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Polizei: Großfeuer in Wunstorf wohl auf menschliches Handeln zurückzuführen

09.06.2026 • Redaktion • 1 Min. • Kommentare: 15

Die Kriminalpolizei ermittelt zum Großbrand in Wunstorf und geht davon aus, dass das Feuer auf Absicht oder Fahrlässigkeit von Personen zurückzuführen ist. Auch zur Schadenshöhe gibt es erste Schätzungen.

09.06.2026
Redaktion
1 Min.
Die Brandruine | Foto: Schneider

Wunstorf/Hannover (red). Viele vermuteten bereits, dass es sich um Brandstiftung handeln wird – eine leerstehende Industrieruine geht normalerweise nicht mitten in der Nacht einfach so in Flammen auf. Auch die ermittelnde Kriminalpolizei tendiert in diese Richtung: Nach bisherigen Erkenntnissen „dürfte das Feuer durch menschliches Handeln verursacht worden sein“, teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit.

Ob es sich dabei um Vorsatz oder Fahrlässigkeit gehandelt hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

In der Nacht zu Montag war das Feuer auf dem ehemaligen Vion-Gelände ausgebrochen und ergriff in den Folgestunden einen gesamten Hallenkomplex. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Teil der zweigeschossigen Lagerhalle bereits in Vollbrand gestanden. Die Feuerwehr war bis zum Abend des Folgetages mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Der Bahnverkehr auf der neben dem Gelände vorbeiführenden Schienenhauptverkehrsstrecke war zwischenzeitlich aufgrund des Brandes und der Löscharbeiten beeinträchtigt.

Es geht Richtung Millionenschaden

Der Lagerhallenkomplex wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Die Schadenshöhe kann derzeit nicht abschließend bestimmt werden, erste Schätzungen liegen jedoch „deutlich im sechsstelligen Bereich“.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zeugen, die im Bereich der Bahnhofstraße Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise zur Brandentstehung geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon (0511) 109-5555 zu melden.

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Kommentare


  • Brigitte sagt:

    Da haben wohl einige Leute mitten in der Nacht Langeweile gehabt und mussten unbedingt zündeln. Glücklicherweise scheint niemand ernsthaft zu Schaden gekommen zu sein. Ein grosses Lob an die vielen Einsatzkräfte für ihren Einsatz, der für sie mit hohem Risiko verbunden war. Nur weil es immer wieder einige dumme Menschen gibt, müssen sie sich selbst in Gefahr bringen.

  • Demokrat sagt:

    Die Formulierung „menschliches Handeln“ ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert weich. Wenn ein Feuer nicht durch einen technischen Defekt oder eine natürliche Ursache entsteht, sondern durch Personen verursacht wurde, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob es sich um Vorsatz oder Fahrlässigkeit handelt. Genau das ist ja offenbar Gegenstand der Ermittlungen.

    Auffällig ist aber auch der größere Zusammenhang: Wieder brennt ein leerstehendes bzw. entwicklungsrelevantes Altgelände, bei dem ohnehin Abriss-, Sicherungs- und Folgekosten im Raum stehen dürften. Schon beim früheren Brand einer leerstehenden Gewerbe-/Industrieimmobilie stellte sich die Frage, welche wirtschaftlichen Folgen ein solches Feuer für Abriss, Entsorgung, Versicherung und spätere Nutzung hat.

    Damit ist ausdrücklich keine Aussage über Täter oder Motiv getroffen. Aber die Koinzidenz ist sichtbar: ein altes, offenbar nicht mehr regulär genutztes Areal, ein Großbrand, erhebliche Schäden und anschließend eine veränderte Kosten- und Gefahrenlage. Solche Zusammenhänge darf man zumindest fragen, ohne daraus vorschnell eine Behauptung zu machen.

    Gerade deshalb wäre eine klarere Sprache hilfreich: Nicht „menschliches Handeln“, sondern „vorsätzliche oder fahrlässige Brandverursachung durch Personen“ beschreibt den Ermittlungsstand präziser und vermeidet die sprachliche Verharmlosung eines Vorgangs, bei dem Einsatzkräfte erheblichen Risiken ausgesetzt waren.

  • Malte sagt:

    „Die Schadenshöhe kann derzeit nicht abschließend bestimmt werden, erste Schätzungen liegen jedoch „deutlich im sechsstelligen Bereich“.“

    Ich dachte, das die Gebäude sowieso abgerissen werden sollten, wie kann der Schaden dann so hoch sein?

