
Wunstorf/Luthe (red). In der Nacht vom vergangenen Donnerstag, den 27. November, auf Freitag versuchte jemand, einen Toyota RAV4 in der Lukas-Cranach-Straße zu stehlen. Zwischen 19 und 6 Uhr müssen der oder die Täter ins Fahrzeug gelangt sein.
Als der Besitzer des weißen SUVs am nächsten Morgen damit zur Arbeit fahren wollte, war sein Auto allerdings noch da – aber das Handschuhfach war beschädigt.
Beim anschließenden Werkstattbesuch wurde dann festgestellt, dass an dem Fahrzeug bereits mehrere Vorbereitungen getroffen worden waren, um es entwenden zu können. Weshalb der SUV nicht direkt gestohlen wurde, dazu ermittelt nun die Polizei Wunstorf.
Tatsächlich zu einem Fahrzeugdiebstahl kam es einen Tag später, in der Nacht von Freitag auf Samstag – jedoch an einer ganz anderen Stelle: Ziel des Diebstahls war ein blauer Mercedes Sprinter, der in Luthe geparkt war. Das Fahrzeug stand auf einem Parkstreifen in der Straße Am Lehmgraben.
Der Diebstahl fand dort zwischen 23 und 12 Uhr statt. Den Zeitwert des gestohlenen Wagens schätzt die Polizei auf 21.000 Euro.
Die Polizei Wunstorf bittet mögliche Zeugen, die auffällige Personen in den jeweiligen Zeiträumen beobachtet haben, sich unter Telefon (05031) 9694-0 beim Kommissariat zu melden.
Wow.
In Luthe wird ein Auto gestohlen und jemand sieht parallelen zum Remmo-Clan, dass ist lustig.
Den Bürgermeister für die gute Infrastruktur verantwortlich zu machen grenzt schon an Hochbegabung.
Vielleicht sollten wir nachts die Autobahnanschlüsse sperren, den Glasfaserausbau stoppen und stattdessen Ghettos, mit ausreichender Freifläche für Schrottautos, hochziehen. Unsere Innenstadt wird dann in 10-15 Jahren von ganz alleine noch schöner werden.
Eine Demo gegen „teure“ Autos hatten wir auch noch nicht.
Luthe liegt ja auch denkbar ungünstig – direkt in Autobahn-Nähe. Die Täter sind extrem schnell in Richtung Hannover/Berlin bzw. Dortmund verschwunden. Das Gleiche hat sich der Remmo-Clan in Dresden zunutze gemacht, als er ins Grüne Gewölbe einbrach und dort die Glasvitrinen leer räumte. Von dort haben sie sich Richtung Dresden-Mickten verpisst und von da aus ist man ganz schnell wieder auf der Autobahn Richtung Berlin.
Alle Ortsteile mit Autobahn-Nähe, schönen Autos vor der Tür inklusive Einfamilienhaus-Siedlungen sind gefährdet. Darum könnte sich ein Bürgermeister einmal kümmern, anstatt die „schönste Innenstadt der ganzen Region“ abzureißen und noch schöner zu machen…