Dachbedeckung stürzt auf Gehweg

Sturm deckt Hausdach ab

Dem stürmischen Wetter heute Morgen hielt ein Haus an der Kolenfelder Straße nicht stand: Windböen erfassten das Flachdach und rissen es herunter.

Sturmschaden Gebäude
Das her­un­ter­stür­zen­de Dach fiel auch auf den Geh­weg | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Wunstor­fer Orts­aus­gang an der Kolen­fel­der Stra­ße sind gro­ße Tei­le des Dachs eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses von einer Sturm­böe erfasst und abge­deckt wor­den. Die Feu­er­weh­ren aus Luthe und der Kern­stadt waren gegen 11 Uhr mit 40 Kräf­ten vor Ort und sicher­ten zunächst den Gefah­ren­be­reich. Von rund 1000 m² Dach­flä­che hin­gen etwa ein Drit­tel am Haus her­un­ter. Klei­ne­re Tei­le des Daches flo­gen bis auf die gegen­über­lie­gen­de Sei­te der Stra­ße auf die Wie­se beim Net­to-Super­markt.

Teile fliegen weit herum

Auch der Geh­weg vor dem Haus­kom­plex war direkt betrof­fen. Ver­letzt wur­de durch das her­ab­stür­zen­de Dach aber nie­mand. Die Feu­er­wehr sicher­te den Bereich wei­ter, wäh­rend beim Bau­be­triebs­hof Sand­sä­cke abge­füllt wur­den.

Feuerwehr auf gesperrter Straße
Die Kolen­fel­der Stra­ße war in bei­de Rich­tun­gen voll gesperrt | Foto: Dani­el Schnei­der

Dachreste mit Sandsäcken gesichert

Die Feu­er­wehr­kräf­te bil­de­ten dann eine Ket­te und brach­ten jeweils 10 Sand­sä­cke mit der Dreh­lei­ter nach und nach auf das Dach, um die abge­ris­se­nen Dachen­den zu beschwe­ren, damit die­se nicht auch noch von wei­te­ren Böen erfasst und her­un­ter­ge­ris­sen wer­den kön­nen. Auf dem Dach waren dazu zwei Feu­er­wehr­leu­te mit Absturz­si­che­rung im Ein­satz. Eine Dach­de­cker­fir­ma berei­te­te par­al­lel dazu bereits die Repa­ra­tur des Daches vor.

Die Kolen­fel­der Stra­ße war zwi­schen den bei­den Ver­kehrs­krei­seln wäh­rend des Feu­er­wehr­ein­sat­zes für etwa 2 Stun­den voll gesperrt.

My loca­ti­on
Rou­ten­pla­nung star­ten
Sturm deckt Haus­dach ab 1 von 8
Die Drehleiter ist in Stellung gebracht
Die Dreh­lei­ter ist in Stel­lung gebracht | Foto: Dani­el Schnei­der

1. Die Drehleiter ist in Stellung gebracht

Dachpappe hängt an der Fassade herunter
Die Dach­pap­pe hängt an der Fas­sa­de her­un­ter | Foto: Dani­el Schnei­der

2. Dachpappe hängt an der Fassade herunter

Die Feuerwehr bildet eine Kette zum Transport der Sandsäcke
Die Feu­er­wehr beschwer­te das Dach mit Sand­sä­cken | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

3. Die Feuerwehr bildet eine Kette zum Transport der Sandsäcke

In den Wohnungen war es am Vormittag dunkler
Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

4. In den Wohnungen war es am Vormittag dunkler

Der Großteil des Daches ist abgedeckt
Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

5. Der Großteil des Daches ist abgedeckt

Mit der Drehleiter wurden die Sandsäcke aufs Dach gebracht
Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

6. Mit der Drehleiter wurden die Sandsäcke aufs Dach gebracht

Absperrmaßnahmen der Feuerwehr
Die Ein­satz­kräf­te sperrt den unmit­tel­ba­ren Gefah­ren­be­reich | Foto: Dani­el Schnei­der

7. Absperrmaßnahmen der Feuerwehr

Kein Durchkommen beim Kreisel
Die Krei­sel­aus­fahrt am Orts­aus­gang blieb bis zum frü­hen Nach­mi­tag voll gesperrt | Foto: Dani­el Schnei­der

8. Kein Durchkommen beim Kreisel

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2 Kommentare
  1. Grit Decker sagt

    Weder zum Gott­glau­ben noch zu Schutz­hei­li­gen habe ich eine per­sön­li­che Bin­dung; den­noch möch­te auch ich nicht in Anre­de stel­len, dass hier sämt­li­che „Schutz­geis­ter“ wirk­lich segens­rei­chen zu Wer­ke waren:
    Denn dass kei­ne ein­zi­ge Per­son Scha­den erlei­den muss­te, war mehr als Glück-eher eine Fügung sämt­li­cher Mäch­te.
    Ob nun als „himm­lisch“ zu bezeich­nen-
    mmmh: dahin­ge­hend möch­te ich mich bedeckt hal­ten…

    Da die­sem Arti­kel nichts Gegen­tei­li­ges zu ent­neh­men ist, darf ich davon aus­ge­hen, dass zumin­dest bei die­sem Ein­satz die „Jungs und Mädels“ der Feu­er­wehr ohne von irgend­wel­chen Hei­opeis ange­pö­belt wor­den zu sein (>Stra­ßen-Absper­rung), ihren anstren­gen­den Job machen konn­ten.

    Den Bewoh­nern des bertrof­fe­nen Hau­ses kann ich nur von Her­zen wün­schen, dass sie nach DEM Schre­cken am Vor­mit­tag nun den Abend in ihrer wie­der kusche­lig war­men Woh­nung aus­klin­gen las­sen kön­nen.

  2. Basti g. sagt

    Kaum zu glau­ben das das Dach noch dicht war es muss ja an einer Sei­te schon offen gewe­sen sein das der Wind da unter­grei­fen Konn­te ! Respekt der Feu­er­wehr und den dach­de­ckern die bei dem Wet­ter raus muss­ten

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