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Selfies mit Sturmhaube: Polizeieinsatz an den Steinhuder Strandterrassen

06.04.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 21

Ein Mann hat am Samstag in Steinhude einen großen Polizeieinsatz ausgelöst: Er war mit Sturmhaube und scheinbar einem Maschinengewehr an den Strandterrassen unterwegs – als Privatperson.

06.04.2026
Redaktion
2 Min.
Polizist mit Trainingswaffe (Symbolbild)

Steinhude (red). Bei den Osterfeuern im Stadtgebiet am Samstag blieb alles friedlich, doch einige Stunden zuvor musste die Wunstorfer Polizei zu einem Einsatz nach Steinhude ausrücken.

Gegen 11.30 Uhr kam es zu dem Vorfall. Ein 56 Jahre alter Mann war im Bereich der Strandterrassen bei gutem Wetter für Selfies unterwegs. Dazu hatte er jedoch eine ungewöhnliche Verkleidung gewählt: Er trug eine Sturmhaube und hatte eine taktische Überziehweste angelegt. An der Kleidung waren Hoheitsabzeichen der Bundespolizei angebracht.

Nicht nur das – auch Waffen schien der Mann dabeizuhaben. Eine Pistole und ein Sturmgewehr hatte der 56-Jährige angelegt.

Bei den Waffen handelte es sich um funktionslose Attrappen, und auch der Mann war kein echter Polizist. Er zog in diesem Outfit aber nicht nur die Aufmerksamkeit der übrigen Steinhudebesucher auf sich, sondern auch die eines echten Polizeibeamten: Ein Polizist aus Nordrhein-Westfalen war privat ebenfalls in Steinhude unterwegs und sprach den Polizisten-Darsteller an.

Zufällig anwesender Polizist greift ein

Der Polizeibeamte nahm dem 56-Jährigen die Anscheinswaffen direkt ab und verständigte die Wunstorfer Polizei. Die eintreffenden Kollegen kümmerten sich um die Lage und stellten die vorläufig konfiszierte Ausrüstung sicher.

Gegen den Fotografen wurde sowohl ein Ordnungswidrigkeitsverfahren als auch ein Strafverfahren eingeleitet. Das Führen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit ist verboten, das Benutzen von Polizeihoheitszeichen ebenfalls.

Der Polizistendarsteller brachte sich damit auch selbst in reale Gefahr: Die Polizei weist darauf hin, dass ein solches Verhalten zu erheblichen Irritationen und damit zu Polizeieinsätzen führen kann. Was dem Akteur in Sturmhaube womöglich nicht bewusst genug war: Bei solchen Polizeieinsätzen tragen die Beamten dann echte Waffen mit scharfer Munition.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Kommentare


  • Anonym sagt:

    Sehr „schöner“ Fall von Alter schützt vor Torheit nicht.
    Wie kommt man bitte im Alter von 56 Jahren auf die Idee, zu Ostern mittags am touristisch meistbesuchten Ort Wunstorfs mit Sturmhaube und Sturmgewehr aufzulaufen.
    Wäre der auf einen etwas nervösen Polizisten getroffen, wäre er jetzt tot.
    Aber okay – zum Glück hat Wunstorf ja eine Psychiatrie und dort gehört der Kerl eingewiesen.
    Es wird immer bekloppter.

  • Grit D. sagt:

    „Alter schützt vor Torheit nicht.
    #Anonyms Kommentar ist zuzustimmen.

    Bin nicht vom Fach.
    Somit meine laienhafte (!) Überzeugung: dieser 56-Jährige hat mit seiner- sorry- schwachsinnigen Aktionb gezeigt „ich hab‘ nicht mehr alle Latten am Zaun“!

    Und verdammt viel Glück gehabt, dass keiner der eingesetzten Polizeikräfte die Nerven velor.
    „Das Glück ist mit die Dummen“…

    Es wird wirklich von Tag zu Tag spinnöser. Überall.

    • Frank sagt:

      Wenn „laienhafte Überzeugung“ hier als Entschuldigung gelten soll, dann gilt sie bitte in beide Richtungen.
      Der Mann hatte offenbar eine laienhafte Überzeugung darüber, was man sich erlauben kann – Sie haben eine laienhafte Überzeugung darüber, daraus gleich ein Urteil über seinen geistigen Zustand ableiten zu dürfen.
      Warum soll das eine als Ausdruck fehlender Urteilskraft gelten, das andere aber als legitime moralische Oberaufsicht?

