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Großbrand: Zwei Häuser in Neustadt zerstört

20.12.2022 • Redaktion • Aufrufe: 1038

Zwei Häuser in der Neustädter Leinstraße brannten am Morgen aus, die Feuerwehren konnten nichts mehr ausrichten, nachdem es bereits zur Durchzündung in einem der Gebäude gekommen war. Bewohner des Straßenzuges kamen in der nahen Kirche unter. Das Übergreifen auf weitere Häuser in der Straße wurde verhindert. Die Drehleiter aus Wunstorf unterstützte die Löscharbeiten.

20.12.2022
Redaktion
Aufrufe: 1038
Dachstuhl eines Hauses in Flammen | Foto: Feuerwehr Neustadt a. Rbge.

Neustadt a. Rbge. (red). Am frühen Dienstagmorgen ging der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt ein: Kurz vor 6 Uhr rückten die Rettungskräfte zu einem gemeldeten Gebäudebrand in der Leinstraße aus. Das Feuer war in dem leerstehenden Gebäude Nr. 2 ausgebrochen und griff schnell auf das unmittelbar danebenstehende Haus Nr. 4 über. Auf Grund dieser Lage und der engen Bebauung in diesem Bereich wurde die Alarmstufe auf die Ebene Großbrand erhöht, so dass weitere Ortsfeuerwehren zur Einsatzstelle alarmiert wurden.

Flashover in einem Haus

Da es im Haus Nr. 4 schnell zu einer Durchzündung kam und der Dachstuhl in Vollbrand stand, war es für die Feuerwehrleute kaum noch möglich, den Brand von innerhalb der Gebäude zu bekämpfen.

Die Bewohner der Brandhäuser und auch der Nachbarhäuser wurden evakuiert. Es kam niemand zu Schaden. Der eintreffende Pastor der nahen Liebfrauenkirche öffnete das Gotteshaus, in dem die ca. 30 evakuierten Personen vorübergehend unterkamen. Die Stadtverwaltung kümmerte sich anschließend um die Unterbringung und Versorgung der Menschen.

Die Feuerwehr bekämpft die Flammen | Foto: Feuerwehr Neustadt a. Rbge.

Die Feuerwehr bildete in der Zwischenzeit zwei Einsatzabschnitte und baute von zwei Seiten sogenannte Riegelstellungen auf, um das Ausbreiten des Feuers auf die weiteren Häuser der Reihe zu verhindern. Von der Vorderseite an der Leinstraße wurden die Drehleitern aus Neustadt und Wunstorf in Stellung gebracht. Von der Rückseite wurde die Wasserbarriere mit Schläuchen zur Leine aufgebaut.

Auch gegenüberliegende Straßenseite geräumt

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde auch der gegenüberliegende Straßenzug geräumt. Gegen 8 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Insbesondere beim Haus Nr. 4 war es schwierig, von außen an die Glutnester heranzukommen. Zunächst wurde daher Schaummittel für eine bessere Erstickungswirkung eingesetzt. Weiterhin wurde ein Gelenkmast-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Hannover angefordert. Mit diesem Fahrzeug ist räumlich ein flexiblerer Einsatz als mit einer Drehleiter möglich, so dass man sich erhoffte, damit besser an die übrigen Brandherde heranzukommen.

Kein Schnee, sondern Löschschaum: Gelenkmast-Spezialfahrzeug der Feuerwehr Hannover bei den Löscharbeiten | Foto: Feuerwehr Neustadt a. Rbge.

Da der Brandrauch wegen der Wetterlage nach unten gedrückt wurde, konnten auch die von außen arbeitenden Einsatzkräfte nur unter Atemschutz agieren. Deshalb gab es einen großen Personalbedarf, so dass immer wieder Ortsfeuerwehren nachalarmiert wurden, um weitere Kräfte bereitzustellen. Über 180 Feuerwehrleute waren bislang im Einsatz.

Die Feuerwehr rechnet damit, dass der Einsatz bis in den Nachmittag hinein andauern wird. Die Leinstraße bleibt während des Einsatzes voll gesperrt.

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