Wunstorf bekommt Park­bank zum Auf­la­den von Smart­pho­nes

Nicht nur gra­tis WLAN nut­zen, son­dern dabei auch noch das Han­dy auf­la­den, wäh­rend man in der Son­ne sitzt, das geht dem­nächst auf einer Sitz­bank in Wunstorf. Hier soll eine soge­nann­te Smart­Bench auf­ge­baut wer­den. Wunstorf wird damit die ers­te deut­sche Stadt, in der eine sol­che Bank steht.

Die­se Bank kommt nach Wunstorf | Foto: Kli­ma­schutz­agen­tur Regi­on Han­no­ver

Die gemein­nüt­zi­ge Kli­ma­schutz­agen­tur der Regi­on Han­no­ver hat zwei der futu­ris­ti­schen Sitz­mö­bel zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men. Der deut­sche Impor­teur des Pro­dukts „Smart­Bench“, das in Kroa­ti­en gefer­tigt wird, hat die Bän­ke gespen­det. Die Bank wird kom­plett mit Son­nen­en­er­gie betrie­ben. In die Sitz­flä­che ist ein Pho­to­vol­ta­ik-Modul ein­ge­baut. Es lädt den Bat­te­rie­spei­cher in der Bank, der immer genü­gend Strom bereit­stellt, um meh­re­re Han­dys per USB-Kabel oder induk­tiv auf­zu­tan­ken. Die Son­ne speist auch einen WLAN-Rou­ter, der einen kos­ten­lo­sen Inter­net­zu­gang ermög­licht. In Zusam­men­ar­beit mit der Frei­funk-Initia­ti­ve Han­no­ver sol­len die Smart­Ben­ches auch einen Bei­trag zum Frei­funk-Netz in der Regi­on dar­stel­len.

100 % Solar­strom mit Bat­te­rie­spei­cher machen den Strom­netz­an­schluss über­flüs­sig und garan­tie­ren den kli­ma­scho­nen­den Betrieb in sinn­vol­ler Aut­ar­kie. Die Bank kann so an nahe­zu jedem belie­bi­gen, son­ni­gen Ort plat­ziert und im Boden ver­an­kert wer­den. Sie erhebt neben­bei auch noch Umwelt­da­ten wie Tem­pe­ra­tur und Luft­feuch­tig­keit und zeigt den Bat­te­rie­la­de­zu­stand und die Aus­las­tung an. Die­se Daten kön­nen auf einer Web­sei­te des Her­stel­lers abge­ru­fen wer­den. Nut­zer­da­ten wer­den dabei nicht erfasst.

Info: Kli­ma­schutz­agen­tur
Die Kli­ma­schutz­agen­tur Regi­on Han­no­ver bün­delt Akti­vi­tä­ten in Sachen Kli­ma­schutz. Dazu gehö­ren Infor­ma­ti­ons- und Bera­tungs­an­ge­bo­te sowie Öffent­lich­keits- und Netz­werk­ar­beit in der Regi­on Han­no­ver. Mit ihren elf Gesell­schaf­tern, dar­un­ter auch ein För­der­ver­ein mit mehr als 50 Mit­glie­dern, unter­stützt sie die Kom­mu­nen bei der Umset­zung ihrer Kli­ma­schutz­pro­gram­me. Das gemein­sa­me Ziel ist die Sen­kung kli­ma­schäd­li­cher Emis­sio­nen.

Das Design der Bank ist mini­ma­lis­tisch und wirkt durch die ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en wie Stahl­blech und Acryl­glas avant­gar­dis­tisch. Eine Rücken­leh­ne oder ande­re Kom­fort­merk­ma­le feh­len. Die Bank soll Wind, Wet­ter und Van­da­lis­mus stand­hal­ten.

Wunstorf ist als ein ers­ter Stand­ort aus­ge­wählt wor­den und damit eine von zwei Kom­mu­nen der Regi­on Han­no­ver, in der die Bän­ke zunächst auf­ge­stellt wer­den sol­len. Wo genau die Bank in Wunstorf auf­ge­stellt wer­den wird, steht noch nicht fest. Die Kli­ma­schutz­agen­tur wird die Betriebs- und Nut­zer­er­fah­run­gen aus­wer­ten und bei posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen wei­te­re Smart­Ben­ches an Regi­ons­kom­mu­nen über­ge­ben.

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1 Kommentar
  1. M. Nowak meint

    Natür­lich in die Kern­stadt Wunstorfs, weil ja alles in die Kern­stadt soll, schlie­ße ich aus den der­zei­ti­gen poli­ti­schen Beschlüs­sen.

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