Terrordrohung gegen die IGS

An mehrere Schulen in Niedersachsen sowie an den Flughafen Hannover wurden heute Morgen Anschlagsdrohungen verschickt. Adressat der E-Mail war auch die Wunstorfer IGS.

Auch die Wunstorfer IGS erhielt die Anschlagsdrohung
Auch die Wunstorfer IGS erhielt die Anschlagsdrohung

In der E-Mail, die in der Nacht zu Montag über einen anonymisierten Absender abgeschickt wurde und die die IGS erreichte, wurde für heute Morgen um 9 Uhr ein „Racheakt“ an der evangelischen Gesamtschule angekündigt. Entsprechend gleichlautende E-Mails erhielten auch acht Schulen in Braunschweig sowie der Flughafen Hannover in Langenhagen. Der Verfasser kündigte darin Sprengstoffexplosionen u. a. in fünf Gymnasien an und stellte einen Zusammenhang mit dem Islamischen Staat her.

Die Schulleitung der IGS Wunstorf informierte umgehend die Polizei, die anschließend auf dem Schulgelände Präsenz zeigte. Von einer Evakuierung der Schule wurde abgesehen, da nach Einschätzung der Polizei zu keiner Zeit eine Gefährdung der Schülerschaft oder der Mitarbeiter bestand. Die dilettantische Aufmachung des Drohschreibens wirkte von vornherein wenig authentisch.

Schulen in Braunschweig wurden geräumt

Am Flughafen Hannover lief der Betrieb ebenfalls normal weiter, es kam zu keinen Störungen im Flugverkehr. In Braunschweig wurde hingegen an mehreren Schulen der Unterricht beendet, die Schüler nach Hause geschickt. Bis um 9 Uhr waren die betroffenen Braunschweiger Schulgebäude komplett geräumt. Die Polizei durchsuchte dort die Gebäude, konnte jedoch ebenfalls keine drohende Gefahr feststellen.

Die Schulleiterin der IGS Wunstorf informierte die Eltern und Schüler mit einem Rundschreiben nach Schulschluss. Auch die Braunschweiger Polizei stufte die Drohung später als „Fake“ ein, der nicht ernst zu nehmen sei.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

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