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Dorfmanufaktur sagt Idensen adé und zieht nach Luthe um

15.03.2025 • Achim Süß • 1 Min. • Kommentare: 6

Die Dorfmanufaktur – vor 14 Jahren ambitioniert und ideenreich in Idensen gestartet – zieht sich aus dem alten Pfarrhaus an der Brinkstraße zurück. Die Frühjahrsausstellung am 29. und 30. März wird in einer Übergangslösung in Luthe im Schützenhaus organisiert.

15.03.2025
Achim Süß
1 Min.
Die Dorfmanufaktur ist auch weiterhin in der Nordstraße zu finden (Archiv)

Luthe/Idensen (as). Die Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker der Manufaktur zeigen ihre Arbeiten im Haus der Luther Schützen, Bürgermeister-Ohlendorf-Weg 11, von 11 bis 17 Uhr am Sonnabend, dem 29. März, und am folgenden Sonntag. „Der Ort ist ein anderer, das bewährte Konzept bleibt“, verspricht Aggi Varnholt vom Vorstand des Vereins Dorfmanufaktur: Außer den Mitgliedern der Gemeinschaft seien auch wieder einige Gastaussteller mit ihren Produkten dabei. Es wird selbst gebackener Kuchen zum Kaffee angeboten, und am Grill steht wieder Christel Bersch mit ihren Schafsbratwürstchen.

Dauerhafter neuer Ort für Ausstellungen noch nicht gefunden

In welchen Räumen die Initiative künftig ihre Arbeiten in Ausstellungen präsentieren wird, ist unklar. Die Eigentümerin des früheren Idenser Pfarrhauses hat damit künftig andere Pläne, der Verein hat der idyllischen Anlage den Rücken gekehrt. „Es gibt etliche Möglichkeiten in der Stadt“, sagt Varnholt, die im Vorstand unter anderem für die Organisation von Ausstellungen verantwortlich ist.

Den kleinen Laden an der Nordstraße im Haus Nummer 9 betreiben die Kunsthandwerker zunächst weiter: Wann das Haus an der Ecke Speckenstraße mit den beiden Nachbargebäuden abgerissen wird, steht nicht fest. Investor Rainer de Groot lässt offen, wann er mit seinem Neubau beginnt. Solange das alte Fachwerkhaus steht, kann die Dorfmanufaktur die Räume nutzen.

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Kommentare


  • Anonym sagt:

    Das ist ja mal eine gute Nachricht. Gott sei Dank ziehen die nach Luthe um – viel Spaß.
    Immer wenn die Omas und Opas ihre selbstgehäkelten Filzstrümpfe feilboten, welche kein Mensch braucht, war die gesamte Brinkstraße teilweise beidseitig dermaßen zugeparkt, dass es schon an akuter Verkehrgefährdung grenzte. Aber wenn das Kapitel nun beendet ist, bin ich sehr dankbar für diese Entwicklung.

    • Oberpfleger Willi sagt:

      Wenn es so zugeparkt war, kann die Nachfrage nach Filzstrümpfen so klein ja nicht gewesen sein. Die Wichtigkeit von warmen Füßen für den gesamten Organismus wird oft unterschätzt.

      • Anonym sagt:

        @Oberpfleger Willi:
        „Die Wichtigkeit von warmen Füßen für den gesamten Organismus wird oft unterschätzt.“
        Da gebe ich Ihnen selbstverständlich recht – gerade in der kalten Jahreszeit.
        Was nützen einem aber warme Füße, wenn man unverhofft in den Gegenverkehr gerät.
        Da bekommt man dann eher kalte Füße. Ah – jetzt verstehe ich erst den Zusammenhang.
        Was würde ich ohne Sie machen!

        • Anonym sagt:

          Immerhin war dann in Idensen etwas los. So zugeparkt kann es nicht gewesen sein – der Linienbus kam immer durch. Aber leider gibt es die Leute, die immer etwas zu nörgeln haben – bei allen Angeboten, die andere liebevoll auf die Beine stellen. Schade.

    • Beia sagt:

      Gehäkelte Filzsocken? Der/die Verfasser/in hat die Ausstellung garantiert nie besucht…..

  • Grit D. sagt:

    Inzwischen zum Fan der Dorfmanunufaktur eworden badauere ich zwar, dass deren Standort in Idensen gänzlich aufgegeben wird.
    Doch gerne besuche ich auch deren Laden in der Kernstadt.

    Den Termin für die diesjährige
    Frühjahrsausstellung habe ich mir schon vor
    einiger Zeit im Kalender notiert.
    Ich freue mich bereits jetzt auf deren Besuch.

    Ich hoffe sehr, dass die auch am neuen Veranstaltungsort in Luthe wieder ein voller Erfolg werden wird.
    Obwohl Zweifel habe ich da gar nicht!

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