein Ast auf Rad­weg und Fahr­bahn zu stür­zen.

Absperrung ignoriert

Die Ein­satz­kräf­te sperr­ten zur Gefah­ren­be­sei­ti­gung die Stra­ße kurz­zei­tig kom­plett. Ein Auto­fah­rer akzep­tier­te die Sper­rung durch die Feu­er­wehr offen­bar nicht und igno­rier­te die als Absper­run­gen die­nen­den auf­ge­stell­ten Pylo­nen. Der Fah­rer setz­te sei­ne Fahrt über den Rad­weg fort. Dadurch gefähr­de­te er nicht nur sich selbst, son­dern auch die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr.

Dass es auch anders geht, zeig­te ein ande­rer Auto­fah­rer, der selbst­ver­ständ­lich vor der Absper­rung anhielt – aber auch aus­stieg und der Feu­er­wehr dabei half, die Stra­ße von den Ästen zu befrei­en.

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3 Kommentare
  1. Grit Decker sagt

    Hei­opeis gibt’s immer und über­all. Lei­der.

    Das unmög­li­che Ver­hal­ten von dem Exem­plar die­ser Gat­tung in die­sem kur­zen Arti­kel zu kom­men­tie­ren, erspa­re ich mir:
    mir steht so gar nicht der Sinn danach, mein klei­nes Früh­stück zu prä­sen­tie­ren.

    Da erfreue ich mich viel lie­ber an dem zwei­ten Herrn, der ein schö­nes Bei­spiel dafür gibt, dass nur für sehr weni­ge Wunsor­fe­rIn­nen „voll­pfos­ti­ges“ Ver­hal­ten zur Tages­ord­nung gehört.

  2. Basti g. sagt

    Unglaub­lich am bes­ten die Fahr­zeu­ge sämt­li­cher ret­tungs­or­ga­ni­sa­tio­nen mit dash­cams aus­rüs­ten und gleich anzei­gen die­se unmen­schen

  3. Grit Decker sagt

    Lei­der wird #Bas­ti G. ver­mut­lich Recht haben:
    bestimm­ten Ver­tre­tern ist aus­schließ­lich über deren Bes­tem ‑dem Geld- bei­zu­kom­men.
    Ob das Ein­sich­ten zu för­dern ver­mag? Es steht zu befürch­ten, das nicht.

    Man­che Zeit­ge­nos­sen sind schlicht unbe­lehr­bar.
    Ob es an deren Ein­fäl­tig­keit liegt, oder an deren Unver­mö­gen, sich „anstän­dig“ zu ver­hal­ten, über­las­se ich den Gedan­ken des Ein­zel­nen.

    Ich gehö­re mit Sicher­heit nicht der „Frü­her-war-alles-bes­ser-Frak­ti­on“ an, doch was das The­ma „Respekt“ angeht:
    gewis­se Grenz­über­schrei­tun­gen wären mir nicht in den Sinn gekom­men.

    Und es sind ein­deu­ti­ge Grenz­über­trit­te, was den Eisatz­kräf­ten dar­ge­bo­ten wird.
    Es sind ja nicht „nur“ die ver­gleichs­wei­se klei­ne­ren Vor­fäl­le wie in die­sem Arti­kel beschrie­ben.

    Nein! Es geht ja viel wei­ter!
    Da wird gepö­belt, da wird belei­digt ‑und über­grif­fi­gen Ver­hal­ten beschränkt sich inzwi­schen nicht mehr auf Ver­bal­at­ta­cken; Nein: es wird durch­aus auch mal „die Faust aus­ge­fah­ren“.

    Die Dees­ka­la­ti­ons-Schu­lun­gen in den Hil­fe­or­ga­ni­sa­tio­nen sind durch­aus wich­tig, und wie wir ja immer wie­der prä­sen­tiert bekom­men, zwin­gend not­wen­dig.
    Doch solan­ge sich nichts an den Ein­stel­lun­gen gewis­ser Leuts ändert, sind die­se Semi­na­re zwar sehr gut gedacht, doch letz­ten Endes wer­den Sie in den Köp­fen die­ser Hei­opeis nichts ver­än­dern.
    Trau­rig ‑ich weiß; doch lei­der ein Fakt.

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