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Der Polizist als Kommandeur: Brockmann dirigiert Schützenfest 2024

14.03.2023 • Achim Süß • Aufrufe: 1022

Er ist Niedersachsens höchster Polizist. Im nächsten Jahr kommt für Axel Brockmann, den Landespolizeipräsidenten, noch eine Führungsposition hinzu – befristet: Der 58-Jährige wird Kommandeur des Wunstorfer Schützenfestes. Der Rat der Stadt hat dem entsprechenden Vorschlag von Rolf Herrmann in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt und Brockmann zum Adjutanten für 2023 bestimmt. Damit übernimmt der CDU-Ratsherr nach den Regeln des städtischen Schützenfestes ein Jahr später das Kommando über Fest, Schützen und Bürgerkompanien.

14.03.2023
Achim Süß
Aufrufe: 1022
Zieht blank, aber nur für den Fotografen | Foto: Achim Süß

Wunstorf (as). Führen kann er, und dunkle Anzüge trägt er oft. Jetzt kommen noch Zylinder und eine scharfe Stichwaffe hinzu. Kopfbedeckung und Säbel sind für ihn vorgeschriebene Utensilien, wenn es darum geht, in Wunstorf im Sommer Schützenfest zu feiern. Welche Aufgaben er zu erfüllen, welche Kommandos er wann und wie zu geben hat, muss sich Brockmann noch einprägen. Mit Herrmann, der das diesjährige Fest kommandiert, und Thomas Silbermann vom Arbeitskreis Schützenfest hat er bereits vereinbart, in die Feinheiten des Festes eingeführt zu werden.

Für die Bürger

„Ich mache das gern!“, sagt Brockmann im Gespräch mit der Auepost. Er klage nicht über Langeweile. Dennoch habe er Rolf Herrmann zugesagt, ohne lange zu zögern. Das Fest sei wichtig für die Gemeinschaft in der Stadt, und es sei nicht das Fest der Schützen, sondern der Bürger. Gerade nach den Absagen während der Pandemie habe dieses Treffen – „auch mit vielen Menschen aus den Ortsteilen“ – besondere Bedeutung.

Ich mache das gern!

Axel Brockmann

Stichwort Ortsteile: Brockmann ist Steinhuder und lebt seit langem mit seiner Familie in Bokeloh, in direkter Nachbarschaft zum Schacht. Um die Besonderheiten der Beziehungen der Wunstorfer zu ihren direkten Nachbarn, vor allem zu den Steinhudern, weiß er. Für ihn spielen vermeintliche oder wirkliche Animositäten aber keine Rolle.

Auf der zurückliegenden Stadtratssitzung bekam Brockmann Adjutantenkoffer und Waffe von Rolf Herrmann (li.) überreicht | Foto: Daniel Schneider

Er will sich vorbehaltlos an den Festen und ihrer Vorbereitung beteiligen – im Arbeitskreis Schützenfest und überall, wo es nötig sei. Nach seinem Eindruck seien die Organisatoren sehr bemüht, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu beachten und die Attraktiviät des Schützenfestes zu steigern.

Neues probieren

Der neue Adjutant und Kommandeur in spe ist sehr dafür, Traditionen zu pflegen, spricht sich aber auch dafür aus, Neues zu probieren. Brockmann: „Man sollte nicht partout an alten Zöpfen festhalten.“ Das sei besonders dann wichtig, wenn es darum gehe, auch junge Menschen für das Schützenfest zu gewinnen. Dass die Stadt daran festhalte, das Schützenfest anders als in anderen Orten als städtische Veranstaltung weiterzuführen, hält er für richtig. „Das ist lobenswert!“

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Kommentare


  • SA sagt:

    Wie? Es wird ein Schützenfest in Wunstorf geben!? Ist nicht wahr…
    Dieses Jahr sind einem wohl die Ausreden ausgegangen! Vllt kommt ja noch die Absage, weil Energie oder sonst was zu teuer ist.

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