Wunstorfer Auepost
[Anzeige]

Kopftritt am Wunstorfer Busbahnhof

24.03.2024 • Redaktion • Aufrufe: 3221

Äußerst brutal entwickelte sich eine Auseinandersetzung am Freitag am Wunstorfer ZOB: Einem Mann wurde unter anderem gegen den Kopf getreten. Der Täter flüchtete in Begleitung einer Frau.

24.03.2024
Redaktion
Aufrufe: 3221
ZOB Wunstorf
Wunstorfer ZOB (Archivbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Am vergangenen Freitag gerieten zwei Männer am Wunstorfer ZOB in Streit, der schließlich zu Handgreiflichkeiten führte: Gegen 17 Uhr waren die beiden Kontrahenten verbal aneinandergeraten, kurz darauf attackierte einer den anderen mit einem Faustschlag. Der Getroffene ging zu Boden. Bereits am Boden liegend, wurde ihm auch noch einmal gegen den Kopf getreten.

Der Täter – bekleidet mit einer beigefarbenen Jacke und etwa zwischen 25 und 30 Jahre alt – flüchtete nach der Attacke in Richtung Bahnhof. Er befand sich in Begleitung einer Frau in etwa gleichem Alter. Laut Angaben der Polizei Wunstorf hatten beide ein südländisches Erscheinungsbild, die Frau trug ein Kopftuch.

Opfer im Krankenhaus

Das Opfer erlitt durch den Angriff Kopfverletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Der unbekannte Angreifer konnte bislang nicht gefasst werden. Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat Wunstorf unter Telefon (05031) 9694-115 in Verbindung zu setzen.

Wenn jemand eine Körperverletzung auf eine Weise begeht, die das Opfer in Lebensgefahr bringen kann, begeht er eine sogennannte gefährliche Körperverletzung. In Deutschland bedeutet dies bei einer Verurteilung automatisch eine Gefängnisstrafe für den Täter. Die Haftstrafe kann zwischen 3 Monaten und 10 Jahren betragen. Schläge oder Tritte an den Kopf werden von der Rechtsprechung normalerweise immer als lebensgefährdend betrachtet. 
[Anzeigen]
Auepost wird unterstützt von:

Kommentare


  • Grit D. sagt:

    Dass Streits- vorzugsweise zwischen den „Herren der Schöpfung“ (naja)- öfter mal völlig aus dem Ruder laufen, gibt’s auch auch in unserer eher kleineren Stadt Wunstorf; die leider gar nicht so friedlich ist.

    Ansich denk ich zwar:
    wenn die meinen, aufeinander eindreschen zu wollen- ‚wehe, wenn sie losgelassen‘!-, und gemeint wird, das unbedingt zu brauchen= nicht schön, doch von mir aus.

    Doch in einer derartigen Brutalität wie in diesem Artikel geschildert, hat sich das mit lass die doch aufeinander einprügeln zumindest bei mir erledigt.

    Auch wenn die Chancen eher gering ausfallen dürften, den Täter ermitteln zu können, so hoffe ich dennoch darauf.
    Denn SO junger Mann geht’s gar nicht!!

  • Basti g. sagt:

    Sowas gab es früher nicht !

  • Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    Kontakt zur Redaktion

    Tel. +49 (0)5031 9779946
    info@auepost.de

    [Anzeigen]

    Artikelarchiv

    Auepost auf …