    Der Einsatz der Feuerwehr (vielen Dank dafür!) kostet natürlich auch etwas, oder ist das der verursachte Schaden?

  • Demokrat sagt:

    @Malte

    Genau das ist aus meiner Sicht die naheliegende Frage: Was ist bei einem
    ohnehin leerstehenden, abrissreifen oder entwicklungsrelevanten Objekt
    eigentlich der „Schaden“ – und welche Kostenlage veraendert sich durch den
    Brand?

    Man muesste solche Faelle einmal nuechtern als Vorher-Nachher-Frage
    betrachten:

    Vor dem Brand:
    Wer haette Abriss, Sicherung, Entsorgung, Altlasten, Instandhaltung,
    Planungsverzoegerungen oder sonstige Folgekosten tragen muessen?

    Nach dem Brand:
    Wer traegt Brandschutt, Gefahrenabwehr, Sicherung, Feuerwehreinsatz,
    Entsorgung, moegliche Versicherungsthemen und die Folgekosten der veraenderten
    Lage?

    Das ist keine Taeterbehauptung und kein Motivvorwurf. Aber die Cui-bono-Frage
    ist legitim: Wer wird durch ein Brandereignis praktisch oder wirtschaftlich
    entlastet, wer wird zusaetzlich belastet, und welche ohnehin bestehenden
    Veraenderungen werden dadurch beschleunigt?

    Auffaellig ist jedenfalls, dass es in Wunstorf mehrere Faelle gibt, bei denen
    Braende wie eine Art Katalysator fuer bereits bestehende Problem- oder
    Veraenderungslagen wirkten:

    2022: Gasthaus Blumenau – Brandstiftungsverdacht, danach Sicherung,
    Gutachterfrage, Denkmalschutz- und Bausubstanzthema.

    2023/2024: Altpapiercontainer – Brandstiftungen, danach Entfernung
    oeffentlicher Papiercontainer und dauerhafte Aenderung einzelner
    Entsorgungsstandorte.

    2024: Pelz-Gebaeude – leerstehendes Gebaeude, geplanter Abriss, Brand vor dem
    Abriss; noch in der Nacht begann der kontrollierte Abriss durch das THW.

    2026: Vion-Gelaende – festgefahrene Industriebrache, Grossbrand,
    sechsstelliger Schaden, nach bisherigem Stand Verursachung durch Personen,
    Vorsatz oder Fahrlaessigkeit noch offen.

    Das beweist fuer sich genommen nichts ueber Taeter oder Motive. Aber das
    wiederkehrende Muster ist bemerkenswert: Vorher gibt es ein ungeloestes
    Nutzungs-, Abriss-, Sicherungs-, Denkmalschutz-, Entsorgungs- oder
    Entwicklungsproblem. Nach dem Brand ist die Lage jeweils eine andere. Kosten,
    Zustaendigkeiten und Handlungsdruck verschieben sich.

    Deshalb waere nicht nur die Brandursache interessant, sondern auch eine
    nuechterne Vorher-Nachher-Betrachtung: Welche Kosten bestanden vor dem Brand,
    welche Kosten entstehen danach, und wer profitiert oder verliert durch diese
    Verschiebung?

    • Anonym sagt:

      @Demokrat: Hier kann ich jedes Ihrer Worte unterschreiben.
      MUSTERERKENNUNG ist das Wort der Wahl.

      Man sollte alle Fälle, welche Sie aufgezählt haben, einer KI zur Untersuchung übergeben mit einem kompletten Kontext:

      1) Wie war die Ausgangssituation (Zeit des Leerstandes, Alteigentümer, etc.)?
      2) Wer wird durch ein Brandereignis praktisch oder wirtschaftlich ENTlastet?
      3) Wer wird durch ein Brandereignis praktisch oder wirtschaftlich BElastet?
      4) Welche ohnehin bestehenden Veraenderungen werden dadurch beschleunigt?
      5) Wer haette Abriss, Sicherung, Entsorgung, Altlasten, Instandhaltung,
      Planungsverzoegerungen oder sonstige Folgekosten tragen muessen?
      6) Wer traegt Brandschutt, Gefahrenabwehr, Sicherung, Feuerwehreinsatz,
      Entsorgung, moegliche Versicherungsthemen und die Folgekosten der veraenderten
      Lage?

