
Bokeloh (red). Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Bokeloh um 19.20 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung auf den Tienberg alarmiert. Anlass war eine Meldung einer Anwohnerin, die ein Foto eines vermeintlichen Brandes aufgenommen und die Einsatzkräfte verständigt hatte.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um einen Brand handelte. Vielmehr wurde auf dem Gelände von K+S im Rahmen des regulären Betriebs ein kontrolliertes Abbrennen von Gasen aus der Rekalanlage durchgeführt.
Ein Mitarbeiter des Werkes, der zugleich Mitglied der Feuerwehr ist, konnte die Einsatzkräfte vor Ort entsprechend aufklären. Für die Feuerwehr bestand somit kein Handlungsbedarf, sodass der Einsatz ohne weitere Maßnahmen beendet werden konnte.
Neben der Feuerwehr waren vorsorglich auch die Polizei sowie ein Rettungswagen im Einsatz. Alle Kräfte konnten kurze Zeit später wieder einrücken.
Ich weiß jetzt nicht, ob es langfristig so klug wäre, Leute davon abzuhalten, die Feuerwehr zu rufen, wenn sie Feuer sehen…
Hätte die aufmerksame Anwohnerin es unterlassen, Meldung zu geben, hier ohne Wissen des Grundes, wäre es wohl auch nicht rechtens gewesen.
Im Übrigen hätten die Beteiligten der Gasabbrennung, die wirklich nicht ökofreundlich, da umweltschädlich, ist, den Anwohnern des betreffenden Gebietes eine Mitteilung machen können.
Das Abbrennen von Gasen ist keine Bagatelle.
Wahrscheinlich wird den Einsatz die Anwohnerin bezahlen…