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Hölty-Gymnasium will riesiges Zeichen für Demokratie bilden

12.02.2025 • Redaktion • 1 Min. • Kommentare: 7

Die Hölty-Schülerschaft plant auf Initiative der Schülervertretung, mit 1.200 Personen ein übergroßes Zeichen für Demokratie zu setzen. Am nächsten Dienstag will man sich dazu auf dem Sportplatz der Schule versammeln.

12.02.2025
Redaktion
1 Min.
Wir sind bunt
Banner am Hölty-Gymnasium (Archiv) | Foto: privat

Wunstorf (red). Die Schülerinnen und Schüler des Hölty-Gymnasiums wollen vor der Bundestagswahl für die Demokratie werben. Die Schülervertretung hat die Initiative ergriffen und sich mit Schülervertretungen der Region vernetzt, um vor der Bundestagswahl sichtbar für demokratische Werte einzutreten. Am Dienstag, den 18. Februar, werden sich die 1.200 Schülerinnen und Schüler des Hölty-Gymnasiums um 10.30 Uhr auf dem Sportplatz der Schule in der Form des Zeichens „Democracy for peace“ aufstellen.

Dieses Symbol wurde erst vor wenigen Jahren neu entwickelt, um die Kraft der Demokratie und die Bedeutung des friedlichen Zusammenlebens zu symbolisieren. Viele Farben stünden dabei für die Vielfalt der Schule und der Gesellschaft.

Demokratische Haltung fördern

Mit der Aktion am Dienstag will die Schülervertretung der Schule eine demokratische Haltung fördern. Gerade in Zeiten, in denen Demokratie zunehmend hinterfragt wird, brauche es klare Botschaften: „Wir haben die Aktion geplant, da wir sehen, dass unsere Demokratie in Gefahr ist. Wir wollen, dass wir für demokratische Werte wie Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit aufstehen und kämpfen“, erklären die Schülersprecher Kassandra Wagner, Phillip Nülle und Juri Rapf ihr Engagement.

Bereits 2022, zu Beginn des Ukrainekrieges, hatte das Hölty-Gymnasium mit der Nachbildung des Peace-Symbols ein Zeichen gesetzt (Archiv) | Foto: privat

Demokratie bedeute Mitbestimmung, Verantwortung und Zusammenhalt. Sie ermögliche ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung – doch sie fordere auch Engagement und aktive Teilhabe. Seit 2014 ist das Hölty-Gymnasium „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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Kommentare


  • Basti g. sagt:

    Ganz toll! Hoffe hier in Wunstorf wird es nicht zu bunt

  • Selbstreflektion sagt:

    Was bedeutet „bunt“ wirklich? Eine Einladung zur Reflexion

    Ich finde es großartig, dass sich die Schüler des Hölty-Gymnasiums so engagiert für Demokratie und Vielfalt einsetzen. Diese Werte sind essenziell für eine funktionierende Gesellschaft, und es ist beeindruckend, wenn junge Menschen aktiv für sie einstehen.

    Beim Lesen des Artikels und der Kommentare ist mir allerdings aufgefallen, dass der Begriff bunt immer wieder verwendet wird, ohne dass klar wird, was genau damit gemeint ist. Offenbar kann jeder darunter etwas anderes verstehen – von gesellschaftlicher Offenheit bis hin zu politischer Haltung. Doch eine nicht festgelegte Definition macht Diskussionen schwer, weil jeder unter „bunt“ etwas anderes verstehen könnte.

    Gerade wenn man sich für eine klare Haltung einsetzen möchte, wäre es hilfreich, Begriffe präzise zu definieren. Bedeutet „bunt“ Vielfalt im Sinne von Meinungsfreiheit? Geht es um kulturelle Diversität? Oder steht es für eine spezifische politische Richtung? Wer Diskussionen mit Offenheit führt, der weiß, dass Begriffe eine Struktur brauchen – ein Fundament, das sie trägt, wie eine Zahl, die nur durch ihre Faktoren Sinn ergibt. 37 und 73 zum Beispiel – in sich genommen eigenständige Werte, doch erst ihre Kombination formt eine größere Einheit. In dieser Logik wird aus zwei scheinbar unabhängigen Größen plötzlich eine Zahl mit eigener Bedeutung: 2701.

    Es wäre spannend, wenn sich jeder, der diesen Begriff benutzt, einmal selbst fragt: Was genau verstehe ich darunter? Und könnte ich es klar formulieren, wenn jemand mich danach fragt? Eine solche Reflexion könnte dabei helfen, Missverständnisse zu vermeiden und eine solide Gesprächsbasis zu schaffen.

    Ich lade daher herzlich alle ein – sowohl Befürworter als auch Kritiker –, über diesen Punkt nachzudenken. Denn nur wenn wir Begriffe nicht verschieben, je nachdem, wie es gerade passt, können wir einen echten Dialog führen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Andreas R. Niepel sagt:

      Guten Tag, Selbstreflektion,

      mit Ihrem Beitrag, der am Beispiel des Begriffes „bunt“ eine Grundsatzdiskussion ermöglicht, rennen Sie bei mir offene Türen ein:
      Ich habe mir in zahlreichen Debatten gewünscht, dass die Semantik und auch mögliche Konnotationen von Begriffen vor einer Diskussion beschrieben / benannt werden.

