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Der Frachtweg wird langsamer: Tempo 50 kommt

16.09.2025 • Redaktion • 1 Min.Kommentare: 5

Wegen gehäufter Unfälle wird ein neues Tempolimit am Frachtweg gelten: Statt wie bisher 70 km/h auf einem Abschnitt wird dort nur noch 50 km/h erlaubt sein. Langfristig sollen Autos hier gar keine große Rolle mehr spielen.

16.09.2025
Redaktion
1 Min.
Noch gilt die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h | Foto: Schneider

Wunstorf/Klein Heidorn/Blumenau (red). Noch gilt Tempo 70 auf dem Frachtweg zwischen dem Bahnübergang und dem Tierheim im Norden der Kernstadt.

Das soll sich nun aber ändern. Auf dem Streckenabschnitt wird künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gelten. Das teilte die Verwaltung auf der zurückliegenden Sitzung des Wunstorfer Ortsrates mit. Grund ist eine erhöhte Unfallzahl in diesem Bereich.

Der Kreuzungsbereich auf Höhe des Tierheimes ist bereits eine der am auffälligsten gesicherten Stoppschild-Kreuzungen in der Stadt. Bislang konnte sich dort auf der Vorfahrtsstrecke mit 70 km/h genähert werden. In Richtung Klein Heidorn wurde das Tempolimit nach der Kreuzung wieder aufgehoben, so dass dort dann wieder 100 km/h gefahren werden konnte.

Statt Tempo 70

Das wäre dann in Zukunft nicht mehr möglich, auf dem entsprechenden Abschnitt gilt dann in Zukunft Tempo 50 – als wäre man innerörtlich unterwegs.

Frachtweg auf Höhe des Tierheims … (Archiv)
Der querende Verkehr fährt 70 Stundenkilometer | Foto: Schneider

Die Geschwindigkeitsreduzierung ist mit den entsprechenden Stellen, der Straßenbehörde und der Polizei, abgesprochen und soll zeitnah umgesetzt werden, die entsprechende Beschilderung wird vorbereitet.

Langfristig ohne nennenswerten Autoverkehr

Die Geschwindigkeitsreduzierung könnte im weitesten Sinne auch als Vorbote verstanden werden: Denn mit der Fertigstellung der Nordumgehung soll der Frachtweg seine bisherige Funktion als eine wichtige Verbindungsstraße ohnehin verlieren.

Der schnelle Straßenverkehr wird dann über die Nordumgehung, die B 441, rollen – und der Frachtweg könnte eine neue Funktion vor allem für den Radverkehr einnehmen. Das Gesicht des Straßenverkehrs dort wird sich entsprechend verändern.

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Kommentare


  • Jerry sagt:

    Wird der gesamte Frachtweg auf 50 reduziert?

    Ich finde, die Berichterstattung hier etwas verwirrend. Einerseits wird vom Teilstück Bahnübergang / Stiefelholz gesprochen, andererseits von der Aufhebung der 70 in Rtg Klein Heidorn.

    Und was nützen Schilder, wenn die 50 dann nicht durchgesetzt wird? Sowohl auf der Neustädter Str. als auch auf dem Frachtweg sind oft Heißsporne mit deutlich über 100 unterwegs.
    Durchgängige 50 von Klein Heidorn bis Bahnübergang kann nur mit Geschwindikeitskontrollen oder baulichen Veränderungen der gesamten Fahrbahn durchgesetzt werden.

  • Rudi sagt:

    Die Stop-Schilder nehmen doch sowieso maximal 10% der dort fahrenden wahr.
    Oder es haben 90% vergessen, was man an so einem Stop-Schild machen muß.
    Die Neustädter Straße hat ja auch schon ein Tempolimit auf 50km/h, ist aber auch 90% der Leute egal.

    Was also soll so ein Schild bringen?

  • Manschli sagt:

    Dummes Zeug, es nervt nur noch. Verbote, Gebote, neee lästig, ganz Wunstorf, ja ich weis, meine Meinung veröffentlicht Ihr eh nicht. Andere können hier schreiben, was Sie wollen, mich grenzen Sie eh aus!!!

  • Michael sagt:

    Wie einige meiner Vorredner auch schon geschrieben haben, nützen solche Regeln nur dann, wenn man sie auch kontrolliert. Aber nur Schilder aufstellen genügt einfach nicht.
    Das das schon Vorboten auf die Umgehungsstraße seien sollen, hat mich amüsiert: Wann ist noch gleich die geplante(!) Fertigstellung? 2028? Ich vermute mal, dass das Satire war…

  • Martin sagt:

    Der einzige Grund für geschwindigkeitsreduzierungen ist dass der unterhalt für die Straßen bei geringerer Geschwindigkeit kleiner ausfallen dürfen und die schlaglöcher dürfen größer sein ohne dass man diese bereits zu machen muss. Und um nichts anderes geht es bei diesem Thema. Dann wäre die Sicherheit von Belangen würde man ganz andere Maßnahmen ergreifen müssen

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