Bergmann stürzt in den Tod

Wunstorf trauert mit den Angehörigen und Kollegen eines verunglückten Bergmanns. In der Nachtschicht von Dienstag auf Mittwoch, den 15. 6., verunglückte der unter Tage in ca. 1000 Meter Tiefe arbeitende Kumpel des Kalibergwerks in Bokeloh tödlich. Er war erst 23 Jahre alt.

bergbau-trauer

Der Berg­mann stürz­te knapp 90 Meter tief in ein Bohr­loch, wo ihn sei­ne Kol­le­gen am frü­hen Mor­gen gegen 4.30 Uhr fan­den. Der mit den Ret­tungs­kräf­ten alar­mier­te Not­arzt konn­te nicht mehr hel­fen.

Die Ursa­che für den Unfall ist der­zeit noch unbe­kannt, das Lan­des­amt für Berg­bau, Ener­gie und Geo­lo­gie sowie die Poli­zei haben die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen hat­te der Mann allein in etwa 1.000 Meter Tie­fe gear­bei­tet und war dann in das Loch gera­ten, wobei er ca. 90 Meter hin­ab­fiel.

Zuletzt war es vor vier Jah­ren im Bokel­o­her Kali­berg­werk zu töd­li­chen Unfäl­len gekom­men. Im April 2012 bohr­ten Arbei­ter eine Gas­bla­se an, wodurch ein 34-jäh­ri­ger Kum­pel getö­tet und drei wei­te­re ver­letzt wur­den. Nur knapp zwei Mona­te zuvor, im Febru­ar 2012, stürz­te ein Gesteins­bro­cken auf einen Arbei­ter, der dadurch ver­schüt­tet und getö­tet wur­de.

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