
Wunstorf/Dedensen (red). Am heutigen Montagmorgen war es auf der A2 kurz vor der Abfahrt Kolenfeld in Richtung Dortmund zu einem ungewöhnlichen LKW-Unfall gekommen: Ein Lastwagen mit Anhänger war gegen 4.30 Uhr in der Frühe von der Fahrbahn abgekommen – und deutlich neben der Autobahn im Straßengraben liegengeblieben.
Die freiwilligen Feuerwehren aus Dedensen, Gümmer, Lohnde und Seelze rückten mit Rettungsdienst und Polizei zur Unfallstelle aus. Zunächst war unklar gewesen, ob und wie viele Verletzte es gab.
Offenbar war der LKW jedoch ohne weitere Beteiligung von anderen Fahrzeugen verunfallt, hatte den Standstreifen und den Grünstreifen überfahren, dann eine kleinere Baumreihe durchbrochen und war schließlich im Graben zwischen Feld und Autobahn zum Stehen gekommen.
Der Transport war dabei nicht umgekippt, sondern befand sich in markanter Schräglage am Hang neben der Autobahn. Zwei Insassen in der Fahrerkabine waren bei dem Unfall leicht verletzt worden und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Die Rettungskräfte der Feuerwehr konnten die Einsatzstelle gegen 6 Uhr nach anderthalb Stunden wieder verlassen.
Der LKW befand sich aber weiterhin im Graben. Am Nachmittag wurde dann von Spezialfirmen mit der Bergung des Transports begonnen. Dazu wurden neben Spezialfahrzeugen auch ein Autokran eingesetzt. Die dreispurige Autobahn wurde dafür auf eine Spur verengt. Nur die linke Spur in Richtung Dortmund blieb offen. Die beiden rechten Fahrspuren wurden von den Bergungsfahrzeugen in diesem Bereich belegt. In der Folge bildete sich ein Stau zurück bis nach Garbsen – seitdem zeigen die Verkehrsdienste diesen Autobahnabschnitt als Dauerstau mit stockendem Verkehr an.
Die Bergungsarbeiten laufen dabei über die Baumreihe zur Autobahn hinweg und durch die Böschung hindurch. Dazu wurde auch eine neue Schneise gesetzt. Auch am späteren Nachmittag war der LKW noch nicht aus dem Graben geholt, erst gegen Abend war zunächst die Zugmaschine wieder Richtung Asphaltfahrbahn der Autobahn bewegt worden, so dass das Führerhaus auf dem Standstreifen zu sehen war. Die Bergungsarbeiten dauern weiter an.
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