
Kolenfeld/Luthe (red). Wenige Stunden nach dem Rettungseinsatz auf der A2 wegen einer Karambolage mit sechs beteiligten Fahrzeugen wurden die Feuerwehren aus Kolenfeld und Wunstorf erneut in den Einsatz gerufen.
Diesmal brannte es auf der Autobahn – ein Transporter stand bereits vollständig in Flammen, als die ersten Feuerwehrfahrzeuge eintrafen. Das brennende Fahrzeuge stand auf dem Standstreifen der A2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Abfahrten Luthe und Kolenfeld.
Die Feuerwehr hatte Schwierigkeiten, schnell zur Einsatzstelle zu kommen, da von den Verkehrsteilnehmern keine vorgeschriebene Rettungsgasse gebildet wurde. Die Feuerwehr musste sich die Durchfahrt mit Blaulicht und Martinshorn erst bahnen – und die nachfolgenden weiteren Rettungsfahrzeuge standen gleich wieder vor demselben Problem, da sich die temporär gebildete Gasse sofort wieder schloss, wenn eine Feuerwehr hindurchgefahren war.

Das war in diesem Fall besonders dramatisch, da die Einsatzkräfte zu diesem Zeitpunkt noch davon ausgingen, dass sich wie zuvor beim Unfall auf der Gegenfahrbahn noch eine Person im Fahrzeug befinden würde – und in akuter Lebensgefahr schweben würde.
Dies stellte sich dann jedoch vor Ort glücklicherweise als nicht zutreffend heraus. Eine Person hatte jedoch infolge der Brandentwicklung und dem entstandenen toxischen Qualm eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Ansonsten blieb es bei dieser Verletzung.

Die Feuerwehren löschten den Brand unter Einsatz von rund 8.000 Litern Wasser, teilte Feuerwehrpressesprecher Marvin Nowak am Abend mit. Insgesamt waren 7 Feuerwehrfahrzeuge, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz gewesen.
Wann greift man endlich mal durch.
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