Wunstorfer Entenrennen 2016

Das Entenrennen ist eines der Highlights für die Jüngsten auf dem jährlichen Wunstorfer Altstadtfest. Aber auch viele ältere Entenfans begeistern sich für das Event. Wir haben uns den Start am Samstag um 15 Uhr angesehen, den letzten von insgesamt drei Läufen.

Breit angelegte Pole-Position | Foto: Daniel Schneider
Breit ange­leg­te Pole-Posi­ti­on | Foto: Dani­el Schnei­der

Enten­ren­nen kamen vor etwa 15 Jah­ren auch hier­zu­lan­de in Mode. Dach­te damals im ers­ten Moment noch jeder an einen ech­ten Geflü­gel­wett­be­werb, ist inzwi­schen klar, dass bei die­ser Form des Wett­be­werbs gel­ber Kunst­stoff an den Start geht. Ein Heer von Quiet­sche­ent­chen wird gleich­zei­tig in ein Gewäs­ser gekippt oder in einem künst­li­chen Par­cours aus­ge­setzt: Die Enten, die dabei die Stre­cke am schnells­ten bewäl­ti­gen und zuerst ins Ziel gelan­gen, gewin­nen.

Das „Trai­ning“ der Enten wird dabei von den Teil­neh­mern mit­un­ter exzes­siv betrie­ben. Indi­vi­du­ell gestal­te­te Enten gehö­ren zum guten Ton – und die am aus­ge­fal­lens­ten deko­rier­te Ente wird oft mit einem Son­der­preis bedacht. Das hat auch prak­ti­schen Nut­zen, denn auf­fäl­lig ver­zier­te Ent­chen las­sen sich spä­ter am Ziel leich­ter wie­der­fin­den und ein­sam­meln.

Die Rennstrecke mit Parcours | Foto: Daniel Schneider
Die Renn­stre­cke mit Par­cours | Foto: Dani­el Schnei­der
Volles Rohr! Ob das gutgeht ...? | Foto: Daniel Schneider
Vol­les Rohr! Ob das gut­geht …? | Foto: Dani­el Schnei­der
Noch schnell eine Ente kaufen | Foto: Daniel Schneider
Noch schnell eine Ente kau­fen | Foto: Dani­el Schnei­der

Meist wird die Ver­an­stal­tung mit einem gemein­nüt­zi­gen Zweck ver­bun­den, Enten­ren­nen sind eine typi­sche Cha­ri­ty-Akti­on, doch in Wunstorf hat das Spek­ta­kel rei­nen Lot­te­rie­cha­rak­ter. Es wird im Rah­men des Alt­stadt­fes­tes der Wunstor­fer Wer­be­ge­mein­schaft unter Feder­füh­rung eines ört­li­chen Lebens­mit­tel­mark­tes orga­ni­siert.

In Wunstorf gibt es Enten­ren­nen seit 2009. Die Enten wer­den nicht auf der Aue aus­ge­setzt und auch nicht im Markt­platz- oder Kuh­brun­nen auf die Rei­se geschickt. Das Tech­ni­sche Hilfs­werk baut extra in der Süd­stra­ße (Fuß­gän­ger­zo­ne) vor dem Rat­haus einen künst­li­chen Was­ser­lauf auf, über den die Enten ins Ziel schwim­men. Auch die­ses Jahr leg­te sich das Wunstor­fer THW ins Zeug und kre­ierte eine Renn­stre­cke mit allen Schi­ka­nen. Die Sie­ger­en­ten wur­den sicher ins Ziel geführt. Die Zuschau­er konn­ten die Was­ser­bahn über eine eigens auf­ge­bau­te Brü­cke que­ren.

Keine 0815-Enten | Foto: Daniel Schneider
Kei­ne 0815-Enten | Foto: Dani­el Schnei­der
Die letzten Teilnehmer werden von ihren Trainern platziert | Foto: Daniel Schneider
Die letz­ten Teil­neh­mer wer­den von ihren Trai­nern plat­ziert | Foto: Dani­el Schnei­der
Aufgeregte Teilnehmer an der Startlinie | Foto: Daniel Schneider
Auf­ge­reg­te Teil­neh­mer an der Start­li­nie | Foto: Dani­el Schnei­der

Wer sei­ne Tage zuvor im Ein­zel­han­del für 2 Euro das Stück erwor­be­ne Ente noch nicht zu Hau­se „getunt“ hat­te, konn­te das auch vor Ort noch nach­ho­len: Schmin­ke, Glit­ter und wei­te­re Bas­tel­ma­te­ria­li­en stan­den zur frei­en Ver­fü­gung. Kurz­ent­schlos­se­ne hat­ten auch vor Ort noch die Mög­lich­keit, eine Ente zu erste­hen. Mit jeder Ente konn­te man bei allen drei Durch­gän­gen teil­neh­men, was jedoch nicht alle Teil­neh­mer wuss­ten.

Als Prei­se gab es unter ande­rem Prä­sent­kör­be, einen 50-Euro-Gut­schein für den Zoo Han­no­ver – und als Haupt­preis ein Cabrio – aller­dings nur leih­wei­se zum Fah­ren für ein Wochen­en­de.

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