
Auhagen (red). Auf einmal ist Auhagen mit seiner traditionellen Pfingstveranstaltung bundesweit in den Schlagzeilen – aber nicht so, wie man es sich gewünscht hätte. Beim Auhäger Pfingstbier kam es in der zurückliegenden Nacht zu einem Angriff auf Besucher des Festes.
Die traditionelle Veranstaltung findet über das gesamte Pfingstwochenende hinweg statt – zwischen Samstag und Pfingstmontag gibt es dabei Party, Discoabend oder Katerfrühstück mit vielen Besuchern. Einige der Besucher wurden nun zum Ziel eines Angriffes: Gegen 1.43 Uhr am frühen Sonntagmorgen griffen mehrere junge Männer andere Besucher des Festes körperlich an, wie die Polizei Stadthagen am Vormittag meldete.
Die Tat geschah auf der Straße vor dem Festzelt. Bei dem Angriff wurden mehrere Personen verletzt. Ein 41 Jahre alter Mann wurde dabei so schwer verletzt, dass er nun in kritischem Zustand im Krankenhaus liegt.
Laut Zeugenaussagen soll es zu dem Angriff gekommen sein, ohne dass es zuvor zu irgendeinem Streit gekommen war.
Bei den Tätern soll es sich um junge Männer handeln, die womöglich noch unter 20 Jahre alt sind. Ihr Aussehen wurde von mehreren Zeugen übereinstimmend als südländisch beschrieben. Genaueres ist nicht bekannt – die Angreifer flüchteten nach der Tat.
Offenbar existieren jedoch Videoaufnahmen von der Tat, wie ebenfalls beobachtet wurde. Videoaufnahmen vom Geschehen lagen der Polizei bislang jedoch nicht vor. Die ermittelnden Beamten bitten daher insbesondere Zeugen, die den Angriff gefilmt haben, sich bei der zuständigen Polizei Stadthagen zu melden. Dies ist zu dieser Tat auch online über das Hinweisportal der Polizei Niedersachsen möglich.
Viele haben Angst vor diesen Menschen die von ihren Eltern kein Benehmen und Disziplin beigebracht bekommen haben also in meinen Augen haben die Eltern versagt
Man könnte sich jetzt an diesem Kommentar abarbeiten, weil er selbst genug Angriffsfläche bietet. Das lasse ich bewusst.
Entscheidend ist etwas anderes: Wenn noch nicht einmal die Täter ermittelt sind, ist die große Erklärung „Eltern haben versagt“ keine Analyse, sondern eine nachgeschobene Stammtischdiagnose. Sie klingt entschlossen, ersetzt aber keine Aufklärung.
Bei einem Schwerverletzten im Krankenhaus sollte der Fokus auf Zeugen, Videos, Identifizierung der Täter und sauberer Strafverfolgung liegen; nicht auf pauschalen Erzählungen über ganze Menschengruppen oder deren Familien.
Sehr schön: kaum ist von einem „südländischen“ Aussehen die Rede, ist ganz schnell Funkstille.
Das ist die typische Hausmeister Krause Mentalität.