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Anwohnerin sieht Feuer am Kaliberg

15.01.2026 • Redaktion • 1 Min. • Kommentare: 3

Wegen einer unklaren Rauchentwicklung rückte die Feuerwehr Bokeloh zum Tienberg aus. Der Einsatz stellte sich als ungewöhnlicher Fehlalarm heraus. Es brannte tatsächlich – aber die große Flamme war Absicht.

15.01.2026
Redaktion
1 Min.
Blick auf Bokeloh (Archiv)

Bokeloh (red). Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Bokeloh um 19.20 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung auf den Tienberg alarmiert. Anlass war eine Meldung einer Anwohnerin, die ein Foto eines vermeintlichen Brandes aufgenommen und die Einsatzkräfte verständigt hatte.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um einen Brand handelte. Vielmehr wurde auf dem Gelände von K+S im Rahmen des regulären Betriebs ein kontrolliertes Abbrennen von Gasen aus der Rekalanlage durchgeführt.

Kein Handlungsbedarf

Ein Mitarbeiter des Werkes, der zugleich Mitglied der Feuerwehr ist, konnte die Einsatzkräfte vor Ort entsprechend aufklären. Für die Feuerwehr bestand somit kein Handlungsbedarf, sodass der Einsatz ohne weitere Maßnahmen beendet werden konnte.

Neben der Feuerwehr waren vorsorglich auch die Polizei sowie ein Rettungswagen im Einsatz. Alle Kräfte konnten kurze Zeit später wieder einrücken.

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Kommentare


  • Anonym sagt:

    Wahrscheinlich wird den Einsatz die Anwohnerin bezahlen…

    • Wurzelbert sagt:

      Ich weiß jetzt nicht, ob es langfristig so klug wäre, Leute davon abzuhalten, die Feuerwehr zu rufen, wenn sie Feuer sehen…

  • B. sagt:

    Hätte die aufmerksame Anwohnerin es unterlassen, Meldung zu geben, hier ohne Wissen des Grundes, wäre es wohl auch nicht rechtens gewesen.

    Im Übrigen hätten die Beteiligten der Gasabbrennung, die wirklich nicht ökofreundlich, da umweltschädlich, ist, den Anwohnern des betreffenden Gebietes eine Mitteilung machen können.

    Das Abbrennen von Gasen ist keine Bagatelle.

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