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Weihnachtshochwasser: Straßen und Wege in Wunstorf werden unpassierbar

25.12.2023 • Redaktion • Aufrufe: 11289

Diverse Straßen und Wege im Stadtgebiet sind wegen des Hochwassers mittlerweile gesperrt. Traditionelle Weihnachtsspaziergänge fallen aus. Der Regionspräsident warnt vor dem Ignorieren der Sperrungen.

25.12.2023
Redaktion
Aufrufe: 11289
Hochwasserabsperrung zwischen Idensen und Mesmerode | Foto: Deppe/Dombrowksi

Wunstorf (ds/nd/dd). Die Straße „Am Leineufer“ zwischen Luthe und Schloß Ricklingen war eine der ersten Verbindungen, die infolge des Hochwassers gesperrt werden mussten. Die Straße ist aufgrund des Wasserstandes der Leine mittlerweile unpassierbar geworden. Auf der B441 sind die entsprechenden Schilder, die sonst den Weg Richtung Garbsen weisen, durchgestrichen. An der Kreuzung zur Schloß Ricklinger Straße ist die Fahrbahn mit Absperrgittern versperrt.

Regionspräsident Steffen Krach (SPD) ruft unterdessen eindringlich dazu auf, die Straßensperrungen nicht zu umgehen: „Gesperrte Straßen sind aus guten Gründen gesperrt und dürfen nicht befahren werden! Die Menschen gefährden damit sich selbst und die Einsatzkräfte, wenn sie geborgen werden müssen. Vor allem verhindern sie so, dass die Rettungskräfte dort im Einsatz sind, wo sie gebraucht werden.“

Warnung vor Benutzung gesperrter Wege und Straßen

Im Gebiet Neustadt mussten bereits Autoinsassen gerettet werden, die mit ihrem Wagen auf einer überspülten Straße steckengeblieben waren. Vor allem bei Dunkelheit ohne ausreichende Referenzpunkte könnten die Wassermassen unterschätzt werden. Auch für Fußgänger auf Feldwegen kann es durchaus brenzlig werden: Die Strömungsgeschwindigkeit des Leinewassers auf den überspülten Wegen ist teilweise beachtlich.

Sperrung Richtung Schloß Ricklingen | Foto: Daniel Schneider
Wer hier weiterfährt, landet derzeit in einem See | Foto: Daniel Schneider
An der Kreuzung geht es nicht mehr Richtung Garbsen | Foto: Daniel Schneider
Tückisch: Bei Dunkelheit werden die Ausmaße schnell unterschätzt | Foto: Daniel Schneider

Luther Feldwege überschwemmt

Die über die Ufer getretene Leine hat im Bereich Luthe aber auch Felder und weitere Wege überschwemmt. Der übliche Weihnachtsspaziergang fiel für viele Luther daher in diesem Jahr aus – manche bekannten Wege standen vollkommen unter Wasser. Die breiten Wirtschaftswege entlang der Schloß Ricklinger Straße sind ebenfalls komplett gesperrt – und unpassierbar geworden.

Kein Durchkommen zum Weihnachtsspaziergang: Die Leine reicht nun bis zum Luther Ortsrand | Foto: Daniel Schneider
Auch Feldwege in Luthe wurden gesperrt | Foto: Daniel Schneider

Auch die Straße zwischen Idensen und Mesmerode ist nun unterbrochen: Dort wurden ebenfalls Sperren aufgestellt und die Einfahrt mit Verkehrsschildern untersagt. Grund ist hier kein über die Ufer getretener Fluss, sondern das Oberflächenwasser der ergiebigen Regenfälle, das nicht mehr versickern kann und nun ebenfalls beginnt, die Straßen zu überspülen.

Verbindung nach Bordenau nun ebenfalls unterbrochen

Update, 26.12.: Auch die Verbindung nach Neustadt ist nun unterbrochen, die Straße nach Bordenau wurde aufgrund des Leinehochwassers hinter Blumenau für den Verkehr gesperrt.

Brücke nach Bordenau ist gesperrt | Foto: Deppe/Dombrowski
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Kommentare


  • Nanouk sagt:

    Meine Güte, hört auf zu jammern, wegen ein wenig Wasser, ein Glück gab es früher keine Handys & null Internet!!! Immer wieder gab es solche Überschwemmungen, ja und, was solls, haben da die Leute auch so gejammert?? NEIN da wurde es hingenommen & gut war es, aber Heute im 21 Jahrhundert, jammern, wimmern & heulen die Leute wegen jedem Scheiss gleich rum, ach wie schön war es doch vor 40-50 Jahren:-) :-)!!!