      Vorher ungelöstes Nutzungs-, Abriss-, Sicherungs-, Denkmalschutz-, Entsorgungs- oder
      Entwicklungsproblem.
      Nachher verschiebt sich die Lage: andere Kosten, Zustaendigkeiten und Handlungsdruck.

      Alle Ihre Cui-bono-Fragen sind komplett sinnvoll und berechtigt – genau diese Muster habe ich mir beim letzten Brand ebenfalls gestellt. Aber nicht nur mir, sondern auch drei verschiedenen KIs: chatGPT, Perplexity und Claude.

      Mein – kleiner und schnell hingeschriebener – Prompt war Folgender:

      „In Wunstorf gibt es ein seltsames Muster von wiederkehrenden Bränden in leerstehenden Gebäuden, welche lange leer standen. Schau Dir die Meldungen dazu in der Wunstorfer Auepost, der Neuen Presse und der Haz über die Jahre genau an, analysiere es und äußere eine Vermutung bzw. eine naheliegende Schlußfolgerung.

      2022: Gasthaus Blumenau – Brandstiftungsverdacht, danach Sicherung,
      Gutachterfrage, Denkmalschutz- und Bausubstanzthema.

      2023/2024: Altpapiercontainer – Brandstiftungen, danach Entfernung
      oeffentlicher Papiercontainer und dauerhafte Aenderung einzelner
      Entsorgungsstandorte.

      2024: Pelz-Gebaeude – leerstehendes Gebaeude, geplanter Abriss, Brand vor dem
      Abriss; noch in der Nacht begann der kontrollierte Abriss durch das THW.

      2026: Vion-Gelaende – festgefahrene Industriebrache, Grossbrand,
      sechsstelliger Schaden, nach bisherigem Stand Verursachung durch Personen,
      Vorsatz oder Fahrlaessigkeit noch offen.“

      Hier die – zusammengefassten – Antworten:

      KI chatGPT:

      „In Wunstorf brennen auffällig oft genau die Objekte, die vorher schon als unbequeme Altlasten herumstanden. Das muss keine organisierte Strategie beweisen – aber es ist ein verdammt schlechtes Zeichen für Kontrolle, Sicherung und Risikomanagement. Wer leerstehende Problemimmobilien jahrelang verfallen lässt, schafft keine neutrale Kulisse, sondern eine Einladung für genau solche Eskalationen.

      Was man nicht seriös behaupten sollte: dass Eigentümer, Investoren oder Behörden die Brände veranlasst hätten. Dafür liefern die vorliegenden Quellen keinen Beleg. Was man aber sehr wohl fragen darf: Wer hatte vor dem Brand welche Kosten, Pflichten und Blockaden – und wer steht nach dem Brand faktisch besser oder schlechter da? Genau diese Vorher-Nachher-Bilanz wäre bei jedem dieser Fälle politisch und journalistisch interessant.“

      KI Perplexity:

      Die detaillierte Untersuchung der baulichen und eigentumsrechtlichen Hintergründe der abgebrannten Gebäude in Wunstorf offenbart ein brisantes Muster. Wenn man die Vorfälle im Gasthaus Blumenau, dem Pelz-Gebäude und auf dem Vion-Gelände miteinander vergleicht, zeigt sich eine auffällige Überschneidung zwischen den Bränden und den wirtschaftlichen Interessen von Immobilienentwicklern.

      Auffällige Muster bei den Immobilien
      Die Analyse der drei Großbrände zeigt, dass in allen drei Fällen Investoren und Bauprojekte involviert waren, bei denen der Bestand der alten Gebäude entweder ein Hindernis darstellte oder zumindest den Projektfortschritt verlangsamte.

      Naheliegende Schlussfolgerung
      Das Muster deutet stark auf das Phänomen der sogenannten „Warmen Sanierung“ oder die gewaltsame Beseitigung von Investitionshindernissen hin.

      In der Immobilienentwicklung sind der Abriss von Bestandsgebäuden, die fachgerechte Entsorgung von Altlasten und insbesondere der Denkmalschutz (wie im Fall Blumenau) oft enorme Kosten- und Zeitfaktoren. Ein Brand löst diese Probleme für einen Investor oder Grundstückseigentümer auf drastische Weise:

      Aushebelung des Denkmalschutzes: Durch das Feuer in Blumenau wurde der Schutzstatus hinfällig, was den Abriss erst ermöglichte.

