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Massenkarambolage auf der A2 nach Stopp auf der linken Überholspur – Verursacher flüchtet und lässt Beifahrerin zurück

01.09.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 1

Plötzlich hält ein VW auf der linken Überholspur der Autobahn Richtung Wunstorf. Sechs andere Autos versuchen auszuweichen und geraten dabei in eine Massenkarambolage. Der Verursacher flüchtet.

01.09.2025
Redaktion
2 Min.
A2 im Bereich Rodenberg/Bad Nenndorf (Archiv)

Region (red). Am vergangenen Samstag war die A2 Dauerthema im Verkehrsfunk: Zwischen Lauenau und Bad Nenndorf war es zu einem schweren Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen.

Im Bereich Rodenberg wurden dabei zwei Autoinsassen schwer und sechs leicht verletzt. Ein bislang unbekannter Autofahrer hielt aus ebenfalls bislang ungeklärten Gründen plötzlich auf der A2 in Richtung Hannover an, als er sich zwischen den Anschlussstellen Launau und Bad Nenndorf befand.

Dies geschah nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gegen 14.20 Uhr auf der linken Überholspur. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wichen mehrere Fahrzeuge aus und kollidierten dabei miteinander.

Bei dem stoppenden Fahrzeug handelte es sich um einen VW Touran. Die ausweichenden Autos waren ein VW Amarok, ein Audi Q2, ein Ford Transit, ein BMW der X-Reihe sowie zwei Skoda Octavia.

Touran-Fahrer verschwunden

Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte verließ der Touran-Fahrer die Unfallstelle in unbekannte Richtung. Nur seine Beifahrerin, eine 27-jährige Dillenburgerin, blieb an der Unfallstelle, sie war bei der Karambolage leicht verletzt worden.

Die 40-jährige Beifahrerin des unverletzten 46-jährigen Amarok-Fahrers, beide aus Brandenburg an der Havel, erlitt ebenso leichte Verletzungen. Ein 77-Jähriger und seine 74-jährige Beifahrerin, beide aus Essen, die mit dem Audi Q2 unterwegs waren, wurden leicht und schwer verletzt. Ein 27-jähriger Skoda-Fahrer aus Hannover wurde leicht verletzt, seine 28-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Hannover, allerdings schwer. Ein 76-Jähriger und seine 69-jährige Beifahrerin, beide aus Gardelegen und Insassen des BMW, erlitten durch den Aufprall keine beziehungsweise nur leichte Verletzungen. Eine 64-jährige Skoda-Fahrerin aus Messenkamp wurde ebenfalls leicht verletzt, nur der 34-jährige Ford-Transit-Fahrer aus Moldau wies keine Verletzungen auf.

Rettungshubschrauber landen auf Autobahn

Auf der Autobahn landeten mehrere Rettungshubschrauber und brachten die am schwersten Verletzten unter Notarztbegleitung in Krankenhäuser. Die übrigen Verletzten wurden vom bodengebundenen Rettungsdienst versorgt.

Die Autobahn blieb in Fahrtrichtung Hannover bis etwa 20 Uhr voll gesperrt, während die Rettungsmaßnahmen und später die Verkehrsunfallaufnahme andauerten. Erst dann konnte die Autobahn nach rund 6 Stunden wieder freigegeben werden. Den entstandenen Sachschaden gibt die Polizei mit rund 36.000 Euro an.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder dem flüchtigen Touran-Fahrer machen können, sich unter Telefon (0511) 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst zu melden.

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Kommentare


  • Jerry sagt:

    Na, hoffen wir mal, dass der Verursacher keine Connection zur Enterprise hat und sich hat hochbeamen lassen.

    Sobald man ihn gefasst hat, gehört er für versuchten Totschlag in mehreren Fällen anklagt. Führerschein auf Lebenszeit gesperrt sowieso.

    Den Verletzten wünsche ich schnelle Genesung, körperlich wie seelisch!

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