  • Anonym sagt:

    Der Herr war vorher auch bei Marktkauf unterwegs – lief da durch die Obst und Gemüseabteilung. Interessiert hat es da auch niemanden

    • Anonym sagt:

      Auch in dieser beschriebenen Verkleidung? Das wäre krass…

      • Grit D. sagt:

        Wieso hatte kein Kunde oder einer der im dem Supermarkt Beschäftigten die Initiative ergriffen und die Polizei verständigt?
        Eine derartige Kostümierung muss doch auffallen!

    • centrodelmargine sagt:

      An der Idee kann man Gefallen finden: Der Herr lief zuvor durch die Obst- und Gemüseabteilung bei Marktkauf. Könnte es sein, dass da eine Marketing-Aktion von Marktkauf aus dem Ruder gelaufen ist? Sowas kann ja passieren.

  • Hilde sagt:

    @Grit D.: Der Artikel macht schon klar genug, dass die Aktion gefährlich und völlig daneben war. Wer dann noch „nicht mehr alle Latten am Zaun“ und „die Dummen“ nachschiebt, klärt nichts mehr auf, sondern benutzt den vorhandenen Konsens als Freibrief für eigene Herablassung. Sie leihen sich die Legitimität des Artikels und gießen dann Ihre persönliche Abwertung hinein.

    • Anonym sagt:

      @Hilde: Für wen halten Sie sich, die legitime Meinung einer anderen Kommentatorin moralisch bewerten zu dürfen? Wenn sich Grit D. über dumme Menschen äußert, ist es sicher nicht ihre Intention, aufzuklären. Und sich über diesen bewaffneten Irren in Polizeikleidung herablassend zu äußern, ist mehr als legitim.
      Daher sollten Sie sich in Zukunft mit abwertenden und moralinsauren Bewertungen anderer Kommentatoren hier stark zurückhalten. Es fällt auf Sie selbst zurück.

      • Hilde sagt:

        @Anonym: Ich habe Grit D. nicht als Person herabgesetzt, sondern ihre Art des Urteilens kritisiert. Sie hingegen antworten nicht auf den Inhalt, sondern mit „Für wen halten Sie sich?“ – also mit einer impliziten Abwertung meiner Berechtigung, das überhaupt sagen zu dürfen. Genau darin liegt der Widerspruch: Die persönliche Herabsetzung des Betroffenen verteidigen Sie als „mehr als legitim“, die Kritik an dieser Herabsetzung beantworten Sie dann selbst wieder mit einer kleinen persönlichen Herabsetzung.

        • Anonym sagt:

          @Hilde:
          Die Hilde wieder. Selbstverständlich habe ich auf den Inhalt Ihres Kommentars geantwortet und
          Ihnen versucht, klarzumachen, dass es Ihnen meiner Meinung nach nicht zusteht,
          die Art des Urteilens anderer Kommentatoren herabzusetzen. Natürlich dürfen Sie alles sagen,
          was Sie wollen. Nur müssen Sie sich dann Ihrerseits Kritik gefallen lassen. Warum so dünnhäutig?
          Sie schreiben weiter: „Die persönliche Herabsetzung des Betroffenen verteidigen Sie als „mehr als legitim“…“
          Da liegen sie schon wieder falsch. Wir haben es hier nicht mit einem „Betroffenen“ zu tun,
          sondern ganz klar mit einem Täter und mit einem ausgesprochen dämlichen Täter dazu.
          Dass diese Person nicht mehr alle Latten am Zaun haben kann, unterschreibe ich sofort.
          Das Einzige, was man am Kommentar von Grit D. kritisieren kann, ist ihr kleiner grammatikalischer Fauxpas, als sie schrieb: „Das Glück ist mit die Dummen“…
          Ich finde, so geht man nicht mit die deutsche Sprache um :)

        • Hilde sagt:

          @Anonym: Sie kritisieren nicht persönliche Abwertung an sich, sondern nur, wer sie vornehmen darf. Mir sprechen Sie die Kritik an fremden Urteilen ab, während Sie selbst den Mann kurzerhand zum „ganz klaren Täter“ und „dämlichen Täter“ erklären. Damit hängen Sie sich nicht nur als Trittbrettfahrer an die Legitimität der Polizeiarbeit, sondern maßen sich sogar eine Vorverurteilung an, die der Artikel selbst gerade nicht hergibt: Dort ist von Verfahren und Ermittlungen die Rede, bei Ihnen schon von abschließender Tätergewissheit. So verteidigt man keinen Maßstab, sondern nur das eigene Recht zum Drübersein.