    • Anonymous sagt:

      Was habe ich übersehen?
      Wer hat gejammert?
      Nur Nanouk?

    • Forelle12 sagt:

      Wie bist Du denn drauf?

    • Grit D. sagt:

      @ Nanouk

      Wo bitte wollen Sie gelesen haben, dass ‚gejammert‘ werden würde?
      Zumindest mir kommt dahingend so garantiert nichts zu Ohr/Auge.

      Okay: mit Sicherheit muss- und sollte- nicht säntliches im Netz Eingestelltes Beachtung/Berücksichtigung finden müssen.

      Doch bezüglich Hinweise auf eine Gefahrenlage wie die des Hochwassers zeigt sich der Vorteil des von Ihnen hier gescholtenen Internets und Smartphones.

      Ich werde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen mit meiner Einschätzung, dass ohne die dortigen Veröffentlichungen, so msnches an uns vorbeirauschen würde.

      Selbstredend, dass Sie hier Ihre- ziemlich unqualifizierte!- Meinug posten dürfen, etwas mehr Differenzierung und Sachbezogenheit würde mit Sicherheit nicht ausschließlich ich begrüßen!

  • Dr. Franz Rolf v. Döhren sagt:

    Offenbar ist die Südaue nicht betroffen. Früher, 40er Jahre, habe ich nicht nur gurgelnde Hochwässer zwischen Düendorfer Wald und Hohen Holz gesehen, sondern jedes Jahr in oft neu ausgewaschenden Kolken der Frühlingshochwässer zwischen dem Mittellandkanal und der Tillyschanze (heute die Abdämmung der Südaue zur Rodenberger Aue) im Sommer mit den Düendorfer Kindern in der Südaue geschwommen und gebadet. Auch der ehemals Düendorfer Schlag Pfingstanger an der Grotte war regelmässig im unteren Teil zwischen Grotte und Düendorfer Strasse überflutet.

  • Ike sagt:

    Wartet erst mal ab wenn die Umgehungsstraße fertig ist. Hoffe sie wissen beim Bau um den Umstand des Überschwemungsgebiets.

  • Peter Wallenhauer sagt:

    Guten Tag.
    Der schläft wohl im Heu und hat kein Haus keine Wohnung kein Vieh
    Keine Elektrogeräte. Die Schäden sind sehr groß. Hör Du auf zu jammern.

    • Grit D. sagt:

      # Peter Wallenhauer

      Bestens kann ich Ihren Unmut, der sich vermutlich auf #Nanouks Kommentar beziehen dürfte, nachvollziehen.
      Manche- sorry- hirnlose Äußerungen nerven einfach.

      Sich mit Derartigem die Weihnachtatage zu vermiesen, ist letztlich überflüssig- lehren mich zumindest meine Erfahrungen mit den Kommentaren hier in der #Auepost.
      Sollte ich jetzt bei Ihnen wie „Frau von und zu Klugsch***“ wirken, dann ist das halt so.

      Ihnen und allen anderen Leserinnen und Lesern ein schönes restliches Weihnachten 2023.
      *Winke, winke*

  • Engel sagt:

    Nicht so lustig wenn man im Ausland ist und zu Hause steht der Keller und das Eigentum unter/im Wasser.
    Solche dämlichen Kommentare können nur Besitzlose schreiben, die wahrscheinlich in ihrem Leben gerade einmal geschafft haben zur Miete zu wohnen.

    Als Hauseigentümer hat es in diesem Jahr schon gereicht sich mit den Anforderungen unserer „Regierung“ auseinander zu setzen.

    Die Preissteigerung beim Heizöl hat mich gerade wieder 750 Euro „Russland und Ukraine Aufschlag“ bei einer geringen Menge Heizöl gekostet. Reparaturen sind aufgrund der horrenden Stundenlöhne eigentlich nur noch in Eigenleistungen durchzuführen, oder man lässt die Hütte vergammeln.

    Nanouk kann gerne einmal vorbeikommen und sich die „Bescherung“ anschauen.

    Würde heute natürlich auch nie mehr einen Keller bei einem Neubau bauen lassen.
    Würde wahrscheinlich gar kein Eigentum mehr haben wollen und mir lieber mit unqualifizierten Kommentaren ala „N“ die Zeit vertreiben.
    Jetzt aber Schluss mit Dampf ablassen.
    Bringt in Deutschland eh nichts mehr.

    Wünsche allen viel Power bei Beseitigung der entstandenen Schäden!

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