Wunstorf (red). An Flugbewegungen am Fliegerhorst sind die Wunstorfer gewöhnt, auch tiefer fliegende Transportmaschinen oder gar Großmanöver werden kaum als störend wahrgenommen. Am Dienstagabend, den 12. September, könnte jedoch mancher aufhorchen, denn es kommt für rund dreieinhalb Stunden zu Nachtflügen im Rahmen einer Trainingsmission. Das LTG 62 informiert deshalb vorsorglich über die geplanten Flugbewegungen: Ein A400M wird zwischen 21 Uhr und ca. 0.30 Uhr sowohl über dem Fliegerhorst kreisen, Starts und Landungen üben, als auch in der Flughafenumgebung für taktische Verfahren fliegen.

Der Fliegerhorst Wunstorf ist bekannt als die Heimat des Lufttransportgeschwaders (LTG) 62 - und das von ihm geflogene Flugzeugmuster A400M, dem militärischen Airbus-Transporter. Die Militärbasis ist der einzige Standort für die Militärtransporter der Luftwaffe, womit Wunstorf zum Beispiel als Drehkreuz für militärische Logistikoperationen dient.
Update: Die Flugbewegungen fielen gering aus – das teils parallel vorbeiziehende Gewitter war in der Kernstadt lauter zu vernehmen als die Motorengeräusche der wenigen startenden und landenden Militärtransporter auf dem Fliegehorst. Unter manchen Wunstorfern herrschte unabhängig davon beinahe schon Unverständnis, weshalb die Bundeswehr vorsorglich vorab auf die Nachtflüge hingewiesen hatte – die Geräuschemissionen seien nicht anders als sonst auch und vor Ort eine Selbstverständlichkeit, hieß es da etwa. Fraglich ist jedoch, wie das Urteil ausgefallen wäre, wenn die Luftwaffe nicht vorher informiert hätte – zuletzt hatten sich vor allem Anwohner aus Neustadt darüber beschwert, dass es zu nächtlicher Uhrzeit zu größeren Flugbewegungen aus Richtung Wunstorf gekommen war.
Hat nicht stattgefunden.
Nur ein Transport von 20:54 nach ETSH und zurück ETNW 22:27