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Meyer und Eberhardt sollen weiter in die Regionsversammlung

04.01.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 1

Die SPD Wunstorf nominiert Frauke Meyer erneut als Spitzenkandidatin für die Wahl zur Regionsversammlung. Die CDU möchte an erster Stelle Wunstorfs ehemaligen Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt im Regionsparlament sehen.

04.01.2026
Redaktion
2 Min.
Frauke Meyer | Foto: privat

Wunstorf (red). Der SPD-Ortsverein Wunstorf lädt am Donnerstag, den 15. Januar 2026, zu einer Mitgliederversammlung ein. Beginn ist um 19 Uhr in der Remise der Johanniter, Düendorfer Weg 9, in Wunstorf. Hauptpunkt der Versammlung ist die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten aus Wunstorf für die Regionsversammlung der Region Hannover im Vorfeld der Kommunalwahl 2026. Dabei soll die derzeitige Regionsabgeordnete Frauke Meyer erneut als Wunstorfer Spitzenkandidatin nominiert werden. Meyer ist Mitglied der Regionsversammlung und dort Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Darüber hinaus werden weitere Kandidatinnen und Kandidaten für die Regionsliste vorgeschlagen.

Mit dieser Versammlung eröffnet die SPD in Wunstorf das politische Kommunalwahljahr 2026. Sie bildet zugleich den Auftakt für weitere anstehende Aufstellungs- und Wahlversammlungen auf kommunaler und regionaler Ebene. Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen die Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten für anstehende regionale Aufstellungsversammlungen sowie ein Bericht aus der SPD-Ratsfraktion zur aktuellen kommunalpolitischen Arbeit in Wunstorf.

CDU hat schon nominiert

Bei der CDU wurde bereits im November entschieden: Nominiert als Spitzenkandidaten zur Regionswahl im Wahlbereich Neustadt/Wunstorf wurde Rolf-Axel Eberhardt, der ebenfalls bereits amtierender Regionsabgeordneter ist. Ihm wurde von der Mitgliederversammlung der CDU einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.

CDU-Chef Martin Pavel, Frederik Bindt, Rolf-Axel Eberhardt, Christiane Schweer, Manfred Wenzel und Manfred Gröne (v. l.) | Foto: privat

Eberhardt betonte in seiner Bewerbungsrede, dass ihm die Arbeit im Bereich Abfallwirtschaft zwar viel abverlange, er sich aber gut eingearbeitet habe. Ebenso wolle er das Thema Erweiterung der Paul-Moor-Schule konstruktiv begleiten. Zudem wies Eberhardt darauf hin, dass die finanzielle Lage der Region Hannover in den kommenden Jahren dramatisch werde. Eberhardt wörtlich: „Wir müssen sparen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich diese Erkenntnis auch in der Regionsversammlung verbreitet.“

Für die weiteren Plätze nominierten die Christdemokraten Frederik Bindt, Christiane Schweer, Manfred Wenzel und Manfred Gröne – letzterer hierbei als gemeinsamer Kandidat der Senioren Union für Wunstorf und Neustadt. Alle Bewerberinnen und Bewerber wurden einstimmig von den anwesenden Mitgliedern gewählt. CDU-Chef Martin Pavel dazu: „Ich freue mich, dass wir Wunstorfer ein so schlagkräftiges Team aufstellen konnten. Wir werden nun mit unseren Parteifreunden aus Neustadt sprechen, wie die Reihenfolge der Listenplätze letztlich aussehen wird.“

Die offizielle Aufstellungsversammlung für alle Regionskandidaten aller Regionskommunen wird voraussichtlich im März 2026 stattfinden.

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Kommentare


  • Badke, Heinz-Dieter sagt:

    Was will Eberhardt den Wunstorfern mit seinem aus dem auepostartikel ersichtlichen Hinweis, die finanzielle Situation der Region werde in den nächsten Jahren dramatisch (drapiert mit der Aussage ‚wir müssen sparen‘), eigentlich sagen ?
    Die Antwort liefert er gleich mit:
    Er möchte sich dafür einsetzen, daß sich diese Erkenntnis auch in der Regionsversammlung verbreitet.
    Pardü aber auch. Die sonstigen Damen und Herren in der Regionsversammlung wissen also noch garnicht, was Sache ist und auf die Region schmerzlich zukommt. Und wir Wunstorfer wissen das nun bereits vor allen sonstigen Regionalsversammelten ( von unserem Eberhardt, dem offensichtlich einzigen Durchblicker im Regionsparlament)!
    Klever, wie er nun mal ist, teilt er den Wunstorfern unausgesprochen als Zugabe mit, daß letztlich die sich abzeichnende schlechte finanzielle Lage der Region auch Auswirkungen auf Wunstorf haben könne.
    Ein gefälliger Schönredner ist Eberhardt jedenfalls nicht.

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