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Hengst sucht Halter

01.08.2022 • Redaktion • Aufrufe: 619

Ein älterer Hengst wurde im Frühjahr aus schlimmen Verhältnissen befreit und wieder aufgepäppelt. Die Region sucht nun nach einer erfahrenen Pferdehalterin oder einem erfahrenen Pferdehalter, die das Tier fürsorglich aufnehmen können.

01.08.2022
Redaktion
Aufrufe: 619
Derzeit in einem Pferdepensionsstall untergebracht: Der beschlagnahmte Hengst | Foto: Region Hannover

Region (red). Im Rahmen eines Tierschutzeinsatzes hat der Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region im Frühjahr einen älteren Hannoveraner Hengst beschlagnahmt, für den nun eine neue Bleibe gesucht wird. „Es ist eine traurige Geschichte: Der Hengst stand lange nur in einer dunklen Box, völlig abgeschottet und ohne jeden Sozialkontakt zu Artgenossen. Er hat bisher offensichtlich keinerlei Ausbildung erfahren und kann daher nur an einen erfahrenen und sehr geduldigen Pferdehalter oder -halterin vermittelt werden“, so Amtstierarzt Dr. Michael Schimanski von der Region. „Das genaue Alter haben wir nicht ermitteln können, weil es keine Unterlagen gibt. Das Pferd ist aber ungefähr 26 Jahre alt und hat ein Hannoveraner Brandzeichen, die genaue Abstammung ist trotz intensiver Recherche leider unbekannt. Auch einen Namen gibt es nicht.“

Hoffnung auf Halter mit Herz

Das Tier ist ca. 26 Jahre alt | Foto: Region Hannover

Derzeit ist der Hengst in einem Pferdepensionsstall in der Region untergebracht, wo er in den letzten Monaten aufgepäppelt worden ist. „Jetzt hoffen wir, dass wir jemanden mit Herz für Tiere finden, der sich des Hengstes annimmt“, sagt Schimanski. Die Region Hannover würde das Pferd auf Wunsch vor Übernahme kastrieren lassen.

Für weitere Informationen und Besichtigungstermine können sich Interessenten an den Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen, Leonie Daschke, unter Telefon (0511) 616-26763 oder per E-Mail wenden.
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Kommentare


  • Birgit sagt:

    Einfach nur traurig. Ein wunderschönes Tier. Die Frage stellt sich, warum solche Fälle nict rechtzeitig, oder besser gesagt, eher entdeckt werden. Wenn man solches liest oder in Veröffentlichungen über Tierleid schaut, taucht die Frage auf, warum so viel unternommen werden muss, bevor etwas passiert und den Tieren geholfen wird. Falsches Schweigen? Angst vor Repressalien? Lieber Weggucken. Erbärmlich und feige.

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