      Es kommt nicht von ungefähr, dass in etlichen Gesetzen und Verordnungen innerhalb der ersten vier Paragraphen eine Begriffsdefinition vorgenommen wurde, um sicher zu stellen, dass der Leser weiß, worüber man informiert wird. (Nur ein Beispiel sei die Störfall-Verordnung, die unter §2, Abs. 7 definiert, was ein Störfall im Sinne dieser Verordnung ist).
      Es kommt nicht von ungefähr, dass in Qualitätsmanagement-Systemen auch die nachfolgend verwendeten Begriffe definiert werden.

      Leider wird in Diskussionen in den Quasselrunden im Fernsehen (Illner, Lanz, Maischberger, usw.) dies – vielleicht auch mit Absicht – nicht gemacht, bei Forenbeiträgen natürlich auch nicht.

      Es wäre uns viel fruchtlose Diskussion, Missverständnisse und gegenseitige Anfeindungen erspart geblieben, wenn u.a. mal folgende Wortfelder semantisch geklärt wären:
      – rechts, rechtsradikal, rechtsextrem, rechtsextremistisch
      – links, linksradikal, linksextrem, linksextremistisch
      – Asylant gemäß §16a GG, Flüchtling gemäß Genfer Flüchtlingskonvention, Flüchtling im Sinne des Asylgesetzes, (Im-)Migrant, Wirtschaftsflüchtling, Sozialschmarotzer, Schutzsuchender
      – bunt, Vielfalt, breites Bündnis (Anm.: ich kenne „breit“ auch im Sinn von „besoffen“ ;-) )
      – (aus gegebenem Anlass:) „Hofnarr“

      Ihr Hinweis „wie eine Zahl, die nur durch ihre Faktoren Sinn ergibt. 37 und 73 zum Beispiel …“ ist interessant, denn die Zahlen haben jeweils nur zwei Faktoren – es sind Primzahlen und das Produkt ist die von Ihnen genannte Zahl 2701 – ich verstehe so einiges, aber in diesem Fall nicht, worauf Sie hinaus wollten.
      Bitte sorgen Sie für Aufklärung. ;-)
      Vielleicht ein Hinweis auf eine Zahl, die man aus der Bibel oder Kabbala herleiten kann?

      • Selbstreflektion sagt:

        Sehr geehrter Herr Niepel,

        herzlichen Dank für Ihre durchdachte Antwort! Es ist selten, dass man sich so angenehm über die Bedeutung präziser Begriffsdefinitionen austauschen kann. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu: Allzu oft führen undefinierte Begriffe zu Missverständnissen, die sich durch eine klare Semantik leicht vermeiden ließen.

        Nun zu der Zahl, die Sie so aufmerksam hinterfragt haben. Sie ist nicht nur das Produkt zweier spiegelbildlicher Primzahlen, sondern auch eine Dreieckszahl – konkret die 73. Dreieckszahl. Das bedeutet, sie ergibt sich aus der Summe aller Zahlen von 1 bis 73. Besonders spannend ist, dass sie auch durch eine andere Zerlegung gebildet werden kann:

        Wenn man die Dreieckszahl von 36 nimmt, diese dreifach addiert und anschließend die Dreieckszahl von 37 ergänzt, erhält man genau die Dreieckszahl von 73. Wer sich mit Zahlenfolgen beschäftigt, kann das leicht selbst überprüfen.

        Interessanterweise taucht genau diese Dreieckszahl 36 an einer ganz bestimmten Stelle in der Offenbarung des Johannes auf. Wer sich mit Zahlen und Strukturen in alten Texten befasst, wird vielleicht einen Zusammenhang entdecken, der weit über das bloße Rechnen hinausgeht. Besonders faszinierend ist auch, dass sich diese Zahl in der geometrischen Struktur des ersten Verses der Genesis widerspiegelt: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“

        Ob man solche Muster als reine Zufälle betrachtet oder darin eine tiefere Ordnung erkennt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich finde es spannend, wenn sich Strukturen aus der Mathematik und alten Schriften auf unerwartete Weise begegnen.

        Falls Sie weitere Gedanken oder Fragen dazu haben, freue ich mich sehr auf Ihre Überlegungen! Vielleicht entdecken Sie noch weitere interessante Zusammenhänge?

        Mit besten Grüßen

        • Andreas R. Niepel sagt:

          @Selbstreflektion: mir ist auch nach Ihrer Erklärung der Zahl(en) nicht ganz klar, was Sie im Ursprungsartikel damit ausdrücken wollten.
          Aber für Zahlenmystik habe ich ein offenes Ohr. Daher kenne ich natürlich das magische Quadrat, das der Sonne zugeordnet wird, aus den Zahlen 1 bis 36 besteht … und im Johannes-Evangelium genannt wird.
          Wir könnten uns auch über die Zahl 153 unterhalten (kommt auch in der Bibel vor) … vielleicht mal bei einem Kaffee oder Bier?
          So faszinierend jedoch die Mathematik ist – es gilt immer noch nach jüdisch-christlichem Glauben:
          „Im Anfang war das Wort“ … nicht die Zahl ;-))
          und schon wären wir wieder bei Wörtern und deren Bedeutung und Konnotationen.
          Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

        • Selbstreflektion sagt:

          Sehr geehrter Herr Niepel,

          vielen Dank für Ihre Antwort und den anregenden Austausch! Es freut mich, dass wir uns weiterhin auf spannende Themen einlassen können.