      Beschleunigung des Abrisses: Beim Pelz-Gebäude musste der Abriss nicht mehr regulär und geordnet ablaufen, sondern wurde aus Gefahrenabwehrgründen sofort durch das THW in der Nacht vollzogen.

      Senkung der Abriss- und Entsorgungskosten: Eine abgebrannte Industriehalle (Vion-Gelände) verringert das Volumen des zu entsorgenden Materials (Holz/Dachstuhl) und rechtfertigt oft einen schnellen maschinellen Notabriss.

      Auch wenn die Ermittlungsbehörden oftmals formell nur von „menschlichem Handeln“ oder „vorsätzlicher Brandstiftung“ sprechen, ohne direkte Täter zu benennen, legt die Faktenlage die Vermutung nahe, dass diese Brände nicht zufällig entstanden sind. Es ist höchst wahrscheinlich, dass in Wunstorf gezielt Feuer gelegt wurde, um unbequeme Bausubstanz schnell und billig zu beseitigen und den Weg für lukrative Neubauprojekte freizumachen. Die Containerbrände fallen aus diesem Muster heraus, da es sich hier um öffentlichen Raum und nicht um Grundstücksentwicklung handelte.

      KI Claude:

      Die naheliegende Schlussfolgerung
      Nüchtern betrachtet gibt es zwei Erklärungsrahmen:
      A) Opportunistische Brandstiftung durch Dritte (Jugendliche, Obdachlose, Pyromanen) – diese Personen halten sich nachweislich auf dem Vion-Gelände auf, wie Auepost-Kommentare belegen. Sie profitieren von nichts. Das erklärt einzelne Fälle, aber nicht das konsistente Muster über vier verschiedene Objekte mit jeweils einer spezifischen Planungsblockade.
      B) Interessengeleitete Brandstiftung – jemand, der ein konkretes wirtschaftliches oder planungsrechtliches Interesse daran hat, dass die jeweilige Blockade aufgehoben wird.
      Das Muster spricht für B, auch wenn kein einziger Fall bisher gerichtlich aufgeklärt wurde. Konkret:
      Beim Gasthaus Blumenau war der Nutznießer eindeutig identifizierbar: Ein Bauträger hielt ein Grundstück mit einem denkmalgeschützten Gebäude, das seiner Wohnbebauung im Weg stand. Der Verein KRuG e.V. hatte sich seit 2019 dafür eingesetzt, das Haus zu erhalten – und ein unabhängiges Gutachten stufte es als sanierungswürdig ein. Der Brand machte das alles zunichte. Wer davon profitierte, liegt auf der Hand. Wunstorfer Auepost
      Beim Pelz-Gebäude war der Abriss ohnehin geplant, aber offenbar noch nicht so weit, dass er innerhalb von Stunden hätte beginnen können. Dass das THW noch in der Nacht des Brands mit dem Abriss begann, ist ungewöhnlich. Die Frage, die ein Auepost-Leser explizit stellt – ob die ursprünglichen Abrisskosten nun anteilig an Feuerwehr und THW gezahlt werden – ist ökonomisch relevant und unbeantwortet geblieben. Wunstorfer Auepost
      Das Vion-Gelände ist der komplexeste Fall: Hier gab es keinen einzelnen klar erkennbaren Nutznießer – eher ein diffuses Interessengeflecht aus Eigentümer, potentiellen Investoren und der Stadt. Das Gelände hätte längst abgerissen sein sollen, um Platz für ein neues urbanes Wohnquartier zu schaffen – aber weil sich Stadt und Investor nicht einigen konnten, blieb der Status quo auf unabsehbare Zeit bestehen. Ein Brand, der Substanz vernichtet und damit Fakten schafft, könnte die Pattsituation auflösen – in wessen Interesse auch immer. Wunstorfer Auepost