  • Andreas sagt:

    Wenn man der Logik hier konsequent folgen will, reicht es künftig natürlich nicht mehr, bei einem sichtbar als Polizei auftretenden Polizisten einfach von Polizei auszugehen. Zu oft tarnen sich Menschen heute offenbar täuschend echt mit Polizeiauto, Uniform, Hoheitszeichen und Waffe als Polizei, sodass man bei jeder Polizeierscheinung vorsorglich erst einmal die Polizei rufen müsste, um zu prüfen, ob die Polizei auch wirklich Polizei ist.

    Sobald diese Prüfpoli­zei eingetroffen ist, entsteht allerdings das nächste Problem: Woher weiß man, dass die prüfende Polizei ihrerseits echte Polizei ist? Also braucht es folgerichtig eine zweite Prüfinstanz zur Kontrolle der ersten, am besten mit lückenloser Nachprüfung durch eine dritte. Und falls Soldaten helfen sollen, müsste man selbstverständlich erst die Feldjäger rufen, damit jemand verifiziert, ob die Soldaten wirklich Soldaten sind – woraufhin dann nur noch zu klären bliebe, wer eigentlich die Feldjäger überprüft.

    Am Ende bleibt als einzig sichere Lehre wohl: Nicht einmal Uniform, Einsatzmittel und Dienstausweis schaffen heute Vertrauen – zumal letzterer auf Nachfrage ja gern einmal ein scheues Wesen bleibt. Vielleicht sollte man künftig einfach jede staatliche Erscheinungsform so lange staatlich überprüfen lassen, bis endgültig feststeht, dass niemand mehr weiß, wer hier eigentlich wen kontrolliert.

  • Grit D. sagt:

    @Anonym
    Völlig in Ordnung, dass Sie das Zitat eines Spruchs aus meine lange zurückliegenden Jugendjahren „Das Glück ist mit die Dummen“ als Fauxpas wahrnehmen.

    Doch da „wasche ich meine Hände in Unschuld, weil ein Zitat und nicht auf meinem „Mist gewachsen“
    Alles geklärt? Danke und LG.

  • Anonym sagt:

    @Hilde: Die Hilde ist offensichtlich ganz schwer falsch abgebogen. Nach einem solchen Kommentar von ihr befürchte ich, dass sie bald selber am Steinhuder Meer mit Sturmhaube und Sturmgewehr aufläuft.

    Sie schreibt mir: „Sie kritisieren nicht persönliche Abwertung an sich, sondern nur, wer sie vornehmen darf.“
    Falsch. Ich kritisiere, dass Sie Grit D. kritisieren, welche ihre ganz normale Meinung geäußert hat. In dieser Position sind Sie gar nicht.

    Hilde schreibt weiter: „Mir sprechen Sie die Kritik an fremden Urteilen ab,…“
    Falsch. Ich spreche Ihnen gar keine Kritik an fremden Urteilen ab, nur sollen Sie dann bitte auch nicht so zart besaitet sein und bei einer entsprechenden kritischen Reaktion das weinerlich sein anfangen.

    Und weiter: „…während Sie selbst den Mann kurzerhand zum „ganz klaren Täter“ und „dämlichen Täter“ erklären.“
    Ausnahmsweise mal richtig und dazu stehe ich auch. Wer zu Ostern mit Sturmhaube, falscher Polizeiuniform, Pistole und Sturmgewehr mitten in der Touristenhochburg Steinhuder Meer aufläuft, der kann nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Nicht mehr und nicht weniger.

    Und Hilde weiter: „Damit hängen Sie sich nicht nur als Trittbrettfahrer an die Legitimität der Polizeiarbeit, sondern maßen sich sogar eine Vorverurteilung an, die der Artikel selbst gerade nicht hergibt.“
    Falsch. Ich bin ganz sicher kein Trittbrettfahrer, sondern kann mir – offensichtlich im Gegensatz zu Ihnen – sehr gut meine eigene Meinung bilden. Ich brauche auch keine Legitimität der Polzeiarbeit, an die ich mich irgendwie dran hängen könnte, um diesen Blödmann als Blödmann einzuordnen.

