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71-jährige Hannoveranerin fährt nach Wunstorf – und vergisst, wo das Auto steht

01.03.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 3

Die Fahrt einer 71-Jährigen aus Hannover nach Wunstorf endete am Freitag auf dem Kommissariat: Die Fahrerin konnte sich nicht mehr erinnern, wo sie wohnte – und auch das Auto war nicht mehr zu entdecken. Ihr Irrweg endete an einer Tankstelle, als die Polizei eingriff.

01.03.2026
Redaktion
2 Min.
Auf der Suche nach dem richtigen geparkten Wagen (Symbolbild)

Wunstorf (red). Auf dem Gelände einer Tankstelle in Wunstorf war die 71-Jährige aufgefallen und von der verständigten Polizei schließlich eingesammelt worden: Die Seniorin aus Hannover war orientierungslos. Weder konnte sie sich daran erinnern, wo sie zuvor ihr Auto abgestellt hatte, noch wusste sie ihre eigene Wohnanschrift.

Die Polizeibeamten nahmen die Frau deshalb zunächst mit auf das Wunstorfer Kommissariat. Auch dort blieb die Lage zunächst nebulös. Schließlich gelang es jedoch, die Tochter der Frau zu kontaktieren. Die holte ihre Mutter wenig später bei der Polizei ab. Auch das Auto der 71-Jährigen tauchte wieder auf – es konnte entdeckt werden.

Der Ausflug nach Wunstorf blieb damit ohne weitere Folgen. Allerdings wurde der Vorfall von den Beamten an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde weitergemeldet.

Mängel bei der körperlichen oder geistigen Eignung sind, neben verkehrswidrigem oder strafbarem Verhalten, der einzige weitere Grund, weshalb man in Deutschland seinen erworbenen Führerschein wieder verlieren kann. Geregelt ist dies in §2 des Straßenverkehrsgesetzes: „Geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist, wer die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt (….)“

Die Hannoveranerin wird nun mit einem Brief der Führerscheinstelle rechnen müssen: Es wird geklärt werden, ob die grundsätzliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen noch vorliegt.

Zweiter Fall in Großenheidorn

Es war nicht der einzige Fall von Orientierungslosigkeit am vergangenen Freitag. In Großenheidorn wurde die Polizei ebenfalls tätig, da ein Senior nicht mehr allein nach Hause zurückfand. Hier konnte jedoch schneller geholfen werden – die eingesetzten Beamten begleiteten den Mann direkt wieder zurück zu seiner Wohnanschrift.

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Kommentare


  • Sicher fahren sagt:

    Guten Morgen,
    Also ich finde man sollte mal einführen das sobald man das Renten Alter erreicht hat jährlich ärztlich und von einem Fahrlehrer überprüft wird ob man noch körperlich und Geistig fähig ist ein Kraftfahrzeug zu führen. Denn wenn man sich die Unfall Statistiken anschaut sieht man klar das sehr viele Unfälle auf eine verlangsamte Reaktionsfähigkeit zurückzuführen sind.
    Rentner sind eine Gefahr für alle andere Teilnehmer am Straßenverkehr.

    • Shlomo sagt:

      Das ist eine sehr gute Idee. Statt dass die ältere Generation auf den jungen, neuen Fahrern rumhackt (welche tendenziell eh noch relativ weit am Anfang ihrer Fahrterfahrung sind), wäre Ihr Vorschlag ein sehr sinnvoller Ansatz.

  • Jerry M. sagt:

    Sorry, nicht nur für Rentner!
    Ich finde, es sollte für ALLE Fahrerlaubnisinhaber eine regelmäßige Überprüfung geben.
    Ich kenne Rentner, die umsichtiger fahren, als mancher im mittleren Alter. Es ist nicht nur eine Frage des Alters.

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