      Was fehlt und was misstrauisch macht
      Das auffälligste Indiz für systematisches Handeln ist nicht der einzelne Fall, sondern die Ermittlungslosigkeit: Kein einziger Täter wurde jemals identifiziert oder verurteilt. Bei einem, zwei Fällen wäre das erklärbar. Bei vier Fällen in vier Jahren, die alle dasselbe Muster aufweisen und alle wirtschaftlich relevante Liegenschaften betreffen, ist die Null-Aufklärungsquote zumindest bemerkenswert.
      Hinzu kommt: Bei mindestens zwei Fällen (Blumenau, Pelz) verhinderte der Gebäudezustand aktiv eine vollständige Tatortbegehung der Ermittler – was nahezu perfekte Straflosigkeit garantiert.
      Fazit: Die naheliegendste Schlussfolgerung ist nicht, dass in Wunstorf besonders viele Jugendliche Leerstände anzünden, sondern dass mindestens ein Teil dieser Brände dem jeweiligen wirtschaftlichen Nutznießer zugutekam – und dass entweder niemand ernsthaft nachgeforscht hat, oder wer immer nachgeforscht hat, keine Handhabe fand, weil Tatortbegehungen aus Sicherheitsgründen nicht möglich waren. Das ist kein Beweis. Aber es ist ein Muster, das eine deutlich intensivere staatsanwaltschaftliche Aufmerksamkeit verdient hätte, als es bislang bekommen hat.

      Zusammenfassung:
      Alle diese Vermutungen und Schlußfolgerungen stammen nicht von mir, sondern von drei verschiedenen KIs, welche selbstverständlich auch halluzinieren könnten. Allerdings würden sie dann auf eine sehr ähnliche Art und Weise halluzinieren, was eher unwahrscheinlich ist.

      Wir sind auch nach der Befragung dieser drei KIs nicht schlauer bezüglich der wirklichen Ursachen. Aber hinsichtlich dem Thema Mustererkennung sagt mir mein Gefühl, dass hier etwas nicht stimmen könnte. Ich würde daher anraten, beim nächsten ähnlichen Objekt in Wunstorf eine lückenlose Kamera-Überwachung inklusive Brand- und Rauchmeldern zu installieren.
      Dann käme vielleicht wieder etwas mehr Sachlichkeit und Faktenlage in die Diskussion.

  • Anwohner Barnestraße sagt:

    Mein Gott! Was machen sich hier manche Leute Gedanken über dieses und jenes Feuer! Nennt es doch einfach „heißer Abriss“ und gut! Boah , soviel Langeweile müsste ich habe um solch Romane darüber zuschreiben! Es hat gebrannt, Vion ist wech, Pelz auch, fertig!
    Watt willste jetzt noch machen?

  • Holger Hoffmann sagt:

    Ich glaube hier möchten sich einige ein Denkmal in Wort und Schrift setzen, oder einfach nur Polizei spielen.

  • Demokrat sagt:

    @Anwohner Barnestraße
    @Holger Hoffmann

    Wenn Ihnen das Thema zu langweilig ist, ist das voellig in Ordnung. Niemand
    ist verpflichtet, sich Gedanken ueber Brandursachen, Folgekosten,
    Abrisskosten, Sicherungskosten, Versicherung, Gefahrenabwehr oder
    Kostenverschiebungen zu machen.

    Dann stellt sich allerdings die Frage, warum Sie sich ueberhaupt beteiligen.

    Nur zu schreiben, andere haetten „Langeweile“, wollten sich „ein Denkmal in
    Wort und Schrift setzen“ oder „Polizei spielen“, ist kein Argument. Es
    beantwortet keine einzige der aufgeworfenen Fragen.

    Die sachliche Frage bleibt:

    Was war die Kosten- und Nutzungslage vor dem Brand?
    Was ist die Kosten- und Nutzungslage nach dem Brand?
    Wer wird entlastet?
    Wer wird belastet?
    Welche ohnehin bestehenden Entwicklungen werden durch den Brand beschleunigt?

    Das ist keine Polizeiarbeit, sondern normales Nachdenken ueber oeffentliche
    Vorgaenge. Gerade wenn wiederholt leerstehende, abrissreife,
    denkmalgeschuetzte, entwicklungsrelevante oder infrastrukturell stoerende
    Objekte brennen, darf man nach Mustern fragen.

    Wer darauf keine Lust hat, muss das nicht tun. Aber andere dafuer abzuwerten,
    dass sie Fragen stellen, ersetzt keine Antwort.