    Nochmal: wer an Ostern mit Sturmhaube, falscher Polizeiuniform, Pistole und Sturmgewehr mitten in der Touristenhochburg Steinhuder Meer aufläuft, für den brauche ich kein Verfahren oder Ermittlungen, sondern den fahre ich direkt in die Wunstorfer Psychiatrie, wo der Typ über seine Handlungen nachdenken kann.

    Ach und zuguterletzt: was wollen sie bei einem Typen noch ermitteln, den ein echter Polizist während des laufenden Tatgeschehens „entwaffnet“ und der Wunstorfer Polizei zugeführt hat?
    Wollen Sie ihn fragen, ob er vielleicht einen schlechten Tag hatte?

    Eine solche Person muss man schon aus Selbstschutz einbuchten, denn bei einem nervösen Polizisten wäre der Typ bereits Geschichte.

    Haben Sie das jetzt begriffen? Ich meine, ich kann Ihnen das noch 10x erklären, aber begreifen müssen Sie es schon selber.

    • Hilde sagt:

      @Anonym: Danke, damit ist der Widerspruch jetzt offen ausgesprochen: Ermittlungen und Verfahren brauchen Sie angeblich nicht, weil Sie selbst schon wissen, wer Täter, Blödmann und Fall für die Psychiatrie ist. Genau das ist die Hobbyrichterpose, um die es die ganze Zeit geht. Sie hängen sich an einen polizeilich bearbeiteten Sachverhalt an, überbieten die amtliche Zurückhaltung aber sofort durch private Vorverurteilung, Psychiatrisierung und Freiheitsentzugsfantasien. Das ist nicht „bloß Meinung“, sondern entgrenzte Aburteilung im Windschatten offizieller Legitimität.

    • Beobachter sagt:

      An Anonym:
      Haben Sie eigentlich einmal darüber nachgedacht, ob nicht eher Ihre eigene Ausdrucksweise deutlich zu weit geht? Wer öffentlich mit Formulierungen wie „ganz klarer Täter“, „dämlicher Täter“, „Blödmann“, „nicht mehr alle Latten am Zaun“, Psychiatrie und „einbuchten“ operiert, sollte sich vielleicht fragen, ob das wirklich noch bloß harmlose Meinungsäußerung ist – oder ob die eigene Form der Aburteilung längst selbst rechtlich interessante Züge annimmt.

      • Anonym sagt:

        @Beobachter:
        Sehr schön – das versammelte Gutmenschentum schiesst sich auf mich ein. Großartig.
        Ich fühle mich beinahe wie der Rattenfänger von Hameln…

        Noch einmal für Sie zum Mitmeißeln – wir beide könnten auch mal einen Termin am Steinhuder Meer vereinbaren.

        Und an diesem Termin machen wir Folgendes:

        Wir ziehen uns eine Sturmhaube über den Kopf, eine Bundeswehr-Weste über den Oberkörper, nehmen eine Pistole mit und schultern ein echt aussehendes Sturmgewehr.

        Und damit gehen wir beide Blödmänner an einem touristisch wichtigen Datum an einen touristisch exponierten Ort namens Steinhuder Meer.

        So weit, so schlecht. Was erwarten Sie als Gutmensch, was als Nächstes passiert?
        Beifall der Touristen in Steinhude? Ovationen der Einheimischen?
        Was stimmt mit Ihnen – Beobachter – nicht?

        Sie werfen mir Folgendes vor – sehr interessant:
        „ob die eigene Form der Aburteilung längst selbst rechtlich interessante Züge annimmt.“

        Eine sehr typische deutsche denunziatorische Verhaltensweise, welche auf ganz dunkle und
        vergangen geglaubte Zeiten hinweist.

        Kommen wir zum Punkt:

        Sie wollen mir aufgrund meiner mir in diesem Land zustehenden Meinungsäußerung damit drohen,
        dass diese meine Meinungsäußerung „eigene Form der Aburteilung längst selbst rechtlich interessante Züge annimmt.“

        Sehr gut! Meine Meinungsäußerung nimmt in Ihrer Wahrnehmung also rechtlich – nicht interessante – sondern offenbar – strafrechtlich verfolgbare Züge an. Interessant – Sie scheinen ein lupenreiner Demokrat zu sein!

        Sie – lieber Beobachter – sind kein Demokrat, denn Sie möchten alle Meinungen unterdrücken,
        die von Ihrer eigenen Meinung abweichen. Und genau das ist das Kennzeichen einer Diktatur.

