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E-Bike-Fahrer kollidieren auf alter Meerbahn-Strecke

23.07.2026 • Redaktion • 1 Min.Kommentare: 2

Bei einem Unfall auf der Meerbahn-Radstrecke in Hagenburg am Mittwoch wurde eine Fahrradfahrerin aus der Samtgemeinde Sachsenhagen verletzt und kam ins Krankenhaus. Ihr Unfallgegner aus Wunstorf blieb unverletzt.

23.07.2026
Redaktion
1 Min.
Radweg entlang der einstigen Meerbahnstrecke in Steinhude (Archiv) | Foto: Schneider

Hagenburg (red). Am gestrigen Mittwoch, den 22. Juli, kam es in Hagenburg zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei E-Bike-Fahrern.

Gegen 9.40 Uhr am Morgen kam es zur Kollision zwischen den beiden Radfahrern. Unfallort war der Bereich hinter der Sparkasse Hagenburg. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 66-jährige E-Bike-Fahrerin aus der Samtgemeinde Sachsenhagen von der Altenhäger Straße kommend auf dem Verbindungsweg in Fahrtrichtung „Unterm Schradweg“.

Vorfahrtsproblem

Beim Kreuzen des Hauptfahrradwegs – auf dem ehemaligen Streckenabschnitt der historischen Steinhuder Meer-Bahn – stieß sie mit einem von rechts kommenden E-Bike-Fahrer zusammen, der Vorfahrt hatte.

Der 75-Jährige aus Wunstorf befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Hauptfahrradweg in Fahrtrichtung Wunstorf.

Die 66-Jährige stürzte durch den Zusammenprall und zog sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Wunstorfer blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. An dem E-Bike der Unfallverursacherin entstand lediglich minimaler Sachschaden, teilte die Polizei Nienburg/Schaumburg mit.

Historische Radwege

Auf der früheren Bahnstrecke der Steinhuder Meer-Bahn, die von Wunstorf aus die Region in Richtung Westen verband, wurden nach dem Ende des Eisenbahnbetriebs im vergangenen Jahrhundert teilweise Radwege, die die damals von der Eisenbahn befahrenen Ortschaften entlang des Steinhuder Meeres für Radfahrer weiterhin verbindet.

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Kommentare


  • Grit D. sagt:

    Ich hoffe mal, dass beide so vernünftig gewesen sind und einen Helm getragen hatten, um sich vor schweren Verletzungen zu schützen.

    Ich weiß, erwachsen zu sein geht nicht zwingend mit vernünftign Verhalten Hand in Hand. Leider.
    Werde mich da sicherlich nicht von ausnehmen können und nicht wollen.

    Doch weil die Fahrerin laut Artikel lediglich leicht vetletzt wurde und der Fahrer gar nicht, habe ich Grund zur Hoffnung, dass beide die erwähnte Vernuft zeigten.

    • Helge sagt:

      Hier in den Niederlanden tragen ca. 2% einen Helm. Das dürfte sich dabei um die deutschen Urlauber handeln. Dabei ist die Fahrraddichte hier um einiges höher, die Anzahl der perfekten Radwege parallel und getrennt zur eigentlichen Straße aber auch.

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