          In der Tat sind Wort und Zahl in diesem speziellen Kontext miteinander verbunden, und ich wollte mit der Technik der Gematrie verdeutlichen, dass Zahl und Wort oft nicht isoliert betrachtet werden müssen. In vielen alten Texten greifen beide Dimensionen ineinander und bieten tiefere Bedeutungen, wenn sie zusammen betrachtet werden. Was ich zeigen wollte, ist, dass Zahl und Wort in diesem Fall gleichzeitig im Text existieren und sich gegenseitig beeinflussen.

          Es ist verständlich, dass man nun auch andere Zahlen und ihre symbolische Bedeutung in der Bibel in Betracht zieht – die Zahl 153 etwa ist sicherlich faszinierend. Doch ich möchte hier lieber den Fokus auf die Dreieckszahlen legen, da dies der eigentliche Ausgangspunkt war. Wenn Sie sich die Berechnungen und Summen noch einmal anschauen und sich mit dem Begriff „Dreieckszahl“ beschäftigen, dürfte vieles klarer werden. Ich möchte nicht zu sehr in die mathematischen Details abtauchen, um den Weg nicht zu verlieren.

          Außerdem möchte ich hinzufügen, dass die Mathematik hier den Text nicht „heilig“ macht. Sie zeigt uns lediglich die zugrunde liegende Struktur – den Trick, der lange funktioniert hat. Die Zahl und ihre Muster sind keine mystischen Wahrheiten, sondern bieten eine neue Perspektive auf die Anordnung von Texten. Sie überhöhen den Text nicht, sondern geben einen weiteren Blickwinkel auf das, was darunterliegt.

          Ich hoffe, das ist nachvollziehbar und nicht zu „übergriffig“. Lassen wir uns die Entdeckungen selbst durchdenken und weiter forschen.

          Nochmals vielen Dank für Ihre Gedanken! Ich freue mich auf den weiteren Austausch.

          Mit besten Grüßen!

        • Andreas R. Niepel sagt:

          @Selbsreflektion, 15.02.2025 um 13:12 Uhr:

          Mit der Gematria und den Dreieckszahlen sind Sie mir offensichtlich voraus ;-)
          Ich habe versucht, mich etwas kundig zu machen.
          Der diesbezügliche Eintrag bei Wikipedia ist durchaus hilfreich gewesen; eine Anfrage bei ChatGPT hat ergeben, dass die Dreieckszahlen bei „153“ (gefangene Fische), „666“ (Zahl des „Tieres“), „10“ (zehn Gebote) nur noch indirekt auftaucht (im protestantischen Kanon umfasst die Bibel 66 Bücher)

          Zahlenmystik findet sich neben der Bibel (7, 12, 40) auch im Koran (7, 19, 40) und im Mahabharata (18, 108, 700, 1008).

          Hierzulande finden wir die Verknüpfungen von Zahlen und Worten u.a. beim z.T. hysterisch unterstellten „Nazi-Code) … auweia, das Mahabharata hat den „Adolf-Hitler-Code“ 18 in der Bedeutung von „Die Mahabharata ist in 18 Parvas (Buchabschnitte) unterteilt.
          Die epische Schlacht von Kurukshetra dauerte 18 Tage – beide Vorkommen unterstreichen die symbolische Bedeutung der Zahl.).

          Vielleicht sollte man das Mahabharata vorsichtshalber verbrennen … 
          … und der Grünen-Politiker Anton Hofreiter sollte nicht mehr seine Initialen schreiben dürfen.
          … und die Volljährigkeit sollte nicht mit 18 Jahren beginnen, sondern mit 19, weil man das 18. Lebensjahr politisch-korrekt abschafft.

          Nochmal zum Wikipedia-Eintrag über Dreieckszahlen: dort taucht zweimal der Name eines Mathematikers auf: Carl Friedrich Gauß.
          Bei einer im Dritten Reich erforderlichen Ahnenforschung hat meine Großmutter mütterlichseits herausgefunden, dass in der Famile eine geborene Gauß vorkommt, die in direkter Linie zu Carl Friedrich führt.
          Die vielen Generationen, die dazwischen liegen, haben leider verhindert, dass ich etwas von diesem mathematischen Genie vererbt bekam … 
          Es gab auch noch einen Bach im Stammbaum, der etwas mit einem Kind von Johann Sebastian zu tun hat – aber ich kann eine Orgel nicht spielen, sondern nur anstaunen; dafür kann ich einen DVD-Abspieler bedienen.

          Ich wünsche Ihnen ein schönes Rest-Wochenende

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