
Wunstorf (red). Im Rahmen einer außerplanmäßigen CDU-Fraktionssitzung positionierte sich die Fraktion eindeutig: „Grundsätzlich befürworten wir die Teilnahme am ISEK-Programm, um Fördermittel für notwendige Reparaturen und Verbesserungen in der Innenstadt zu erlangen. Diese Maßnahmen dürfen an besonders neuralgischen Stellen aber nicht dazu führen, dass der Charme, Charakter und Unternehmen in der Fußgängerzone verloren gehen“, so die Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer.
„Zum jetzigen Zeitpunkt sind wichtige Punkte noch immer ungeklärt, die vor einer Auftragsvergabe durch den Rat klar definiert werden müssen. Es muss geklärt werden, wann welche Kanäle in welchen zeitlichen Horizonten saniert werden müssen, um die Bauzeit möglichst gering zu halten. Hier wünscht sich die CDU einen klaren Zeitplan, ein Konzept und Voruntersuchungen zur Leitungsinfrastruktur, bevor Entscheidungen getroffen werden“, so Schweer weiter.
„Außerdem ist zu klären, ob ein Wärmenetz in der Innenstadt überhaupt wirtschaftlich realisierbar ist. Dieses hätte ebenfalls Auswirkungen auf zu erwartende Kosten und Bauzeiten. Noch liegen dazu keinerlei Ergebnisse vor. Ebenfalls ist genau zu definieren, wer in den begleitenden Gremien überhaupt Stimmrecht hat. Auch das ist aktuell noch unklar“, gibt CDU-Chef Martin Pavel zu bedenken. „In Wunstorf hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die ein Bürgerbegehren initiieren will, um Bürgerbeteiligung gegenüber der Politik stärker zu betonen. Die CDU begrüßt Mitbestimmung, Offenheit und Transparenz ausdrücklich. Daher macht es aus unserer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn, durch eine Auftragsvergabe Fakten zu schaffen und die Stadtgesellschaft weiter zu beunruhigen“, so Pavel weiter.
Die CDU wünsche sich von der Spitze der Verwaltung mehr Gesprächsbereitschaft und Entgegenkommen gegenüber den berechtigten Interessen der Bürger. In dieser Frage gebe es kein Schwarz oder Weiß, es komme vielmehr darauf an, einen breiten Konsens zu finden. „Diesen Weg müssen wir endlich wieder einschlagen“, so die Forderung von Pavel.
Man setze sich seit Monaten mit verschiedenen Anträgen und Gesprächsformaten für eine Befriedung und Versachlichung der Diskussion ein und befürworte daher eine „Pause“ bei der Beauftragung für ein Planungsbüro, bis die offenen Fragen beantwortet seien. „Dieses Vorgehen gefährdet keine Fördermittel. Diese stehen laut Verwaltung 15 Jahre lang zur Verfügung“, sagt Schweer.
Mit dem was sie fordert hat die CDU einfach mal recht
Danke, Frau Bürgermeisterin Schweer und danke, Herr Pavel für Ihre klaren und unmissverständlichen Worte.
Das ist Hoffnung.
Meiner Meinung nach könnte der erste Batzen Geld in den Kirchturm fließen.
Herzliche Grüße
Negativbeispiel Barsinghausen. Wurde umgestaltet, hat seinen Charme verloren.
Hurra, der Wahlkampf ist eröffnet. Ich bin ab sofort für alles was die Wählerschaft hören will. Egal was die vielen Jahre zuvor anders gemacht wurde.
Bitte an alle Parteien. Die USA ist ein schlechtes Beispiel.
Macht guten, echten und ehrlichen Wahlkampf.
Ruhig Blut. Nach der Wahl haben sich alle wieder lieb.
„Die CDU begrüßt Mitbestimmung, Offenheit und Transparenz ausdrücklich. Daher macht es aus unserer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn, durch eine Auftragsvergabe Fakten zu schaffen und die Stadtgesellschaft weiter zu beunruhigen“, so Pavel weiter.“ Das ist eher das Gegenteil, was wir unter Eberhardt erlebt haben, ich sage nur die Schließung der „Haupt- und Realschule“ in Steinhude. Aber da man ja jetzt nicht mehr den Posten im Rathaus besetzt, tut man jetzt auf Mitbestimmung und Transparenz.
Ich würde mir ja die Offenheit und Transparenz der Spenden an die jeweiligen Parteien in Wunstorf wünschen.