
Wunstorf (red). Wie die Stadtverwaltung Wunstorf heute mitteilte, kommt es in jüngster Zeit zu Störungen bei der Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet. Vor allem im Bereich Steinhude, Bokeloh und Luthe seien die Straßenlaternen betroffen, so Lisa-Marleen Schmitz vom Bürgermeisterbüro.
Aufgrund der dauerfeuchten Böden infolge von Niederschlägen und Hochwasser dringe Feuchtigkeit in die unter der Erde verlegten Leitungen ein und verursache dort Kurzschlüsse. Dies löse die Sicherungen der betroffenen Stromkreise aus, und die Straßenbeleuchtung erlischt.
Eine dauerhaft wirksame Behebung des Problems sei nur durch Erdarbeiten möglich, für eine Reparatur müsste direkt an den Leitungen gearbeitet werden. Dies sei wegen der aufgeweichten Böden derzeit aber nur schlecht möglich.
Die Stadtverwaltung versucht daher aktuell, die Beleuchtung notdürftig wieder einzuschalten. Dazu wird geprüft, ob die Kurzschlüsse alle Phasen eines Kabels betreffen oder ob die Beleuchtung auch auf eine noch funktionstüchtige Phase umgeschaltet werden kann.
Ausgefallene Straßenbeleuchtungen in Wunstorf können online über den Mängelmelder der Stadt mitgeteilt werden.
Erdkabel sind extra beschichtet und dicht ! Bauzaunfelder mit provisorischen Lampen ist auch nicht die Lösung theoretisch müsste jedes bauzaunfeld mit einem erdspiess geerdet werden also mit viel Arbeit verbunden
Frage: Warum verlegt man so wichtige Leitungen nicht in Wasserdichte Kabelkanäle? Zu teuer? Aber alles danach aufzugraben ist ebenso Kostenintensiv. Liebe Stadt, mal darüber nachdenken.
Antwort:
1) Ja, es ist MASSIV zu teuer.
2) Warum sollte ein Kabelkanal dichter als das Kabel selbst sein? Der ist potentiell undichter.
3) Das Kabel bzw. dessen Außenmantel IST der kabelkanal selbst.
Lieber Bernd-Michael Rosenbusch, mal darüber nachdenken.
Die Stadt hat sogar eigene Elektriker aber keiner sagt was
Ist das eine wohlwollende Annahme?
Ich kenne das auch anders.
Wenn jemand etwas sagt, dann gilt er als unbequemer Querulant und hat in gewisser Weise Vorgesetzte kritisiert, da die nicht selber drauf gekommen sind, oder sogar schlimmer, nicht drauf kommen dürfen.
Der muss dann mittelfristig weg.
Erdkabel halten ca. 40 Jahre sogar im Wasser. Problematischer sind die Verbindungen (Abzweigungen) in der Erde. Diese müssen sehr sorgfältig ausgeführt werden. Außerdem dürfen keine Steine in das Sandbett kommen.
Wenn ich nachts zuhause bin, brauche ich die Beleuchtung nicht.
Wenn Straßenbeleuchtung so wichtig ist, warum haben de dann keine Akkus?
In Indien werden alle Leitungen an Masten aufgehängt. Da kann der Regen von den Kabeln schön abtropfen.
Ja, und in Afrika leuchten einem die Augen von Raubkatzen an. Die laufen einem sogar freiwillig hinterher.
Egal Hauptsache wir haben neue bänke in der Stadt stehen
Wenn man nicht mehr weiter weiß, holt man die Klamotte mit den Bänken wieder raus.
Poltern geht, pluralistisch und dialogorientiert mal in Prozesse einbringen geht aber nicht.
Bom.Basti.G.
Setzen Sie sich mal auf die nassen holzbänke
Technisch würde mich interessieren, ob es tatsächlich die Kabel und/oder die Muffen (wenn die nicht extrem akkurat gemacht werden, gehen die gern mal hoch) sind.
Das Erdkabel selbst durch Wasser angegriffen werden, ist mir neu, denn dafür sind sie eigentlich gemacht, habe ich bisher angenommen.