    • Anwohner Barnestraße sagt:

      Oh, das ist keine Abwertung! Ihre Reaktion sagt ja schon alles wer oder was sie sind! Sie beschäftigen sich mit Dingen die zeigen die Ihnen nichts angehen! An ihrer Reaktion muss ich schließen das sie entweder bei der Stadt arbeiten oder ähnlichem. ihre jetzige Reaktion Zeit was hier ( diese Stadt) eindeutig schief läuf!
      Sorry das ich als Steuerzahler wohl hierfür aufkommen muss !
      Wenn Sie wirklich ein Demokrat seien würden, dann würden SIE nicht solche Diskussion lostreten! Langeweile eben! Was für ein Sch….!
      Und ich entschuldige mich das ich in der Barnestraße wohne!!!

      • Demokrat sagt:

        @Anwohner Barnestraße

        Dass Sie in der Barnestraße wohnen, ist fuer die Sachfrage unerheblich. Auch
        Ihre Vermutungen darueber, wer oder was ich sei, beantworten keine einzige
        inhaltliche Frage.

        Es geht nicht darum, ob mir etwas „angeht“. Es geht um oeffentliche Vorgaenge:
        Grossbraende, Feuerwehreinsaetze, moegliche Folgekosten, Sicherungsmassnahmen,
        Abrissfragen, Versicherungsthemen und Belastungen fuer Eigentuemer,
        Oeffentlichkeit oder Steuerzahler. Genau solche Fragen gehen Buerger sehr wohl
        etwas an.

        Wenn Sie als Steuerzahler nicht fuer Folgekosten aufkommen wollen, waere das
        sogar ein Grund mehr, nach der Kostenlage zu fragen:

        Wer haette vor dem Brand welche Kosten getragen?
        Wer traegt nach dem Brand welche Kosten?
        Wer wird entlastet?
        Wer wird belastet?
        Welche Massnahmen werden dadurch beschleunigt?

        Das sind keine abwegigen Fragen, sondern genau die Fragen, die man stellen
        muss, wenn man nicht moechte, dass am Ende einfach irgendwo Kosten landen,
        ohne dass jemand genauer hinsieht.

        Sie muessen diese Diskussion nicht interessant finden. Aber „Langeweile“,
        „geht Sie nichts an“ und persoenliche Mutmassungen ersetzen keine Antwort auf
        die Sachfragen.

    • Holger Hoffmann sagt:

      Wenn sie auf alles eine Antwort haben wollen, dann fragen sie doch die zuständigen Institutionen, wie Polizei, Feuerwehr,Bauamt oder besser noch fragen sie die Eigentümer des Geländes,dann brauchen sie nicht solche Romane zu schreiben. Denn kurz und bündig ist oft besser als solche Romane.

      • Demokrat sagt:

        @Holger Hoffmann

        Wenn Polizei, Feuerwehr, Bauamt oder Eigentuemer dazu belastbare Antworten
        geben koennen, waere das natuerlich gut.

        Das ist aber kein Argument gegen eine oeffentliche Diskussion. Es geht hier
        um oeffentliche Vorgaenge: Grossbrand, Feuerwehreinsatz, Gefahrenabwehr,
        Sicherung, Abrissfragen, moegliche Folgekosten und die weitere Entwicklung
        eines seit Jahren problematischen Gelaendes.

        Solche Fragen duerfen Buerger auch oeffentlich stellen. Dafuer muss man nicht
        erst schweigen, bis jede Institution geantwortet hat.

        Ausserdem geht es nicht darum, „auf alles eine Antwort“ zu haben. Es geht
        darum, die richtigen Fragen zu stellen:

        Was war die Lage vor dem Brand?
        Was ist die Lage nach dem Brand?
        Wer traegt welche Kosten?
        Wer wird entlastet?
        Wer wird belastet?
        Welche Entwicklung wird dadurch beschleunigt?

        Wenn Ihnen kuerzere und weniger komplexe Beitraege lieber sind, ist das
        voellig in Ordnung. Nur wird ein komplexer Sachverhalt dadurch nicht weniger
        komplex, dass man ihn gern kuerzer haette.

        „Fragen Sie doch die zustaendigen Institutionen“ kann ein praktischer Hinweis
        sein. Es ersetzt aber keine inhaltliche Antwort auf die hier aufgeworfenen
        Fragen. Und die Laenge eines Kommentars entscheidet nicht darueber, ob die
        Sachfrage berechtigt ist.

