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Kali und Salz startet Bau der Pipeline zum Wetterschacht

22.07.2022 • Achim Süß • Aufrufe: 1147

Am Mittellandkanal zwischen Kolenfelder Hafen und Wetterschacht haben die Arbeiten zur Verlegung der Spezialrohre begonnen, in denen ab Jahresende Salzlauge fließen soll. Die Pipeline ist Teil eines zehn Millionen Euro teuren Projekts von Kali und Salz (K+S) zur Flutung von Sigmundshall.

22.07.2022
Achim Süß
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Spezialrohre für Salzlauge lagern in Kolenfeld nahe einer Kanalunterführung | Foto: Achim Süß

Wunstorf (as). Zwei Jahre lang haben K+S-Experten aus Bokeloh und der Konzernzentrale in Kassel den Bau geplant. Eine etwa fünf Kilometer lange, vor allem unterirdisch verlaufende Rohrleitung soll salzhaltiges Abwasser aus Hessen vom Hafen zum Schacht in Kolenfeld führen. Von dort aus wird es nach Sigmundshall in die Grube von K+S gepumpt, um das Bergwerk nach dem Ende des Salzabbaus planmäßig zu fluten. K+S nutzt dabei schon bestehende Einrichtungen am Kanal in Sehnde und Kolenfeld, richtet aber den Laugentransport aus Hessen mit Kanalschiffen und Zügen neu ein.

Pipelinebau hat begonnen

Der Bau der Pipeline vom Agravis-Hafen zum Schacht Kolenfeld hat begonnen. Mehr als 60 Meter Pipeline sind im Bereich der Brücke am Hafen bereits verlegt und teilweise verschweißt. Es sind mehrere Rohrlagerplätze eingerichtet und Baustraßen für die Vorbereitung der Leitung vor der Verlegung angelegt worden. Die Rohre, die in geschlossener Bauweise ohne offenen Graben verlegt werden, müssen zunächst zu einem Strang zusammengefügt werden, ehe sie in den Untergrund eingezogen werden.
Mit speziellen Bohrmaschinen wird die Leitung von einer Eintrittsgrube unterirdisch bis zu 500 Meter weit und in einer Tiefe von etwa 12 Metern bis zu einem Austrittspunkt vorangetrieben. Die Rohrleitung ist nach Darstellung von K+S doppelwandig und nach dem höchstem Sicherheitsstandard konstruiert.

von Achim Süß
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