Redaktion

Der lange Weg zur Titelstory

Redaktionsblog

Recherchen können manchmal lange dauern, sehr lange. An einigen Storys sind wir tatsächlich bereits seit Jahren dran – und noch immer nicht am Ende angekommen. Im Verhältnis recht schnell verlief dagegen unsere Informationssammlung zur Titelgeschichte der Januar-Ausgabe, dafür dauerte die Vorbereitung umso länger. Für die Reportage über die Fliegerhorstfeuerwehr mussten wir schwere Geschütze auffahren, organisatorisch jedenfalls. Von den ersten Planungen bis zum tatsächlichen Besuch vergingen mehr als drei Monate.

Erstmals hatten wir uns im vergangenen Sommer direkt an den Chef der Flughafenfeuerwehr gewandt. Dieser konnte uns keine Zusage geben, versprach aber, alles Nötige in die Wege zu leiten. Einige Zeit später kam dann ein Anruf aus Bonn. Die Pressestelle des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr nahm Kontakt mit uns auf, um erste Details zu klären. Wieder einige Wochen später waren die nötigen Papiere besorgt und die Fotografiererlaubnis und Drehgenehmigung beantragt. Erst jetzt konnte ein konkreter Termin ins Auge gefasst werden. Es fehlte nur noch die Sicherheitsüberprüfung durch die Bundeswehr.

Mitte November standen wir dann tatsächlich mit Kameras und Schreibblock auf dem Fliegerhorst – und waren immer noch nicht in der Nähe der Flughafenfeuerwehr. Nun mussten noch diverse Stempel besorgt, Unterschriften abgeholt und Passierscheine ausgehändigt, Zäune und Absperrungen überwunden werden, bis wir tatsächlich im Sicherheitsbereich, dem Allerheiligsten des Flughafens, angelangt waren – und damit auch bei der Flughafenfeuerwehr. Bis wir die gesammelten Informationen, die Interviews und Fotos aufbereitet hatten, gingen weitere Wochen ins Land. Was lange währt, wird endlich gut … und so ist das Ergebnis nun auf Seite 8 zu lesen.

Schnell vergriffen

Aber nicht nur der Weg zu den Inhalten kann schwierig sein, auch der Weg zum Endprodukt ist mitunter beschwerlich, das haben wir in den letzten Wochen immer wieder gehört. Dabei haben wir eigentlich eine Super-Resonanz: Wenn wir die Auepost zu den einzelnen Auslagestellen bringen, ist die bereits nach kürzester Zeit vergriffen. Das bedeutet leider auch, dass einige an dieser oder jener Stelle keine Auepost mehr vorfinden, wenn sie später vorbeikommen. Aber keine Sorge: Wir verteilen das Stadtmagazin nicht nur einmal pro Monat an die Auslagestellen, sondern legen über den Monat verteilt immer wieder nach. Wer also in seinem Lieblingsgeschäft keine Auepost findet, sollte einfach ein paar Tage später noch einmal nachschauen – und wer es nicht abwarten kann, darf uns auch gern Bescheid geben, dann organisieren wir eine Extra-Lieferung zur schnellen Wiederauffüllung.

Neue Auslagestellen stets willkommen

Und natürlich gilt auch der Aufruf an die Geschäftswelt weiterhin: Wer mehr Magazine für seine Kunden benötigt oder wer gerne selbst neue Auslagestelle werden möchte, darf uns jederzeit informieren … und schon schicken wir den „schwarzen Kleinbus“ mit druckfrischem Nachschub auf die Reise. Ausreichend Exemplare gibt es außerdem wie gehabt direkt bei der Redaktion zum Mitnehmen, zentral in Wunstorf in der Fußgängerzone, im Zeitungsständer vor dem Quartier No. 6 in der Nordstraße 6.

Dieser Text erschien zuerst in Auepost 01/2020.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"