+++ Eilmeldung +++ Großbrand in Wunstorf +++ Halle auf altem Vion-Gelände brennt +++ Starke Rauchentwicklung +++ Fenster und Türen geschlossen halten +++

Wunstorf (red). Am 1. Juli hatte Grünen-Landtagsabgeordneter Stephan Christ auf seiner Sommertour entlang der Linie des Regionalexpress zwischen Hannover und Norddeich Mole auch Halt in Wunstorf gemacht. Gemeinsam mit der für Wunstorf zuständigen Landtagsabgeordneten Djenabou Diallo-Hartmann sowie der Landesvorsitzenden Greta Garlichs und den Wunstorfer Grünen stand ein spannender Termin an: Organisiert von den Wunstorfern fand eine Besichtigung des Innoparks Sigmundshall der K+S-Gruppe statt. Von den Wunstorfer Grünen waren Reinhard Hüttermann, Jan-Philipp Ramm, Lothar Porcher, Tobias Schön und Anne Dalig dabei.
Aufgrund aktueller politischer Ereignisse hatte der Besuch eine besondere Relevanz und stieß darum auf großes Interesse von Seiten der Teilnehmenden. In Absprache mit Carsten Möller, Standortleiter in Wunstorf und Sandra Gerhardt, Leiterin Umwelt und Genehmigungen von K+S, wurde der Besuch von den Wunstorfer Grünen geplant.
Informiert wurde über den Standort Sigmundshall und K+S in Deutschland und weltweit. Die Wurzeln der K+S Gruppe reichen zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals haben Bergarbeiter in Deutschland die ersten Kalilagerstätten der Welt erschlossen und die Düngemittelproduktion aufgenommen. Heute ist K+S ein international ausgerichtetes Rohstoffunternehmen mit Produktionsstätten in Europa und Nordamerika.
Die Vertreter des Unternehmens machten den Grünen deutlich, dass für K+S Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt ist. Man sei sich seiner Verantwortung gegenüber den Menschen, der Umwelt, den Gemeinden und der Wirtschaft in den Regionen, in denen K+S tätig ist, bewusst und handele entsprechend. Das gelte auch insbesondere für den Wunstorfer Standort, wo es darum ginge, eine nachhaltige Nachnutzung des Firmengeländes inklusive der Halde zu etablieren. Der Anspruch sei es, Leben für Generationen zu fördern und Vorreiter für umweltschonenden und nachhaltigen Bergbau zu sein.
Bei einer Fahrt über das Betriebsgelände konnten sich die Grünen das neue Pilotprojekt ansehen: eine PV-Anlage auf der Halde. Sie stellt ein Novum dar, ist sie doch an die schrägen Hänge gebaut und nicht oben auf der Plattform. Sollte sich das bewähren, sind bis zu 1.000 Quadratmeter Solarplatten geplant.
Sehr interessant waren für alle die Erläuterungen zur Bodenfruchtbarkeit in der Landwirtschaft und die damit verbundene Düngung der Flächen. Dank der bergmännischen Förderung ist der Großteil aller K+S-Düngemittel im Ökolandbau nach EU-Regelung und in den meisten ökologischen Anbau- und Vermarktungsorganisationen zugelassen. K+S liefere auch einen Beitrag zur Energiewende – das Salz werde als Grundstoff für Windräder, Batterien und Smartphones benötigt.
Außerdem befindet sich das Start-up Aquapurna auf dem Gelände, das allerdings in der Kürze der Zeit nicht mehr besichtigt werden konnte. Hier befindet sich die größte und modernste Indoor-Garnelenfarm Europas, eine Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit.
Die werden bestimmt blenden wenn die Sonne drauf scheint