
Großenheidorn (red). Am heutigen Dienstag, den 3. März, wurde die Feuerwehr Großenheidorn zu einem Industrieunternehmen im Ort alarmiert. Um 9.41 Uhr am Morgen lief der Alarm bei der Feuerwehr auf. Ursache für die Alarmierung war die Auslösung der Brandmeldeanlage in dem Unternehmen, das Kunststoffe verarbeitet.
Der erste Blick auf die Lage versprach nichts Gutes: Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war in der Halle des Industrieunternnehmens eine deutlich sichtbare Rauchentwicklung feststellbar.
Aufgrund der zunächst unklaren Situation plus vorhandener Rauchentwicklung erhöhte die Feuerwehr umgehend die Alarmstufe. In der Folge wurden die Feuerwehren aus Steinhude und Wunstorf, die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Wunstorf sowie die Hygiene-Komponente der Feuerwehr Klein Heidorn nachalarmiert.
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur weiteren Erkundung in die betroffene Halle vor, um direkt löschen zu können. Im Verlauf des Einsatzes änderte sich dann aber die Bewertungssituation: Es lag kein Brandereignis vor. Die Rauchentwicklung war auf eine Maschine innerhalb der Halle zurückzuführen.
Die Feuerwehr führte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen. Nachdem keine weitere Gefährdung festgestellt werden konnte, wurde Entwarnung gegeben.
Insgesamt waren rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, dazu kamen ebenfalls Polizei und Rettungsdienst.
Danke für den Einsatz und das Opfern der Freizeit!