        Zusammenfassend:
        Sie sind kein „Beobachter“, sondern offensichtlich ein potentieller Denunziant.

  • Georg Braunroth sagt:

    Hallo Anonym
    Ich lese Deine ?? , Ihre ?? Kommentare sehr oft .
    Um diese genau einzuordnen fehlen einige Angaben. Zumindest weiblich oder männlich und das Alter sollte bekannt sein.
    Aber wer so vieles hinterfragt und kommentiert sollte auch seinen Namen dazuschreiben.
    Wer viel kommentiert sollte auch ansprechbar sein — das ist die Basis für eine vernünftige Diskussion.
    MfG
    Georg Braunroth C D U Butteramt

    • Anonym sagt:

      Sehr geehrter Herr Braunroth,

      Sie möchten also gerne Geschlecht, Alter und Namen wissen. Warum?
      Ist jetzt der Inhalt eines Kommentars relevant oder die Person, die ihn postete?
      Argumentum ad hominem oder argumentum ad rem?

      Das erinnert mich an die Forderung eines Merz, welcher Klarnamen im Internet fordert,
      damit er die Personen besser staatlicher Verfolgung zuführen kann, deren Meinung ihm nicht passt.

      Ich erinnere nur daran, dass momentan in Regierungskreisen als Referenten-Entwurf daran gearbeitet wird, Personen, welche selbst legale, aber regierungskritische Meinungen posteten,
      den Haus- oder Wohnungskauf zu untersagen, durch ein konstruiertes Vorkaufsrecht der Gemeinde.
      Googeln Sie bitte selber.

      Apropos mit offenem Visier:

      Ich erinnere darüber hinaus an zwei offizielle Anfragen zum einen von der AfD und zum anderen von Dr. Gesine Lötzsch (Die Linke).

      1) AfD-Anfrage

      „Unternehmensbeteiligungen von Mitgliedern der Bundesregierung und mögliche Interessenkonflikte aufgrund staatlicher Förderungen“.

      „Werden Unternehmensbeteiligungen von Mitgliedern der Bundesregierung, von Staatssekretären und
      hohen politischen Beamten nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit erfasst, angezeigt, dokumentiert und kontrolliert?“ sowie „an welchen Unternehmen bestehen diese Beteiligungen nach Kenntnis der Bundesregierung …“ und „an welche dieser Unternehmen und in welcher Höhe sind nach Kenntnis der Bundesregierung staatliche Förderungen von Bund oder auch Land geflossen“.

      Sie wurde als Kleine Anfrage der Fraktion der AfD am 27. November 2025 als
      Bundestagsdrucksache 21/2970 eingebracht.

      Antwort der Bundesregierung in Bundestagsdrucksache 21/3227 vom 10. Dezember 2025:
      Der entscheidende Satz lautet:

      „Für den Personenkreis im Sinne der Fragestellung bestehen keine generellen Anzeigepflichten über den Besitz von Unternehmensbeteiligungen. Der Bundesregierung liegen folglich keine zentralen Erhebungen im Sinne der Fragestellung vor.“ Außerdem antwortete sie auf die Folgefrage, ob eine solche Erfassung geplant sei: „Eine derartige Erfassung ist nicht geplant.“

      2) Anfrage von Dr. Gesine Lötzsch (Die Linke):

      „Welche Mitglieder der Bundesregierung sind im Besitz von Aktien des Rüstungskonzerns RHEINMETALL AG?“

      Die Antwort der Bundesregierung lautete:

      „Für Mitglieder der Bundesregierung bestehen keine Anzeigepflichten über den Besitz von Aktien.
      Der Bundesregierung liegen folglich keine zentralen Erhebungen im Sinne der Fragestellung vor.
      Eine Abfrage beim Bundeskanzleramt und den Ressorts hat ergeben, dass dort keine Informationen über den Besitz von Aktien des Rüstungskonzerns RHEINMETALL AG durch Mitglieder der Bundesregierung vorliegen.“
      Das steht in Bundestagsdrucksache 20/11318 vom 10. Mai 2024.

      Soviel zu der von Ihnen monierten Transparenz-Forderung mir gegenüber und der auch von ihrer Partei geübten Praxis. Das nenne ich Doppelmoral.

      Im Übrigen finde ich Sie, sehr geehrter Braunroth, ausgesprochen sympathisch, nur sind Sie leider offensichtlich in der falschen Partei ;)

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