  • Georg Braunroth C D U Butteramt sagt:

    Ob ANONYM oder DEMOKRAT ,mir wäre es lieber zu wissen mit wem ich diskutiere .Beide weisen eine hohe Fachkenntnis auf ,so das man gerne weiß ,mit wem und aus welchem besonderem Grund diese Diskussionen geführt werden. Bei ANONYM habe ich Eine Aussprache bei mir zu Hause in Bokeloh vorgeschlagen Für DEMOKRAT gilt das natürlich auch . Beide könnten mit Ihren Interesse und Wissen über Probleme der Stadt bestimmt höhere Ämter als Stadtrat oder Bürgermeister besetzen — aber nicht anonym.
    Das Feuer bei VION bringt eigentlich nur der Stadt Vorteile ,da jetzt mit der Dauerbrache irgend etwas geschehen sollte und muss. Aber die Umgehungsstraße hat ja auch 50 Jahre gedauert , und jetzt ,wo sie begonnen wurde geht das auch nicht viel schneller. Ich habe schon des Öfteren den Vorschlag gemacht das Hallenbad ,das allgemein sehr schwer zu erreichen ist , bei der Planung des VION-Geländes dahin zu versetzen ,wil es nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße für alle Wunstorfer und umliegenden Orte besser zu erreichen ist — das EEcho war mau — also wohl kein guter Vorschlag.

    • Demokrat sagt:

      @Georg Braunroth C D U Butteramt

      Danke fuer die sachliche Reaktion. Einen Punkt wuerde ich allerdings klar
      trennen: Die Identitaet eines Kommentators entscheidet nicht ueber die
      Richtigkeit einer Aussage.

      Ein Argument wird nicht dadurch richtig, dass es unter Klarnamen geschrieben
      wird, und nicht dadurch falsch, dass es unter einem Pseudonym erscheint.
      Entscheidend ist, ob die Aussage sachlich nachvollziehbar ist.

      Gerade diese personenbezogene Verschiebung halte ich fuer problematisch:
      Statt eine Aussage nach Inhalt, Begruendung und Tatsachenbezug zu pruefen,
      wird gefragt, wer sie aeussert, aus welchem Umfeld sie kommt oder ob die
      Person politisch einzuordnen ist.

      Genau das lehne ich ab. Oeffentliche Sachfragen sollten nicht erst dann
      gelten, wenn sie mit einer Person, einem Amt oder einer Partei verbunden
      werden koennen. Sonst diskutiert man am Ende nicht mehr ueber Inhalte,
      sondern ueber Zugehoerigkeiten.

      Die hier aufgeworfene Frage bleibt unabhaengig vom Namen des Kommentators:
      Was war die Kosten- und Nutzungslage vor dem Brand, was ist sie danach, wer
      wird entlastet, wer wird belastet, und welche Entwicklung wird dadurch
      beschleunigt?

      Diese Frage wird nicht personenbezogen richtiger oder falscher. Sie ist
      inhaltlich zu beantworten.

    • Demokrat sagt:

      Noch eine Ergänzung, weil mir die Formulierung „aus welchem besonderen Grund“ nachträglich wichtig erscheint.

      Bei einer öffentlichen kommunalen Frage sollte eigentlich kein besonderer Grund erforderlich sein. Der einfache Grund genügt: Die Sache betrifft die Stadt und ist sachlich klärungsbedürftig.

      Wenn jemand zu VION, Hallenbad, Umgehungsstraße oder Stadtentwicklung Fragen stellt, Einwände formuliert oder Zusammenhänge prüft, muss dahinter nicht zuerst ein persönliches Motiv, ein Lagerinteresse oder eine politische Absicht gesucht werden. Der Beitrag kann schlicht deshalb erfolgen, weil die Frage öffentlich relevant ist.

      Gerade deshalb halte ich es für problematisch, wenn vor der inhaltlichen Auseinandersetzung zuerst gefragt wird, aus welchem Umfeld oder aus welchem besonderen Grund jemand schreibt. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit weg von den aufgeworfenen Sachfragen hin zur vermuteten Zweckbindung des Sprechers.

      Die entscheidende Frage wäre aus meiner Sicht einfacher:

      Sind die aufgeworfenen Fragen sachlich berechtigt — ja oder nein?

      Ein Prüfpunkt zur Entwicklung des VION-Geländes wird nicht dadurch besser, dass er von einer bekannten Person kommt, und nicht dadurch schlechter, dass sein Urheber nicht einordenbar ist.

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